Stellungnahme: Warum britische Wal-Retter raten, „Timmy“ sterben zu lassen

Über palliative Pflege und Euthanasie

Die Organisation British Divers Marine Life Rescue (BDMLR) ist während des oft anstrengenden Medien Hypes um Buckelwal „Timmy“ mehrfach aus Deutschland um Hilfe gebeten worden. Nun ordnen die Retter die aktuelle Situation ein.

© BDMLR

In BDMLR-Stellungnahme heißt es: „Wir verfolgen die Situation in der Nähe von Wismar in Norddeutschland, wo ein verfangener und gestrandeter Buckelwal in den letzten Wochen Berichten zufolge mindestens dreimal gestrandet ist. Wir verzeichnen eine Zunahme an Hilfsanfragen aus der internationalen Öffentlichkeit und möchten unseren Standpunkt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments, am 8. April 2026, darlegen.

Hilfsanfragen

Wir wurden dabei unterstützt, Kontakt zu mehreren Organisationen in Europa aufzunehmen, um sie zu einem Gespräch über Hilfe und Beratung bezüglich des Wals einzuladen, und wir wussten, dass sie mit dem Strandungskoordinator der Internationalen Walfangkommission und anderen Beratern in Kontakt standen, um die zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Optionen zu besprechen. Wir blieben trotz der vielen unterschiedlichen Schlagzeilen hoffnungsvoll, dass sie Lösungen für den Umgang mit dem andauernden Vorfall finden könnten.

Es ist wichtig, den Hintergrund dafür zu verstehen, warum Wale stranden, bevor man sich mit den Einzelheiten der aktuellen Situation in Deutschland befasst. Viele Strandungen von Walen geschehen, weil diese aufgrund von Krankheit, Verletzungen, Hunger, Erschöpfung und hohem Alter bereits geschwächt sind und bereits einen langfristigen Gesundheitsverfall durchgemacht haben, bevor sie an Land kommen. Daher ist das Stranden ein Symptom eines schwerwiegenden zugrunde liegenden Problems, das in einer akuten Strandungssituation oft sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich zu lösen ist. In diesen Fällen können dann entweder palliative Pflege oder Euthanasie als alternative Tierschutzoptionen in Betracht gezogen werden, wenn die Aussichten auf eine Wiederaussetzung schlecht sind, um anhaltendes Leiden und Schmerzen zu verhindern.

Es stimmt, dass sich manchmal auch gesunde Wale stranden. Sie sind möglicherweise an Land gekommen, während sie vor Raubtieren flohen, oder aufgrund von Navigationsfehlern, wie etwa der Verfolgung von Nahrung in unbekannte Umgebungen wie Gezeitenmündungen. Auch die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten, wie Störungen durch Wasserfahrzeuge und laute Unterwassergeräusche wie Sonar, wurden als Ursachen erkannt. Diese Tiere haben oft eine viel bessere Prognose und sind geeignete Kandidaten für einen Rückführungstest, um zu sehen, wie sie darauf reagieren.

Einschränkungen bei Wiederaussetzversuchen

Speziell für die Situation in Deutschland mit dem Buckelwal galt: Schon bei seinem ersten Auftauchen war er in Fischereiausrüstung verfangen, was zu einer erheblichen Verschlechterung seines Gesundheits- und Ernährungszustands geführt hatte, und die Einsatzkräfte befanden sich bei der Abwägung der Optionen in einer erheblichen Nachteilssituation. Ein Wiederaussetzen eines kranken Tieres, das sich anschließend erfolgreich erholen würde, wäre ohnehin sehr unwahrscheinlich.

Das Tier ist inzwischen mindestens dreimal gestrandet, was zeigt, dass es bei fortgesetzten Wiederaussetzungsversuchen sehr wahrscheinlich erneut an Land kommen wird, da es zu geschwächt bzw. dem Tod so nahe ist, dass es nicht mehr überleben kann. Die Fortsetzung von Maßnahmen zur Wiederaussetzung eines sterbenden Tieres wird vor allem zu größerer Belastung führen, da es bewegt wird, erneut strandet und dieser Vorgang sich immer wieder wiederholt.

