Braschosblog: “Marlene” das Vrolijk Traumboot von Werftchef Thomas Lütje

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Well done oder over done? Der Einzelbau im Sommer in Dänemark © Lütje Werft

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Erdmann Braschos

Sein Spezialgebiet umfasst Mega-Yachten, Klassiker, Daysailor und Schärenkreuzer. Mehr über Erdmann findest Du hier.

9 Kommentare zu „Braschosblog: “Marlene” das Vrolijk Traumboot von Werftchef Thomas Lütje“

  1. avatar Minifahrer sagt:

    …was für ein Prachtstück. Schade, dass kein aussagekräftiges Bild vom Skylight über dem Salon dabei war. Und ich hätte den Achtersteven von etwas rausgezogen und den Spiegel schmaler gemacht (a la Spirit), das hätte das Heck noch einmal eleganter gemacht. Aber allein der ‘Himmel’ im Salon… Einfach schön. Und wenn das Gerät dann auch noch ordentlich fährt (wie anhand der Beschreibung der Anhänge irgendwie zu vermuten ist) – klasse.

    • avatar Torsten sagt:

      Wunderschön – ein echtes Traumschiff!
      Was den “Retroklassiker” verrät und historisch nicht ganz zusammenpasst sind wohl vor allem der flache Aufbau, der an Seefahrtskreuzer oder frühe KR-Yachten erinnert, und das voluminöse Heck mit recht großem Spiegel, das eher aus den 1960er Jahren stammen könnte. Aber was solls – es passt schon (wobei mir selbst die 1960er Jahre Boote mit am besten gefallen). Schön auch der weiße Anstrich. Es war ja eine zeitlang gang und gäbe, alles was irgendwie “classic” sein sollte, ziemlich unhistorisch dunkelblau anzumalen.

  2. avatar Christian1968 sagt:

    Ist es nicht so, dass an der Ampel alle eher auf den alten MG oder Morgan schauen, als auf den viel perfekteren und teureren Porsche ? Ist es nicht so, dass die meisten von uns vor “klassischen Villen” viel eher staunend und bewundernd stehen bleiben, als vor einem aktuellen PassivNiedrigEnergieÖkoFertighaus ? Dass wir eine alte Rolex aus den 60ern auf Anhieb als schön erachten und die heute oft überladenen, mit viel mehr (meist nicht gebrauchten) Funktionen ausgestatteten Uhren als protzig empfinden !?
    Diese Yacht ist zwar nicht perfekt, aber sehr schön und sie könnte aus den 60ern sein. Ich habe leider nicht genügend Geld, um mir uberhaut eine Yacht leisten zu können, aber Träumen tu’ ich nur von solchen.
    Ahoi

  3. avatar Seemester sagt:

    Hm, der Begeisterung für dieses Schiff kann ich mich nicht so recht anschliessen. Riß und Linien gleichen Booten wie sie – zum Glück immer noch – zu Hunderten auf den Weltmeeren zu begucken gibt. Und hey, segeln ist ein heller, sonniger, luftiger Sport. Da möchte ich nicht in eine dunkle, hölzerne Höhle hinabsteigen.

    • avatar Minifahrer sagt:

      Klar gleichen die Linien vorhandenen Schiffen. Der Spaß daran ist ja, dass es unter Wassser ‘schneller’ gebaut ist und damit für so manche Überraschung sorgen kann (habe ich selbst mehrmals mit einer Spirit erlebt, auf der einem im Hafen schon mal vorgeworfen wurde, dass so neumodische Beschläge auf einen solchen Klassiker nix zu suchen hätten*gacker* ‘Und wieso ist der Mast nicht entspannt?’ – war er, aber die Kohlefaserpeitsche war eben so geformt…).
      Und ein solcher Salon hat dann seine Vorteile, wenn man nach einem heftigen Ritt in Regen und/oder Hagel endlich im Hafen angekommen ist und es mal warm und gemütlich haben will. Da ist der Ballsaal eines modernen 45ers zwar auch nett, aber bei weitem nicht so heimelig. Bei Sonnenschein ist man eh eher draussen, das ist klar.

  4. avatar martin sagt:

    vielleicht hätte sich der Autor zu einem klareren bekenntnis durchringen können, wenn er sich einmal nach Gelting aufgemacht hätte, um das schiff in seinem Element zu betrachten, anstatt eine Geschichte aus der winterlager-Konserve zu produzieren?
    Dann hätte er durchaus erkannt, dass diese Yacht absolut stilsicher und zum niederknien schön daliegt.
    Aber das nennt sich dann Recherche. Und die ist aufwändiger, als aus produzierten Geschichten für andere Magazine noch eine Zweitverwertung rauszupressen.

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