Die Défi Azimut ist gestartet – und Sam Goodchild hat auf Macif Santé Prévoyance seinen Favoritenstatus bestätigt. Doch die eigentlich spannende Frage lautet: Wie schlägt sich Sébastien Simon bei seiner ersten Regatta mit dem Verdier-Neubau Groupe Dubreuil – Air Caraïbes?
Die Übertragung vom Start:
Simon ist nach seinem dritten Platz bei der Vendée Globe im vergangenen Winter erstmals wieder solo bei einer Regatta unterwegs. Noch interessanter ist aber der IMOCA, auf dem er sitzt. Der von Guillaume Verdier gezeichnete Neubau Groupe Dubreuil – Air Caraïbes ist ein Schwesterboot von Kojiro Shiraishis DMG MORI Global One und mit dem viel diskutierten, ausgeprägten Bustle unter dem Rumpf ausgestattet, der bei The Ocean Race Atlantic noch nicht überzeugen konnte.

Seb Simon hat seinen Neubau gerade erst in der vergangenen Woche zu Wasser gelassen und gibt jetzt schon Gas. Erste Hinweise auf das Potenzial des Designs gab es bei den Speed Runs am Mittwoch. Dort setzte zwar Sam Goodchild die Bestmarke auf der jeweils eine Seemeile langen Strecke. Er erzielte mit Charlie Dalins Vendée-Globe-Siegerboot Macif Santé Prévoyance durchschnittlich 32,1 Knoten (1:52 min) und stellte damit einen neuen Rekord für die Speed Runs auf. Jérémie Beyou folgte mit Charal auf Rang zwei (1:55), Corentin Horeau mit MACSF wurde Dritter (2:01). Simon kam mit seinem Neubau auf 2:02 Minuten und lag damit zeitgleich mit Ambrogio Beccaria auf Allagrande Mapei.

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