Somalische Piraten entführen US-Weltumsegler mit 58-Fußer “Quest”

Auf See gekidnappt

Scott und Jean Adam in glücklicheren Tagen. © SY Quest

Erneut ist eine Segelyacht in die Hände somalischer Piraten geraten. Am Freitag wurde die Davidson 58 “Quest” mit ihren vier amerikanischen Besatzungsmitgliedern 450 Kilometer vor der Küste Omans entführt. Die Eigner Jean und Scott Adam segeln seit sieben Jahren um die Welt und hatten sich seit Weihnachten der Blue Water Rally angeschlossen.

Das US-Weltumsegler-Paar vor seinem 58-Fußer. © SY Quest

Aber drei Tage vor dem Überfall trennten sie sich von der Gruppe der sechs Yachten und machten sich mit dem weiteren US-Paar Phyllis Macay und Bob Riggle an Bord alleine auf den Weg, um Salalah im Oman anzusteuern.

SR-Mitarbeiter Uwe Röttgering hat die beiden während seiner Weltumsegelung kennengelernt. Er ist betroffen: „Ich kenne die beiden aus Thaiti. Die haben mir ein Buch geschenkt, das hier bei mir im Regal steht …”

Der geplante Weg zum Suez-Kanal. Im Seegebiet vor dem Oman wurden die "Quest" aufgebracht. © SY Quest

Die Adams wollten Anfang April den Weg durch den Suez Kanal nehmen und dann über Kreta und die Türkei nach London segeln. Nun hat sich ein US Kriegschiff auf die Suche nach der „Quest“ gemacht. Über den Verbleib der Amerikaner ist noch nichts weiter bekannt.

Gefundenes Fressen für Piraten. Die Davidson 58 unter Gennaker. © SY Quest


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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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Ein Kommentar „Somalische Piraten entführen US-Weltumsegler mit 58-Fußer “Quest”“

  1. avatar Dirk sagt:

    Hallo,
    ich habe heute gelesen (in der NW), dass bein Befreiungsversuch alle erschossen wurden

    Echt tragisch

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