Kloakensegeln: Leichenteile im Olympischen Regattarevier fotografiert

„Das ist hier normal“

Nicht nur tote Fische werden im Olympischen Segelrevier gesichtet © voldema

Unterstütze SegelReporter

Mitglied in 5 Minuten werden und ab dann SR im Magazin-View lesen

Lieber Leser,

der SegelReporter Club wurde aufgesetzt, um neue Projekte zu finanzieren. Wir haben noch viele Ideen und großen sportlichen Ehrgeiz, den Großen die Stirn zu bieten.

Mit knapp 1,- € pro Woche bist Du bei einer
12-monatigen SR Club-Mitgliedschaft dabei.

  • Täglich alle Highlights des Segelsports, deren Erklärung und Einordnung mit einem Klick von einer deutschen Webseite
  • Ohne Beschränkungen alle SegelReporter Artikel lesen
  • Lesefreundlicheres, einspaltiges Artikel-Layout
  • Lesbar auf allen digitalen Medien

Die SegelReporter

» Fragen und Antworten zum SegelReporter Club

avatar

Michael Kunst

Näheres zu miku findest Du hier

4 Kommentare zu „Kloakensegeln: Leichenteile im Olympischen Regattarevier fotografiert“

  1. avatar Theo Scheurmann sagt:

    Es stellt sich nur die Frage ob die Funktionäre des IOCs oder FIFA korrupter sind. Das ganze welche nun wirklich auch dank den Segelreportern nicht neu ist nur noch absolut widerlich.
    Sämtliche Wassersportverbände hätten tatsächlich genug Zeit gehabt Alternativen auszuarbeiten, oder gehören die zur gleichen Gruppe der obengenannten Verbände?

  2. avatar Müller sagt:

    Es liegt allerdings auch in der Eigenverantwortung der Sportler, welchem gesundheitlichen Risiko sie sich aussetzen. Egal, ob Doping oder Dümpeln im Dreck, kein noch so mächtiger Verband könnte seine Schmutzigen Geschäfte durchziehen, wenn nicht auch auf der Seite der Sportler größte Bereitschaft bestehen würde, die Gesundheit massiv aufs Spiel zu setzen.
    Wie sich die Berichte und Erfahrungen aus dieser Kloake anhören, wird sich niemand hinter einem “hatte ja keine Ahnung” und “ich wusste nicht, in was für einer Brühe wir segeln mussten” verstecken können. Das wäre dann einfach: selbst Schuld….

  3. avatar alikatze sagt:

    Es würde nur “funktionieren”, wenn sich eine große Schaar der qualifizierten Segler gemeinsam entschlösse, den Spielen fern zu bleiben. Ich weiß nicht, ob ich – wenn ich so lange trainiert und die Qualifikation geschafft hätte – ob ich diese ganze Lebenszeit, Arbeit und den olympischen Traum dann “einfach” wegwerfen würde. Ich glaube, diese Entscheidung wird jedem schwer fallen, der die Quälerei bis dahin mal annähernd mitgemacht hat.
    Nach einem Boykott zu rufen ist da viel einfacher. Wenn die Zuschauer weg blieben, täte es den Veranstaltern weh – den korrupten Schergen des IOC aber auch den einfacheren Bürgern vor Ort, die von dem Zirkus und dem Tourismus leben wollten. Es täte auch den Sportlern weh, aber sie wären sich so einer Unterstützung ihres Wegbleibens vielleicht etwas sicherer.
    Tja, wenn…
    Ich habe Olympia immer gerne verfolgt. aber Dank des Versagens unserer Verbände, die Spiele zum Wohle der Sportler zu pflegen, schmeckt das Zuschauen nicht mehr. Ich wünsche wenigstens allen Athleten, dass sie nach Maßen des Sports gesund wieder nach Hause kommen.

  4. avatar Backe sagt:

    Ein Spiele-Boykott der Segler, wie berechtigt auch immer, oder auch nur ein allzu lauter Protestschrei während der Spiele, hätte eines sofort zur Folge: das Segeln vom IOC sofort als olympische Sportart gestrichen würde.

    Die Angst genau davor erklärt die willfährige Leugnerei und Kleinrednerei der internationalen Segel-Funktionärsriege.
    Denn die Sorge, die eigenen, seit Jahrzehnten gut gefüllten Fleischtöpfe (fernab jeder Kloake, und auch fernab jedweder Sportlichkeit an sich) könnten leer bleiben, ist deutlich größer, als das Verantwortungsbewusstsein den teilweise sehr jungen Sportlern gegenüber, deren Interessen und Wohl man zu vertreten vorgibt.

    Wie Allkatze schreibt: Die Sportler, die unter diesen Umständen versuchen, ihren Traum, einmal im Leben bei olympischen Wettkämpfen dabei gewesen zu sein, zu realisieren, müssen einem leid tun.
    Meine Kinder sollen, wenn ich es verhindern kann, nicht mit von finanzieller Förderung und Vermarktung bestimmten Leistungssportarten in Berührung kommen. Die sollen ihren Sport zum Spaß machen dürfen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

11 − zwei =