Kloake vor Rio: Superbakterien im Olympiarevier nachgewiesen – Keine Abwasserklärung

„Herr Bach, schlafen Sie noch gut?“

 

Unterstütze SegelReporter

Mitglied in 5 Minuten werden und ab dann SR im Magazin-View lesen

Lieber Leser,

der SegelReporter Club wurde aufgesetzt, um neue Projekte zu finanzieren. Wir haben noch viele Ideen und großen sportlichen Ehrgeiz, den Großen die Stirn zu bieten.

Mit knapp 1,- € pro Woche bist Du bei einer
12-monatigen SR Club-Mitgliedschaft dabei.

  • Täglich alle Highlights des Segelsports, deren Erklärung und Einordnung mit einem Klick von einer deutschen Webseite
  • Ohne Beschränkungen alle SegelReporter Artikel lesen
  • Lesefreundlicheres, einspaltiges Artikel-Layout
  • Lesbar auf allen digitalen Medien

Die SegelReporter

» Fragen und Antworten zum SegelReporter Club

avatar

Michael Kunst

Näheres zu miku findest Du hier

8 Kommentare zu „Kloake vor Rio: Superbakterien im Olympiarevier nachgewiesen – Keine Abwasserklärung“

  1. avatar alikatze sagt:

    Moin,

    muss es wirklich sein, dass “unsere” Funktionäre “unsere” Sportler Bedingungen aussetzen, die sie ihren eigenen Kindern nie zumuten würden (hoffe ich)?

    Liegt die Vermutung nahe, dass unsere Funktionäre – sofern sie nicht korrupt sind (was ich keinem unterstellen möchte) – entweder keinen blassen Schimmer oder keinen Arsch in der Hose haben, um solche Umstände zu verhindern. (Es hätte schon gereicht, mal ein größeres ingenieurbüro zufragen, wie lange man wohl braucht, um das Abwassersystem in Rio soweit zu sanieren, dass die Wasserqualität in der Bucht wenigstens halbwegs genießbar ist, um zu wissen, dass das nix wird.)

    Wundert es jemanden, wenn sich die Menschen z. B. die Hamburger mehrheitlich gegen das Ausrichten der Olympiade aussprechen, weil sie das Vertrauen in NOK und IOC verloren haben?

    Was geschieht mit unseren verantwortlichen Funktionären (Thomas Bach und Co), sollte doch ein Sportler sich mit einem Superbakterium infizieren und an den Folgeerkrankungen sterben? Stellt Euch vor, Ihr verabschiedet jemanden zur Olympiade, wie andere ihre Lieben in den Krieg? Man weiß nicht, ob sie/er heile wiederkommt…

    Was ist das für eine Perspektive für eine Athletin/einen Athleten, wenn sie in einen Wettkampf gehen – mit der Aussage “es kommt auf das Immunsystem an” ob man am Ende der Spiele noch gesund ist und dem Bewusstsein, dass gerade das Immunsystem am Ende eines Wettkampfes wehrlos ist, wie ein narkotisierter Wattwurm?

    Lasst die Spiele meinetwegen immer in Griechenland statt finden – das kann man wenigstens historisch begründen. Verbratet das Geld nicht für elendig teure Bauten, die nur wenigen nutzen und steckt die Kohle lieber in die Förderung des Sports, in saubere und transparente Strukturen und eine für alle zugängige Medienpräsenz.

    Vielleicht versteh ich das ja auch bloß nicht richtig… Kann ja sein.

    Mit besten Wünschen für alle Olympioniken

  2. avatar dubblebubble sagt:

    Warum beharrt man nur auf dieser Schei**bucht? Segeln kann man überall. Das ganze Gedöns ist doch mobil und rund um Rio gibts sicher noch geeignetes…

  3. avatar Backe sagt:

    Dass Heiko nicht mehr ruhig schlafen kann, habe ich schon lange vermutet. Er selber wird sich fragen: Will ich mir und meiner Familie das wirklich geben? Wirklich dieses Risiko eingehen, sich mit etwas zu infizieren, dass nicht mehr therapierbar ist? Für noch eine Medaille im Schrank?
    Heiko, ich sag dir was: das ist es nicht wert. Fahr nicht hin. Oder noch besser, fahr hin, aber segle nicht. Fahr hin und tritt in korrupte oder feige Funktionärsärsche.

