Anlegemanöver unter Segeln: 180 Grad Drehung vor dem Steg nötig – Kann der Aufschießer funktionieren

Kann das klappen?

Wer vor dem Wind mit Familie an Bord so auf einen Steg zufährt, um dort unter Segeln anzulegen, hat entweder die Kontrolle verloren oder er kennt sein Boot ziemlich gut. Denn eigentlich fehlt der Platz für einen Aufschießer. Oder doch nicht?

So ist das Manöver geplant. Viel Platz für den Aufschießer unter Segeln bleibt nicht. © Czarnecki

Das Ergebnis des Manövers kann sich sehen lassen. Die kleine Yacht lässt sich offenbar bestens auf dem Teller drehen, dadurch ausrechend abbremsen und perfekt mit dem Bug in den Wind drehen. Ein netter Stunt für das Video, aber ein wenig mehr Platz wäre im Normalfall wohl entspannter. Die Familie scheint ihrem Skipper jedenfalls zu vertrauen. 

9 Kommentare zu „Anlegemanöver unter Segeln: 180 Grad Drehung vor dem Steg nötig – Kann der Aufschießer funktionieren“

  1. Rainer Büge

    sagt:

    Wer kann, der kann. Wer nicht kann, sollte das auch nicht zur Schau stellen indem er dem Könner unsachlich kritisiert.

  2. Thomas Lange

    sagt:

    genau dieses Manöver sind wir sogar mal mit einem besegelten Faltboot auf dem Wigri-See gefahren !
    Allerdings damals ohne jede Segelerfahrung wirklich rein zufällig, also mit einer unbeabsichtigten Halse …
    Wir würden beklatscht, dabei wussten wir selbst gar richtig, wir das abgelaufen ist …

  3. Ali Daunlaut

    sagt:

    Wenn’st segeln kannst, ist das überhaupt kein Problem.

  4. Die Grenze zwischen sehr cool und sehr blöd ist manchmal sehr schmal. Auf jeden Fall kennen die ihr Boot ziemlich gut, und machen das nicht zum ersten mal. Ich denke, er konnte so schnell drehen, weil das Groß relativ dicht war, und dadurch nach der Halse stark angeluvt ist, es also nicht nur um die Ruderwirkung geht.

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  5. Dieses Manöver zeigt ein verantwortungsloses, unnötiges Risikomanöver. Die 10 cm zwischen Bug und Steg sind nicht sicher, kontrolliert, sondern einfach nur Glück. Schade um das schöne Boot.

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    1. Sven 14Footer

      sagt:

      Was ist daran verantwortungslos und Risikofreudig? Das Boot dreht gut. Die Schot ist offen, so ist der Druck beim Aufschiesser schnell raus. Wenns nicht klappt was passiert dann? Er dengelt mit dem Bug gegen den Holzsteg. Das ist peinlich und gibt ne Macke am Bug. Mehr nicht.

  6. LieberNicht

    sagt:

    Das gibt viele Boote, die das können.
    Mit einem Piraten geht das auch
    mit div anderen Booten ebenfalls
    Bedingung:
    Der „Arsch“ muss durchs Gestüpp glitschen können …
    und das ist hier der Fehler …

  7. Markus

    sagt:

    Tja, da merkt man, dass auch der erfahrenste Segelreporter nicht alle Bootsklassen kennt und sich einmal auf so einen feinfühligen Kajütsegler der Microclass setzen sollte.

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  8. Johann Kapeller

    sagt:

    Hab auch einen Microtonner. Wendefreudig. Der Eigner hat wahrscheinlich sein Boot im Griff.

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