“Eleonora”-Untergang: Was an Bord passierte – Sechs Personen waren an Bord

Update nach der Kollision

Der Crash, bei dem die Traumyacht “Eleonora” im Hafen von Tarragona versank, hat in der Segelwelt für Bestürzung gesorgt. Ein neuer Bericht beleuchtet die Hintergründe.

Der Moment des Zusammenstoßes. © Port Tarragona

Der Vlogger “eSysman” hat in seinem jüngsten Beitrag die Geschehnisse um den Untergang der Herreshoff-Yacht “Eleonora zusammengestellt. Dabei fasst er die Berichte von Augenzeugen zusammen, die sich insbesondere darüber wundern, dass erst 30 Minuten nach dem Unfall Crewmitglieder des Unfallverursachers der sinkenden Yacht zuhilfe gekommen sein sollen.

Das Loch nach dem Crash.

Ein Grund für die wohl im Rückwärtsgang blockierten Motoren ist bisher nicht bekannt. Anders als bisher berichtet handelt es sich bei dem vermeintlichen Versorger um das 60 Meter lange Rettungsschiff “Punta Mayor”, das von der spanischen Rettungsorganisation SASEMAR unter anderem als Schlepper verwendet wird. Auch die Berichte über geworfene Anker zum Mindern des Aufpralls stimmen offenbar nicht.

Zum Zeitpunkt des Unfalls sollen sich nun doch sechs Personen an Bord des Zweimasters befunden haben. Sie bleiben unverletzt. Aber der Untergang erfolgte so schnell, dass sie ihre Habseligkeiten nicht retten konnten.

Bei dem Vlogger “eSysman” handelt es sich um einen leitenden technischen Angestellten, der auf einer Superyacht arbeitet und nebenbei einen Youtube Kanal betreibt, der aktuell durch die Berichte über sanktionierte Superyachten größtes Interesse erfährt.

Tipp: André Mayer

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