GT325: Neuer Offshore-Cruiser der britischen Werft GT Yachts

Die Küsten-Spezialistin

Die britische Werft GT Yachts, die 2011 an den Start ging, hat mittlerweile eine kleine, aber feine Modellpalette aufgebaut. Ihre Offshore Cruiser sind zwischen 30 und 50 Fuß lang und wurden allesamt von Stephen Jones gezeichnet.

© GT Yachts

Gründer der Werft ist Conrad Cockburn, selbst Yacht-Architekt und Diplom-Ingenieur. Als begeistertem Fahrtensegler war ihm aufgefallen, dass die Weiterentwicklung von Fahrtenyachten in dieser Größenordnung seit Jahren stagnierte, was er der Anpassung an den Chartermarkt anlastete. Er setzte sich zum Ziel, frischen Wind in die Szene hineinzubringen, indem er Schiffe entwickeln wollte, die die Seegängigkeit wieder mehr in den Vordergrund rücken. Da Cockburn damals wie heute mit der Entwicklung größerer Bauprojekte und größerer Yachten beschäftigt ist, holte er sich den Designer Stephen Jones an seine Seite. Während der Werftchef sich um die Technik und alle schiffbaurelevanten Komponenten kümmert, sorgt Jones seither dafür, dass die GTs gut segeln und ansprechend aussehen.

Jüngstes Projekt ist die gerade fertiggestellte GT325, die laut Cockburn einen idealen Küstenkreuzer darstellt. Ideal aufgrund der Kimmkiele, mit denen man unkompliziert trockenfallen kann, aber auch aufgrund der fahrtentauglichen Einrichtung und des sicheren und komfortablen Cockpits. Hinzu kommen Kriterien wie ein Rundumblick aus dem Salon heraus und diverse Optionen, den Segelplan und die Motorisierung auf die individuellen Bedürfnisse abzustimmen. Interessant ist aber auch die Länge des Schiffes. Bewusst wurde sie auf 9,97 Meter begrenzt, denn ab zehn Metern erhöht sich die Liegegebühr in vielen Häfen sprunghaft.

Damit der Segelspaß nicht zu kurz kommt, ist die GT325 mit einem festen Bugsprit ausgestattet, wer schnelle Segelritte liebt, setzt den Gennaker. Baunummer eins trägt ein Groß mit durchgehenden Latten, als Vorsegel stehen Fock und Genua zur Disposition. Mitreisende Gäste, die gern aktiv sind, bedienen Groß- und Fockschoten. Aber auch zum Chillen lädt das Cockpit ein, denn die feste, im Halbrund angelegte Windschutzscheibe sorgt bis weit nach achtern für angenehmen Windschutz. Um zu vermeiden, dass das Heck beim Segeln offenbleibt, wurde die Badeplattform klappbar konstruiert.

© GT Yachts

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Unter Deck ist Platz für bis zu sechs Personen. Die Eignerkabine mit dem optionalen En-Suite-Bad liegt vorne. Dahinter folgt der Salon mit Längsbänken zu beiden Seiten des Tisches. Bei Bedarf können diese zu Kojen umfunktioniert werden.

Auf der Backbordseite neben dem Niedergang ist die in U-Form angelegte Pantry aufgebaut. Sie ist dabei so gestaltet, dass auf Wunsch sogar ein Kühlschrank installiert werden kann, dessen Tür sich nach vorne öffnet (was auf Schiffen dieser Größe eher selten ist). Gegenüber liegt die Nasszelle mit einem extra Schapp für nasses Ölzeug. Achtern schließt sich die zweite Kabine an. Sie kann entweder mit Doppelkoje oder mit zwei Einzelkojen eingerichtet werden.

Welche Art Motor eingebaut wird, entscheidet der Eigner. Er hat die Wahl zwischen Einbaudiesel oder Elektrik/Hybrid-Antrieb samt Generator und zusätzlichen Batterien. Der Motorraum ist groß genug für beides.

© GT Yachts

Technische Daten:

Konstruktion: Stephen Jones
LüA: 9,97 m
Länge über Deck: 9,53 m
LWL: 9,00 m
Breite: 3,56 m
Tiefgang (Kimmkiele): 1,42 m
Verdrängung: 5,7 t
Groß: 28 m2
Fock: 25,5 m2
Genua: 30 m2
Preis: auf Anfrage

www.GTYachts.com

Ein Kommentar „GT325: Neuer Offshore-Cruiser der britischen Werft GT Yachts“

  1. avatar excom0 sagt:

    Klingt gut. Und wo navigiert der “Cruiser”?😏

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