  4. avatar Jawohl sagt:

    WIe heisst das doch so schön . . .
    Stell Dir vor es ist Olympia und keiner geht hin!

    Vielleicht muss mann das von einer anderen Perspektive aus sehen. In Rio ist die Bevölkerung machtlos. Jetzt auf einmal ist dann Olympiade, die ganze Welt schaut auf Rio, Hups da wahr doch was, Wasser. Ach ja die Brühe in der Bucht, aber die wahr schon immer so, wer hat das damals für Gut befunden?

    Ja die wahren da, stellt euch vor alle die Team Käptens wahren da. Natürlich vor 2. Jahre wahr alles noch sauber, klar. Spätestens hätte jetzt jeder normal denkende, halbwegs bewusste Ing. Dir sagen können, nö nix besser, Scheisse, äh schlechter wirds.

    Jetzt fragt sich jeder, ist das gefährlich wenn ich da hingehe. Nö hat mein TeamArzt gesagt nimm einfach die Pillen etc. und noch da passiert nix. Oder wir haben euch 4.Jahre trainiert jetzt zeigt doch was, enteuscht uns nicht.

    Ein richtiger Durchscheisser hat noch nie geschadet. Prost.

  5. avatar firehorse sagt:

    Milliarden für den Sport, anstatt für das menschliche Elend und gegen Umweltverschmutzung.
    Eure Kinder werden es Euch hoffentlich danken. Aber jene die so handeln, die scheißen ihre Brut ohnehin nur als Beweis ihrer kranken Potenz in diese, so eine Welt.

    Habe dieses Jahr schon ZWEI Hummeln gesehen aber noch keinen Schmetterling. Und ich bin viel draußen, da ich regelmäßig Rad fahre oder Inline-Skates und es dann durch Gebiete geht wo Erholungspark oder Naturschutzgebiet draufsteht.

    Wenn ich mir vorstelle dass ich als Kind noch Schmetterlinge und Bienen – habe ich auch noch nicht gesehen – zu hunderten sehen konnte, dann möchte ich heute kein Kind mehr sein. Zumal diejenigen die sich für Erwachsen halten ohnehin für meine Zukunft keine Verantwortung übernehmen können oder wollen und wenn sie es doch tun, die wirtschaftlichen Interessen immer überwiegen. Wie primitiv und asozial dies doch ist.

  6. avatar Fakt sagt:

    Schaut euch bitte mal die folgenden Bilder an:

    https://www.getyourguide.de/rio-de-janeiro-l9/rundfahrt-guanabara-bucht-mit-mittagessen-ab-rio-de-janeiro-t6577/

    Die Einheimischen segeln auf der Guanabara-Bucht offenbar problemlos.

    Also die Panikmache bitte nicht zu sehr übertreiben.

    Vor einigen Jahren liefen die Kieler Abwässer bei Bülk auch noch vollkommen ungeklärt ins Wasser und niemand ist erkrankt !

    • avatar Fakt sagt:

      1972, während der Olympischen Segelwettbewerbe in der Kieler Bucht, gab es ebenfalls kein Klärwerk. Stattdessen wurden die Abwässer lediglich mechanisch gereinigt:

      “Seit 1929 werden Abwässer aus der
      Stadt Kiel und den angeschlossenen
      Umlandgemeinden über lange Schmutzwassertransportkanäle
      – dem so genannten
      Bülker System – bis zum Bülker Leuchtturm in
      der Gemeinde Strande gepumpt und dort in
      die Ostsee geleitet. Im Jahr 1972 zu den
      Olympischen Spielen wurde hier das Klärwerk
      Bülk zunächst mit mechanischer Reinigung
      gebaut.”

      http://www.edur.com/pdf/presse/20130704PROC843.pdf

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

fünf × 3 =