Die Art, wie wir navigieren, hat sich in den vergangenen Jahren fast schon revolutionär geändert. Machen in Zeiten von zuverlässigen elektronischen Plottern und Apps Papierseekarten noch Sinn?

Seit diesem Jahr sind Papierseekarten in den USA Geschichte. Die Produktion wurde eingestellt und so können – wenn Präsident Trump das nicht auch noch auflöst – Navigationskarten nur noch als PDF von der NOAA (Nationale Behörde u.a. für Ozeanographie, Meteorologie, Klima und Umwelt, Satelliten, Forschung und Fischerei) heruntergeladen werden. Warum? Weil die elektronischen Seekarten das Papier nun endgültig abgelöst haben.
Bis das bei uns so kommt, wird es noch sicher eine Weile dauern, weil das schwere EU-Schiff sehr langsam fährt. Zwar hört man immer wieder mal, dass über die Einstellung der Papierseekarten nachgedacht wird, aber vom “nachdenken” bis zum Umsetzen vergehen meist viele Jahre.
Allerdings wird man in Zukunft auch weiterhin Print-on-demand-Karten kaufen können.
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