Ungeachtet dessen können die von BDMLR verwendeten Pontons zur Wiederinsassierung von Walen bis zu zwei Tonnen heben, was weit weniger ist als das Gewicht dieses Wals. Sie wurden für den Einsatz bei mittelgroßen Walen wie Grindwalen und Zwergwalen konzipiert, da ein Team von Personen sie vorsichtig in die Matte manövrieren kann, die darunter liegen muss, um sie zu stützen. Manchmal gibt es Situationen, in denen zwei Sätze für einen etwas größeren Wal verwendet werden können, aber das ist auch schon alles. Bei großen Walen wie Buckelwalen ist dies nicht möglich; ihr Gewicht ist viel zu groß, um auf diese Weise gehalten zu werden, und es ist nicht möglich, sie mit sicheren und vorsichtigen Techniken auf die Matte zu bringen. Das Anheben oder Ziehen mit schweren Maschinen verursacht oft weitaus mehr Schaden und Stress für das Tier und wird daher dringend abgeraten.

Palliative Pflege und Euthanasie

Euthanasie kommt wiederum hauptsächlich bei kleinen und mittelgroßen Walen in Betracht, und die beiden derzeit im Vereinigten Königreich angewandten Methoden sind entweder chemische (tödliche Injektion) oder ballistische (Hochleistungsgewehr) Verfahren. Leider ist auch hier ab einem bestimmten Punkt die schiere Größe des Tieres ein wesentlicher limitierender Faktor für den Erfolg. Die für ein Tier dieser Größe erforderlichen Medikamentenmengen sind in Tierarztpraxen oder Zoos schlichtweg nicht vorhanden und haben eine begrenzte Haltbarkeit, was bedeutet, dass die dauerhafte Lagerung großer Mengen nicht realisierbar ist.

Selbst wenn dies der Fall wäre, gäbe es logistische Herausforderungen bei der Verabreichung, ohne die Umwelt zu kontaminieren oder andere Wildtiere zu vergiften, sowie bei der anschließenden Beseitigung des Kadavers aus denselben Gründen. Was die ballistische Methode betrifft, so bedeuten die Dicke des Speckgewebes und des Schädels, dass selbst ein Hochleistungsgewehr nicht wirksam sein wird.

Somit bleibt nur eine Option: Palliativpflege bzw. das Tier auf natürliche Weise sterben zu lassen. Dies ist eine weltweit verbreitete Situation in allen Ländern, in denen große Wale stranden, und somit nicht auf diese spezifische Situation in Deutschland beschränkt. Wir sind sicher, dass viele Organisationen, die weltweit auf gestrandete lebende Wale reagieren, dies ähnlich sehen, da wir regelmäßig Wissen und Erfahrungen in Workshops, Konferenzen und gemeinsamen Schulungen austauschen.

Das Thema der Rettung gestrandeter Großwale und der Euthanasie-Techniken steht häufig auf der Tagesordnung, und gäbe es eine Lösung, würde diese bereits angewendet werden, da wir alle die Tiere retten möchten, die gesund genug dafür sind, oder das Leiden der sterbenden Tiere lindern möchten. Diese Situation wird regelmäßig überprüft, und es gibt bereits viele Menschen in diesen zahlreichen Organisationen, die nach Wegen suchen, diese Situation für die Zukunft zu verbessern.

Wissenschaftliche Untersuchung

Die Diskussion über die Nutzung des Wals nach dem Tod, einschließlich wissenschaftlicher Studien, entspringt in der Regel dem Wunsch, zu verstehen, warum das Säugetier gestrandet ist und was man für zukünftige Vorfälle daraus lernen kann. Diese Pläne können auch umgesetzt werden, um zu verhindern, dass die Öffentlichkeit mitansehen muss, wie ein totes Tier verwest, was seine eigenen Herausforderungen bei der Bewältigung mit sich bringt. Diese Überlegungen sind niemals ein Ersatz für Pflege und kein Grund, diese einem lebenden Tier vorzuenthalten.

