Nachruf auf Albert Schweizer: Ein Leben für den Segelsport

„Er wusste immer, was er tat“

Die deutsche Segelwelt trauert um eine ihrer prägendsten Persönlichkeiten: Albert Schweizer verstarb am 2. April 2026 im Alter von 69 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit. Als begnadeter Regattasegler, versierter Segelmacher und leidenschaftlicher Wettfahrtleiter hinterlässt er eine Lücke, die weit über die Grenzen seiner Wahlheimat Bremen hinausreicht.

Albert Schweizer.
Albert Schweizer. © Nordseewoche

Albert Schweizer wurde im Januar 1957 in Villingen im Südwesten Baden-Württembergs geboren und entdeckte bereits im Alter von vier Jahren auf dem Bodensee seine Liebe zum Segelsport. Im Konstanzer Yacht-Club fand die Familie ihr seglerisches Zuhause, wo Albert und sein Bruder Helmer die klassischen Lehrjahre im Optimisten, Vaurien und Piraten absolvierten.

Sein beruflicher Weg war von Beginn an eng mit seiner Passion verknüpft. Auf Anraten seines Mentors Eckart Wagner absolvierte er eine Ausbildung zum Segelmacher bei North Sails am Starnberger See. Es folgten prägende Monate im Stammhaus von North Sails in San Diego, wo er unter anderem Firmengründer Lowell North kennenlernte und sein Fachwissen im Segeldesign vertiefte.

Champion in vielen Klassen

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Ein Kommentar zu „Nachruf auf Albert Schweizer: Ein Leben für den Segelsport“

  1. Hans W.

    sagt:

    Albert war ein Feini. Wir haben 30 Jahre mal miteinander und mal gegeneinander gesegelt. Das erste Mal bei der Copa del Rey Mitte der 90er auf irgendeiner Swan. Definitiv ein guter, der zu früh gehen musste.
    Gute Reise Albert!!!

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