Wenn am 11. Oktober vor Triest die 58. Barcolana gestartet wird, gibt es für die deutschen Teilnehmer eine zusätzliche Wertung. Der ADAC vergibt eine eigene Trophy für die erfolgreichsten deutschen Crews. Im vergangenen Jahr gewann YYachts-Gründer Michael Schmidt den Preis.

Bei der Barcolana vor Triest gehen jedes Jahr weit über tausend Yachten gemeinsam auf die Strecke – vom kleinen Fahrtenboot bis zum hochgezüchteten Maxi. Für die deutschen Teilnehmer gibt es auch bei der 58. Ausgabe eine zusätzliche Wertung: den ADAC Trophy Award. Alle deutschen Boote, die regulär für die Barcolana gemeldet sind, werden automatisch berücksichtigt. Eine gesonderte Anmeldung für die Trophy ist nicht erforderlich.
Ausgezeichnet werden deutsche Crews in mehreren Kategorien. Im vergangenen Jahr erhielten unter anderem die fünf schnellsten deutschen Boote im Ziel einen Preis, zusätzlich wurde ein Fair-Play-Award vergeben. Schnellstes deutsches Boot 2025 war die Y8 Calabash von YYachts-Gründer Michael Schmidt. Dahinter folgten Wild at Heart von Heiko Godel und die Solaris 55 Heroine von Klaus Wolf.

Die Preisverleihung für die Barcolana 2026 soll im Januar 2027 zum zweiten Mal auf der boot Düsseldorf stattfinden. Für deutsche Teilnehmer bietet der ADAC zudem ein kostenloses Startpaket an, zu dem unter anderem zwei Eintrittskarten für die boot 2027 gehören. Infound Teilnahme auf dem ADAC Skipper Portal
Das Hauptrennen der Barcolana startet am Sonntag, 11. Oktober, um 10.30 Uhr. Gesegelt wird auf einem rund 13 Seemeilen langen Kurs im Golf von Triest, die Startlinie liegt zwischen Barcola und Miramare. Die Regatta wird seit 1969 im Golf von Triest ausgetragen und ist vor allem wegen ihrer ungewöhnlich großen Starterfelder bekannt. Alle Boote, egal ob schnell oder langsam, ob klein ob groß, stehen gemeinsam an der Startlinie. 2025 gingen 1.865 Boote mit mehr als 15.000 Seglern aufs Wasser – so viele wie seit 2019 nicht mehr.
Den bis heute gültigen Rekord stellte die Barcolana bei ihrer 50. Ausgabe im Jahr 2018 auf: 2.689 gemeldete Yachten machten die Veranstaltung offiziell zur größten Segelregatta der Welt und brachten ihr einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde ein. Mehr als 28.000 Segler waren damals auf dem Wasser, rund 300.000 Zuschauer verfolgten das Spektakel an Land.
Der eigentliche Regattakurs ist mit rund 13 Seemeilen vergleichsweise kurz. Entscheidend ist deshalb nicht nur die Geschwindigkeit, sondern vor allem, sich in dem enormen Feld eine freie Position zu verschaffen. Gerade der gemeinsame Start von weit über tausend Yachten macht die Barcolana zu einer Regatta, die sich deutlich von klassischen Hochsee- oder Klassenregatten unterscheidet.

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