Hintergründe der Reaktion

Es ist verständlich, dass starke öffentliche Emotionen zu Frustration und einem Gefühl der Hilflosigkeit führen können, und der Wunsch, diesem Säugetier helfen zu wollen, ist bewundernswert und herzerwärmend, ebenso wie die große Sorge der Öffentlichkeit um Meeressäugetiere. Es ist eine unglaublich schwierige Situation für alle Beteiligten, einschließlich der Einsatzkräfte, Tierärzte, Rettungsdienste und der beobachtenden Menschen.

Dies gilt umso mehr in einer Situation, in der Strandungen großer Wale sehr selten sind und in der Bevölkerung allgemein weniger Bewusstsein für die feinen Nuancen der Strandungsprotokolle sowie die vielen Variablen und Einschränkungen besteht, die die Entscheidungsfindung beeinflussen können. Wir hoffen, dass unsere Erklärung aus unserer Perspektive und unserer langjährigen Erfahrung hier zu Aufklärung und Verständnis für diese Situationen beiträgt und dass das Mitgefühl für das Tier auch denen entgegengebracht wird, die unter sehr schwierigen Umständen unermüdlich versucht haben, ihm zu helfen.

Wir hoffen, dass wir etwas Licht in eine sehr schwierige Situation gebracht haben.

Quelle: British Divers Marine Life Rescue

41 Kommentare zu „Stellungnahme: Warum britische Wal-Retter raten, „Timmy“ sterben zu lassen“

  1. Regina Winter

    sagt:

    Bevor ein Wal im Atlantik stirbt sinkt er in die Tiefe ab. Experten sprechen dann von einem Walfall. Er kann nicht mehr Atmen und verstirbt somit. Viele Lebewesen werden dadurch am Meeresgrund ernährt. Warum kann man nicht akzeptieren, der Natur seinen Lauf zu lassen. Warum muss Mensch immer überall mitmischen. Es hat doch einen Grund warum er trotz Hilfe nicht wieder raus geschwommen ist

  2. Mal eben helfen ist nicht, wenn dann bitte schön alles nach Vorschrift✨
    Die Bürokratie hat seinen Verlauf nun besiegelt ✨ 🌊🐋✨

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  3. HD How

    sagt:

    Kann man sich nur anschließen,es wurde VIEL ZU LANGE gewartet, was vernünftige Hilfe angeht.
    Die Menschheit braucht Sensationen wie so etwas um in den Fokus zu geraten.
    Über die bürokratischen Hürden sollte eigentlich jeder im Bilde sein ☝🏼
    Oben, ein paar Kommentare höher, wurde es beim NAMEN genannt „DUMMLAND“ 👏🏼👏🏼👏🏼Dafür erstmal ein kräftiger Applaus.

    Ist euch eigentlich noch nie aufgefallen, dass wenn es um wichtige Dinge geht, wo es eigentlich total easy wäre, dafür eine Lösung parat zu haben, trotzdem aber alles bis ins höchste Maße verkompliziert wird.🫣😱🫣 !??!
    Dann wird sich hinter Paragraphen und allem verfügbaren PIPAPO versteckt.

    Es ist Standard in diesem Land, dass man leider nur Zaungast ist und dabei zuschauen muss, wie so ein armes Tier leiden muss !
    absolut Shame sowas ….

    Der Ernst der Lage wurde im höchsten Maße vergeigt und mit allem zu lange gewartet.
    Vielleicht wäre es auf privaten Wege möglich gewesen, dass eine kompetente Organisation da was machen ( hätte) können 😿😿😿

