Feuer in der Bucht von Palma: Dufour Charteryacht „Smart Electric“ brennt aus und sinkt

Lithium-Risiko?

Eine Dufour 530 Smart Electric brennt in der Bucht von Palma innerhalb weniger Minuten vollständig aus und sinkt. Das Feuer soll im Bereich der Lithiumbatterien ausgebrochen sein. Wie sicher sind diese Batteriesysteme an Bord von Yachten?

Ende August steigt kurz vor 17 Uhr eine gewaltige schwarze Rauchwolke über der Bucht von Palma auf. Eine Segelyacht steht in der Zone A-2 des Hafens in Flammen. Bei dem Schiff handelt es sich um die The Third Man, eine Dufour 530 Smart Electric, Baujahr 2024. Die Yacht wird in Spanien von Dream Yacht Charter als Charterboot betrieben, kostet ab 2.558 Euro pro Woche und verfügt über sechs Kabinen. Sie ist 16,35 Meter lang und knapp fünf Meter breit.

Wie konnte das passieren? Stephan Boden hat sich schon einmal mit dem Thema auseinandergesetzt.

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Ein Kommentar zu „Feuer in der Bucht von Palma: Dufour Charteryacht „Smart Electric“ brennt aus und sinkt“

  1. LieberNicht

    sagt:

    Ich meine schon mal zu der Bootselektrik Stellung genommen zu haben.
    Wenn ich mich wiederhole verzeiht bitte.

    mE fehlt bei allen Yachten der Hauptschalter, der das ganze System völlig „tot“ macht.
    Sei es ein Blitzschlag oder ein lokaler Kurzschluss: Man muss das System schnell völlig spannungsfrei bekommen (Also Erdung bleibt intakt über Kiel und der Rest ist tot)
    Das schließt die Antennen zB auch ein.

    Schwelbrände oder beginnende Brände in elektrischen Anlagen sind nur extrem schwer zu löschen. Die entstehenden Gase sind selbst extrem entzündlich.

    Man beachte des Weiteren auf Autobahnen die schwarzen Flecken auf den Standspuren: da ist oft ein Auto abgebrannt.

    Die Technik ist an sich natürlich sicher, aber ob sie bei Anwesenheit eines guten elektrischen Leiters (Salzwasser) und sehr hoher Energiedichte der Batterien, sehr hoher mechanischer Belastung durch Seegang und den evtl vorhandenen Installationsfehlern (Je Komplexer, je öfter – auch bei Fachbetrieben) wirklich tauglich ist … ich weiß nicht.

    Was ich nicht weiß: Wie kann mann das Akkupaket für die Versorgung eines E-Antriebs wirklich „tot“ machen. Wenn da egal wie noch Prozesse weiterlaufen, sollte man eigentlich davon absehen.

    mE haben auch schon Reedereien die Autotransporte bedienen entsprechend reagiert.
    Wie genau ist mir erstmal unbekannt, meine nur darüber gelesen zu haben.

    Das betrifft im Übrigen nicht nur moderne Technologien.
    Ich hatte auf meinem Boot einen Optimus Petroleum Kocher: aus meiner Sicht perfekt! Dafür braucht man aber mittlerweile eine extra „Patent“ – sowas kann nicht mehr jeder mit einer kurzen Einweisung.

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