Der Vendée-Globe-Zweite Yoann Richomme ist 2028 Top-Favorit bei der Neuauflage. Weil er sich seglerisch in der 52 SuperSeries als Navigator fortbildet und siegt, aber auch weil er für seinen radikalen IMOCA-Neubau 8,5 Millionen Euro ausgeben darf. Zwei Kollegen sind dagegen trotz Neubauten wohl nicht bei der Route du Rhum dabei.

Yoann Richomme informiert visuell über den Fortschritt seines Neubaus und dokumentiert eindrucksvoll, wie schmal sein von Paprec gesponserter IMOCA im Vergleich zu seiner Fast-Siegeryacht von 2024 werden wird. Das muss insbesondere Boris Herrmann nervös machen, weil sein Malizia-Designer Antoine Koch nun möglicherweise nach dem Abschluss der Arbeiten für Herrmann noch weitere Erkenntnisse gewonnen hat, die zur unterschiedlichen Formgebung geführt haben.


Die neue Paprec soll gleich 35 Zentimeter schmaler als Malizia 4 sein und weist drei Kimmleisten statt zwei auf. Hat die rund acht Monate längere Entwicklungszeit dazu geführt, dass dadurch ein deutlich schnellerer IMOCA entsteht? Das würde dann ebenso für Benjamin Dutreux gelten, der seine nahezu baugleiche 4CAD Group fast gleichzeitig zu Wasser lässt.

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