    Es geht immer nur ums liebe GELD 💸 LEIDER 😢🐳😢
    WÄREN hier die Gelder nicht im Wege gestanden…. würde Timmy längst in der blauen Freiheit der Meere schwimmen 🌊🐳🌊
    Anbei , ich möchte keinen Shitstorm hier entfachen.
    Dass jeder selbst eine eigene Meinung darüber vertritt , sollte klar sein.
    Womit ich aber beifügen möchte, dass es mitunter viele Menschen da draußen gibt, die meine Meinung darüber und auch die Meinungen zu Timmys Rettung ein paar Zeilen über mir teilen 🙏🏼🙏🏼🙏🏼 Vielen Dank an dieser Stelle 👍🏼👍🏼👍🏼
    Man kann nicht alles tolerieren und wenn die Natur nicht ERNST genommen wird, schon mal gar nicht. Wie sollen unsere Kinder aus so etwas lernen? Einfach nur traurig ….😢🐳😢🌊🌊🌊💸💸💸

    Die Natur ruft und bettelt seit Jahrzehnten um HILFE und die Menschheit läuft *bestückt mit Scheuklappen* daran vorbei.
    Es tut mir unendlich leid um dieses arme Tier.

    Mit ihren ganzen Bürokraten Shitt und fachmännischen Gehabe, wollen sie sich nur ihre beschmutzten Westen reinwaschen.

    Auf Timmys Kosten
    Stelle mir jeden Tag die einzige Frage an Ende eines Tages ( zum aktuellen Stand des Weltgeschehens) wie so manche HOHEN HERREN noch mit ruhigen Gewissens schlafen gehen können 🤔🫡🤔 ….
    Ein wahres Armutszeugnis für DUMMLAND ..

    Dass er jetzt tatsächlich mittlerweile zu schwach geworden ist, liegt leider an den GRÜNDEN der vergeudeten Zeit.

    Was jetzt noch hilft, sind Gebete, viel Hoffnung und zuguterletzt ein WUNDER 🙏🏼🙏🏼🙏🏼

    #timmyganzfestimherzen
    #hopefortimmy
    #prayfortimmy

    in Gedanken 🙏🏼🙏🏼🙏🏼

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  4. Bittrich

    sagt:

    Wir erkunden den Weltraum, erfinden Ki, erforschen in den Tiefen der Erde, da kann man noch soviel aufzählen. Menschen häufen Berge von Geld an, aber die Natur bleibt hinten dran. Habe jetzt selbst mitansehen müssen, wie ein Seehund eine Plastiktüte verschluckt. Das Übel liegt bei uns. Jede Plastiktüte usw. ist der Tod vieler Tiere. Der arme Wal, ich kann ihn einfach nicht Timmy, nennen, zeigt uns die Grausamkeit. Ich habe auch schon oft den Delfin, Delle, genannt, beobachten dürfen. Was treibt ihn zu uns. Hunger
    Ich möchte die Arbeit der Helfer nicht beurteilen, aber weiß aus Erfahrung, sie wollen ihr Bestes tun und leiden mit dem Tier und über die Meinung der Menschen. Es gibt nicht nur „Timmy“, es gibt tausende Fische, die Elend in Netzen verrecken. Wann wacht der Mensch endlich auf und denkt nicht er lebt alleine auf der Welt. Wenn jeder etwas kleines dazu beiträgt, dann haben wir noch eine Chance. Ich persönlich habe schon einige Tiere gerettet, weiß wie schwer es für Retter sein kann. Kleiner Wal, du bist ständig in meinen Gedanken.

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  5. Silke J. Koch

    sagt:

    Ich bin stinksauer über diese sogenanten „Experten“. Nichts als dämliches Blabla mit „Beratungen“, Pressekonferenzen. Da hatten sie ihn in Timmendorf endlich frei, dann ließen die Idioten ihn in die Wismarer Bucht schwimmen! Der Eingang ist so schmal, den hätte man gut mit Booten absperren können, und müssen! Aber der größte Gipfel ist, dass diese Vollpfosten ihn dann auch noch in die super schmale und flache(!) Kirchdorfer Bucht von Poel schwimmen ließen! Schon Ende der 80er(!*) lernte ich in USA, dass wenn man Wale von einer Stelle fernhalten will, man dort mit Ketten im Wasser rasselt, denn Lärm mögen die nicht. So einfach!! [*Das Sollte sich inzwischen also auch bis Dummland herumgesprochen haben…!]

