Der schwedische Bootsbauerverband und Hallberg-Rassy arbeiten enger zusammen

Miteinander statt gegeneinander

Nach fünf Jahren, in denen der Schwedische Bootsbauerverband Sweboat und die Hallberg-Rassy Werft eigene Bootsaustellungen organisiert haben, wurde eine neuerliche Zusammenarbeit vereinbart. Die erste gemeinsame Show läuft vom 26. – 28. August 2022. In Ellös und in Marstrand.

Magnus Rassy am Steuer einer Hallberg-Rassy. Bild: Silke Springer

Der schwedische Bootsbauer-Verband Sweboat und die Hallberg-Rassy-Werft haben sich zu einer erneuten Kooperation entschlossen. Bis 2016 hatten sie gemeinsam die Öppna Varv auf Orust organisiert und durchgeführt. In den darauffolgenden Jahren (einschließlich 2021) gab es die Marstrand Boat Show unter der Federführung von Sweboat und die Offene Werft (Öppet Varv), die Magnus Rassy im werfteigenen Hafen in Ellös ausrichtete. Da beide Veranstaltungen am selben Wochenende liefen und sich das Ausstellungs-Angebot teilweise überschnitt, weil sich unter den ausstellenden Betrieben viele Zulieferfirmen, Makler und Ausrüstungshersteller befinden, die für alle Bootseigner gleichermaßen interessant sind, konkurrierten die Bootsausstellungen um dieselben Besucher. Das soll sich mit der erneuten Zusammenarbeit wieder ändern. Die neue Show startet in der kommenden Saison und wird insgesamt größer, weil zwar hinsichtlich der Organisation am gemeinsamen Strang gezogen wird, aber die inzwischen etablierten Veranstaltungsorte bleiben.

Sweboat bleibt in Marstrand und bedient dort hauptsächlich die Motorbootbranche. Dieser Teil der Messe soll zukünftig Marstrand Motorboat Show heißen. Hallberg-Rassy bietet weiterhin die offenen Werftage an, bei denen auch die Yachtproduktion gezeigt wird, und kümmert sich um das Zubehörgeschäft mit Schwerpunkt Segelyachten. Dieser Teil der Show wird Orust Sailboat Show mit Öppet Varv heißen.

Werftchef Magnus Rassy sagt dazu: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Branchenverbund Sweboat, um alle Segelbootaussteller und Zubehör hier bei uns in Ellös zeigen zu können. Das ist für die gesamte Segelbootsbranche richtig gut“.

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