Eco-Megakatamaran aus Deutschland: Lloyds „Albatross“ erhält Flügel

„Hellgrüne“ Megayacht aus Bremerhaven

Es wäre vermessen, von nachhaltig zu reden. Doch das Projekt Albatross bei der Lloyd-Werft in Bremerhaven bietet spannende Ansätze, um die Megayacht-Szene zumindest ein wenig ökologischer zu machen.

© Lloyd Werft

Das vermeintlich „Grüne“ ist bei Super- und Megayachten derzeit ziemlich angesagt. Ein unverschämter Energie-Verbrauch mit entsprechenden Emissionswerten in der Fahrt, vor Anker oder im Hafen und eine enorme Ressourcen-Verschwendung beim Bau haben den Eignern, aber auch den Werften und Konstrukteuren bis vor ein par Jahren ein eher suboptimales Image eingebrockt. Dem wird nun seit einiger Zeit mit angeblich ökologischen Konzepten begegnet. Wobei jedoch Begriffe wie grün, ökologisch, mitunter wird sogar von nachhaltig gesprochen, mit äußerster Vorsicht zu genießen sind.

Denn wenn von diesen „alternativen“ Mega- und Superyachten die Rede ist, konzentrieren sich ihre Designer in erste Linie auf möglichst saubere Antriebsarten. Was per se ja sehr erfreulich ist, denn so kommen in vielen Fällen wieder Wind und Segel ins Spiel. Was wiederum auf ein gewisses Interesse bei den SegelReportern und unseren Lesern stößt.

Noch nicht richtig grün – hellgrün!

Nachdem wir in letzter Zeit nahezu ausschließlich „alternative“ Risse aus Frankreich und Skandinavien vorgestellt haben, können wir diesmal über ein deutsches Projekt berichten. Die Lloyd Werft Bremerhaven hat in Kooperation mit dem Designbüro Stay Star Design ein „Green Yacht Konzept“ entwickelt, das den geflügelten Namen „Albatross“ trägt. Nach Werftangaben möchte man so „dem Klimawandel, dem rasanten Anstieg der Energiepreise und einer zunehmenden Sensibilität der Gesellschaft Rechnung tragen“. Was irgendwie schon ein bisschen zynisch klingt, oder?

Nice to have © Lloyd Bremerhaven

In letzter Zeit ging es der Lloyd-Werft nicht ganz so rosig.

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Michael Kunst

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