    Inzwischen musste jedem Deppen klar sein, dass er einen Weg Richtung Süden suchte. In Nordsee und Atlantik möglich, in der Ostsee nicht! Aber das kann er nicht wissen! In Kalifornien war ich mal bei der Rettung von einem gestrandeten Wal (und das war ein fast dreimal so großer Blauwal!) vor Santa Cruz Island dabei (Praktikum während Studium): freigraben, Feuerwehrschläuche drunter, Bojen dran, zwischen zwei Schiffen der Küstenwache in dieser „Hängematte“ in Sicherheit transportieren: So geht das! Ferner hatten dort Boote der Coast Guard den ganzen Bereich um die Channel Islands abgesperrt. Lief! Hätte auch hier laufen können, mit ein bisschen mehr Denken und Handeln, und weniger Konzentration auf SCH Medienpräsenz!
    To be continued…

    So hätte man ihn durch den Skagerrak aus der Ostsee transportieren müssen!! Die machen hier nur Schwachsinn und dieser arme junge(!) Wal [gemäß seiner Größe ist Timmy, aka Hope gerade mal erst 3 Jährchen alt!] muss dafür sein Leben lassen! 😭😡
    Und sein Schicksal ist, dass er ausgerechnet an der Küste vom überbürokratischen Dummland Hilfe suchte. In USA hätte er auch ratzfatz einen Transponder erhalten, um seine weitere Sicherheit überwachen zu können. Auf meine Anfrage hier hieß es: A) Dazu braucht man eine Genehmigung (die in Dummland natürlich 3 Jahre durch 50 Instanzen dauert…). Verf*ckt nochmal, in einer solchen Situation muss man eben mal unbürokratisch sofort handeln!! Und B) Die „Saugnäpfe“ von einem Transponder würden auf seiner geschädigten (vom salzarmen Osteseewasser) Haut nicht haften. HÄH?! Ihr seid ja wirklich noch in der Steinzeit!! In USA (und auch schon seit den 80ern…) werden Transponder mittels Luftdruckgewehr in die Fettschicht der Rückenflosse geschossen! Merkt Wali nicht mal! C) Hieß es der Wal könnte sich an einem Transponder „verletzten“. Noch so ein Bullshit! Mit eurem schwachsinnigen Saugnapfding (nie gesehen, nie zuvor von so einer dämlichen Sache gehört) vielleicht. Aber selbst dann: Was ist schlimmer? Dass ihm vielleicht ein bisschen Haut abgezogen wird, oder dass er jetzt elendiglich verreckt wegen eurer Rumpennerei?! Aber wie gesagt: Mal endlich in der Neuzeit ankommen und in die Fettschicht geschossene Transponder verwenden! Problem gelöst! Die Frequenz wird nur Leuten mitgeteilt die sie haben dürfen, somit wird auch ein Stalking von Unbefugten verhindert.
    BTW: Unsere Hunde haben alle solche Transponder die unter die Haut gespritzt werden. Hat sich auch noch keiner dran verletzt.
    Bitte aufwachen und auf den längst neuesten Stand kommen. Damit nicht den nächsten armen Wal der an Dummland’s Küste um Hilfe ruft das selbe Schicksal treffen muss!

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  6. Manuela Hahn

    sagt:

    Ich finde man sollte ihm alle Chancen geben von da weg zu schwimmen.
    Keiner weiß ob er stirbt. Sind die Experten allwissend? Auch Ärzte irren sich regelmässig.
    Aber nichts tun finde ich falsch.

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  7. jürgen meier

    sagt:

    Ich wünschte die Menschen die immer wieder danach rufen dass man den Wal endlich retten soll würden diesen Artikel lesen und verstehen.
    wäre es ein Haustier hätte jeder vernünftige Mensch es schon längst erlöst.
    Das ist bei einem Wal dieser Größe leider nicht möglich und man kann tatsächlich nur seinen Sterbeprozess begleiten und versuchen ihm so viel Leid wie irgend möglich zu ersparen, was auch auf Grund seiner Größe und mangels Erfahrung relativ schwierig ist.
    Aber vielleicht bringt die Untersuchung des Kadavers ein paar Erkenntnisse die andere Wale retten können.

