Made in Germany: Torqeedo eröffnet neues Headquarter in Oberpfaffenhofen

"Mehr als nur ein Produkt"

Ein neues „Headquarter“ und ein neues Produktionsgebäude hat Torqeedo bezogen – nur ein paar Schritte vom bisherigen Standort auf dem Campus Oberpfaffenhofen entfernt. Zur feierlichen Einweihung am 10. November 2022 waren auch Medien und die Politik eingeladen.

Das neue Gebäude auf dem Campus Oberpfaffenhofen. Bild: Volker Göbner

Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Verwaltung sind nun unter einem Dach vereint. 8.000 Quadratmeter sind zwar nicht viel mehr als vorher – aber die Produktionslinien wurden optimiert. Für die Travel-Linie etwa können nunmehr 700 statt bisher 350 Motoren in einer Woche produziert werden – bei gleicher Manpower.

Fabian Bez, seit 1. Oktober CEO bei Torqeedo, hat einen großen Prozess angestoßen, um die Strategie des Unternehmens für die Zukunft zu diskutieren. „Wir werden mehr als nur ein Produkt sein“, verspricht er. Vor allem Service und ganze Systeme werde Torqeedo stärker in den Fokus nehmen. Das Auftreten neuer Wettbewerber findet Bez gut: „Das ist ein Zeichen, dass der Markt wirklich zu wachsen beginnt.“

Großer Bahnhof und viel Interesse bei der Eröffnung des neuen Torqeedo-Standortes in Oberpfanehofen. Im Vordergrund: Dr. Florian Herrmann, Chef der Staatskanzlei (li) und Florian Bez CEO von Torqeedo. Bild: Volker Göbner

 

Dr. Florian Herrmann MdL, Chef der Staatskanzlei in München, war stolz, dass ein Unternehmen aus Bayern Marktführer bei der elektrischen Mobilität auf dem Wasser ist. „Die Energiekrise führt uns vor Augen, dass das Ende des fossilen Zeitalters eingeläutet ist“, betonte der Staatsminister. „Der Markt auf dem Wasser ist unerschlossen.“ Das neue Gebäude strahle Zuversicht aus – in den Standort, das Unternehmen und innovative Produkte. Er stellte auch die hohe Dichte an Fachkräften im Raum München als wichtigen Faktor für den Standort heraus.

Quelle: Volker Göbner

Ein Kommentar „Made in Germany: Torqeedo eröffnet neues Headquarter in Oberpfaffenhofen“

  1. avatar Schmidt sagt:

    Ich glaube torqeedo sollte sich auch mal um ein servicenetz im mittelmeer kümmern
    So schlecht und ignorant sind firmen selten.
    Wir werden die produkte nicht mehr einsetzen
    Michael schmidt

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