Wie berichtet, sollte in Lorient an diesem Montag der Prozess gegen Kevin Escoffier beginnen. Doch statt eines Einstiegs in die Sache gab es erst einmal einen abrupten Stopp. Die Verhandlung wurde vertagt. Der Grund für die abrupte Wendung ist heikel. Die Stimmung „kochte hoch“.

Vor dem Gericht in Lorient lag am Montag bereits jene nervöse Schwere in der Luft, die man bei Verfahren spürt, die weit über den Einzelfall hinausreichen. Gegen 13.30 Uhr sollte der Prozess gegen den französischen Hochseesegler Kevin Escoffier beginnen. Uuvor hatte es Proteste vor dem Gerichtsgebäude gegeben – Escoffier und die Klägerinnen mussten über einen Seiteneingang ins Gerichtsgebäude geleitet werden.
Vorgeworfen werden Escoffier sexuelle Übergriffe auf vier Frauen; Escoffier bestreitet die Vorwürfe. Es gilt weiterhin die Unschuldsvermutung. Doch zu einer Verhandlung in der Sache kam es zunächst nicht. Statt Aussagen, Konfrontation und juristischer Aufarbeitung stand nach kurzer Zeit fest: vertagt. Neuer Termin ist nun der 9. November 2026, 9 Uhr.

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