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  8. Vera Stuber

    sagt:

    Ich finde es richtig schlimm was im Internet alles passiert, die Menschen werden aufgehetzt, haben unmögliche Ideen und ignorieren das der Wal schwach ist und offensichtlich einfach nicht mehr im tiefen Wasser schwimmen kann! Dann kommt auch noch ein Milliardär und glaubt anscheinend das man mit Gekd alles machen kann, der Wal wird dabei nicht berücksichtigt. Jetzt sucht man einen Schuldigen an dem man seine Wut auslassen kann! Angeblich bekommt man Millionen für das Skelett und deswegen lässt man ihn sterben. Wie im Kindergarten! Ich wünsche dem Wal das er möglichst schnell und ohne zuviel Qualen sterben kann. Gruss an alle.

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  9. Sandra Ostendorf

    sagt:

    Es ist Tag 12 und Timmy lebt immer noch! Ich habe gelesen, dass Wale, die Sterben wollen, einfach aufhören zu atmen und ertrinken. Will Timmy vielleicht nur seine Wunden heilen lassen? Will Timmy einfach nur leben? Den Willen dazu scheint er zu haben. Sollten wir ihm nicht doch da raushelfen? Ich finde die Chance hätte er verdient!
    Ist Timmy für die Experten nicht nur ein Forschungsobjekt? Sein Sterben und später die Obduktion? Das Skelett ins Museum? Wollen diese Experten ihn eigentlich gar nicht retten? Und Euthanasie per Sprengung ist nicht möglich wegen der Kontaminationen der etwaigen Proben für die Forschung? Hallo? Und wegen der der Schaulustigen ? Die kann man wegschicken. Deshalb alles muss sich Timmy jetzt seid 12 Tagen quälen? SCHÄMEN sollte man sich!!!

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    1. Bittrich

      sagt:

      Ich hätte gerne Meinungen von Menschen, die schon mit der Rettung von Tieren zu tun hatten, in diesen Kommentaren. Die Leisen sind die Helden.

  10. Hans

    sagt:

    Frau Wilms hat den Artikel nicht verstanden.

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  11. Martina Schulz

    sagt:

    Ich kann mich Frau Wilms nur anschliessen.
    Die Verantwortlichen haben kläglich versagt.
    Nirgends gibt es so viel Bürokratie wie in Deutschland. Ein sehr teurer Wasserkopf der dringend überholt gehört. Wal Timmy auch ein vermeidbares Opfer.

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  12. Kerstin Wilms

    sagt:

    Ich habe auch alles mitverfolgt und bin der Meinung das zu lange gewartet wurde, die erste Sichtung war Anfang März und die erste Strandung Ende März. Es wurde gesehen das er voller Seile oder ein Netz war. Es wurde ihm nicht geholfen. Erst als die Strandung stattfand und die Bevölkerung laut wurde, hat man versucht was zu tun und auch erst nach fassungslosen Wochen Disskusionskrieg und Behördengenehmigungen, allgemein bekannt in Deutschland, was Zeit gekostet hat für sein Leben. Falsche Geräte und ehe der richtige Bagger eingesetzt wurde, alles hat Zeut gekostet, die er nicht hatte. Alle Helfenden wussten auch das das Ostseewasser schadet. Als er frei war hat man erwartet das er in die Richtige Richtung schwimmt. Wie wenn er unter Wasser die Boote hört, klopfende Geräusche. Das ist doch kein richtiges Leiten raus aus der Ostsee. Sicher haben wir keine Ahnung, aber wir wissen, dass sie Intelligent sind diese Wale. Was würde sein wenn man das alles mit einem Menschen gemacht hätte, der alleine ist und in schwerer Not. Es liegt auf der Hand. Man hat seine Laute gehört und jeder der das gehört hat, braucht nicht überlegen. Das tat richtig weh. Deutschland hat versagt, alle Beteiligten. Man hat sich lieber schon lange zuvor damit beschäftigt was nach seinem Tod passiert. Eine Schande. Jetzt wird auch nur noch der klägliche Versuch gemacht sich zu Rechtfertigen und denkt das wenn man den blöden Menschen viel Auftischt dann geben die schon Ruhe.

