Blinder Japaner segelt einhand über den Pazifik: Welche Technik und Pläne dahinter stecken

„Du sollst anderen Mut und Hoffnung geben“

Bereits 2019 hat der japanische Segler Mitsuhiro „Hiro“ Iwamoto mit einem Segelboot den Pazifik überquert – damals zu zweit. Nun plant er erneut die 5.000-Meilen-Passage auf einem 8,50 Meter langen Boot von den USA nach Japan, dieses Mal einhand. Das Besondere daran: Hiro ist blind.

Hiro – der erste vollständig Blinde, der den Pazifik überquert hat. © Mitsuhiro Iwamoto

Der japanische Segler Mitsuhiro Iwamoto plant, im Frühjahr 2027 den Pazifik allein und ohne Zwischenstopp zu überqueren. Die Route führt von San Diego an der US-Westküste nach Amakusa, seiner Heimat. Gesegelt wird auf einem 28 Fuß langen Bristol Channel Cutter. Der Anspruch des Projekts ist nicht, eine sportliche Bestmarke zu setzen, sondern eine realistische, durchdachte Soloüberfahrt unter Bedingungen zu realisieren, die bislang als kaum vorstellbar galten.

 

Die langfristig angelegte Vorbereitung hat gute Gründe

Bis zum geplanten Starttermin im Frühjahr 2027 ist noch viel Zeit, und das aus gutem Grund, denn es wartet noch erhebliche Arbeit. Das Boot wird technisch vorbereitet und auf eine mehrmonatige Hochseepassage ausgelegt; spezielle Systeme werden getestet, angepasst und in wiederholten Trainingsfahrten erprobt.

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