Gestrandete Yacht auf Mallorca: Kapitän beschreibt die Unglücksnacht – Was steckt hinter diesem Vorfall?

Viele offene Fragen

Der Kapitän der gestrandeten Segelyacht Acoa hat sich erstmals selbst zu dem Vorfall geäußert. Er schildert die Nacht des Schiffbruchs aus seiner eigenen Perspektive und widerspricht mit seinem Bericht Darstellungen, wonach die Yacht unbemannt gewesen sein soll. Er habe an Bord vor Anker 10 Meter hohe Wellen erlebt.

© Angie Kirchhofer / fotohotshot.com

Die Fotografin Angie Kirchhofer schreibt dazu in den sozialen Medien, der Kapitän habe sie kontaktiert und ihr in einer Voicemail erzählt, wie dramatisch er den Schiffbruch miterlebt habe. Entgegen der bisherigen Informationen sei das Schiff also nicht unbemannt gewesen. Bei dem späteren Treffen habe ihr ein wettergegerbter Seebär mit Schrammen am Kopf gegenübergesessen, noch sichtlich durch den Wind.

Aufgrund der zu erwartenden Bergungskosten im sechsstelligen Bereich bittet der Kapitän offenbar um eine Plattform mit großer Reichweite, um Spenden zu sammeln. Die Fotografin hat mit diesem Vorfall durch ihre Bilder viele Follower, die das Geschehen aufmerksam verfolgen. Um die Kosten der Bergung zu minimieren,  wurde eine GoFundMe-Kampagne wurde von einem gewissen Hendrik Schliehe im Namen des Kapitäns gestartet.

In wie weit der Kampagnen-Starter mit dem Kapitän in Verbindung steht, ist nicht klar. Schliehe selbst bezeichnet Fietzeck im Kampagnentext als „Fellow“. Auffällig: Hendrik Schliehe hat vor etwa 4 Jahren schon einmal für eine gestrandete Yacht eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Damals wurden 1.540 Euro eingesammelt, das Spendenziel lag bei 15.000.  

Der vollständige Originalwortlaut der Sprachnachricht des Kapitäns:

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