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    1. Matthias Liebich

      sagt:

      Ich denke mal, die britische Walorganisation hat vollkommen Recht. Die Rettung dieses Wales war von vornherein zum Scheitern verurteilt. Dass man trotzdem versucht hat, ihn zu retten, ist vollkommen menschlich und verständlich aber man sollte auch nicht vergessen, es andererseits nüchtern und realistisch zu betrachten. Dieses Tier hatte sich in Fischernetzen verfangen, selbst im Maul befinden sich immer noch Reste eines solchen, was wahrscheinlich die Nahrungsaufnahme verhindert. Niemand weiß, wielange der Wal schon nicht mehr gefressen hat. Selbst wenn eine „Rettung“ gelungen wäre, wäre das Überleben dieses Tieres unwahrscheinlich gewesen.
      Nun bleibt, diesen Wal in Ruhe sterben zu lassen, in Würde und ohne Kuscheltiermentalitäten.

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    2. Yvonne Lindengrün

      sagt:

      Genau das selbe denke ich auch , viel zu lange gewartet, tot diskutiert, den Wal nicht richtig rausgeholfen , und absolutes versagen der Meeresbiologen , und nur am unnötigen Rechtfertigen. typisch das Versagen von Deutschland der abartigen Bürokratie

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    3. HD How

      sagt:

      Kann man sich nur anschließen,es wurde VIEL ZU LANGE gewartet, was vernünftige Hilfe angeht.
      Die Menschheit braucht Sensationen wie so etwas um in den Fokus zu geraten.
      Über die bürokratischen Hürden sollte eigentlich jeder im Bilde sein ☝🏼
      Oben, ein paar Kommentare höher, wurde es beim NAMEN genannt „DUMMLAND“ 👏🏼👏🏼👏🏼Dafür erstmal ein kräftiger Applaus.

      Ist euch eigentlich noch nie aufgefallen, dass wenn es um wichtige Dinge geht, wo es eigentlich total easy wäre, dafür eine Lösung parat zu haben, trotzdem aber alles bis ins höchste Maße verkompliziert wird.🫣😱🫣 !??!
      Dann wird sich hinter Paragraphen und allem verfügbaren PIPAPO versteckt.

      Es ist Standard in diesem Land, dass man leider nur Zaungast ist und dabei zuschauen muss, wie so ein armes Tier leiden muss !
      absolut Shame sowas ….

      Der Ernst der Lage wurde im höchsten Maße vergeigt und mit allem zu lange gewartet.
      Vielleicht wäre es auf privaten Wege möglich gewesen, dass eine kompetente Organisation da was machen ( hätte) können 😿😿😿

      Es geht immer nur ums liebe GELD 💸 LEIDER 😢🐳😢
      WÄREN hier die Gelder nicht im Wege gestanden…. würde Timmy längst in der blauen Freiheit der Meere schwimmen 🌊🐳🌊
      Anbei , ich möchte keinen Shitstorm hier entfachen.
      Dass jeder selbst eine eigene Meinung darüber vertritt , sollte klar sein.
      Womit ich aber beifügen möchte, dass es mitunter viele Menschen da draußen gibt, die meine Meinung darüber und auch die Meinungen zu Timmys Rettung ein paar Zeilen über mir teilen 🙏🏼🙏🏼🙏🏼 Vielen Dank an dieser Stelle 👍🏼👍🏼👍🏼
      Man kann nicht alles tolerieren und wenn die Natur nicht ERNST genommen wird, schon mal gar nicht. Wie sollen unsere Kinder aus so etwas lernen? Einfach nur traurig ….😢🐳😢🌊🌊🌊💸💸💸

      Die Natur ruft und bettelt seit Jahrzehnten um HILFE und die Menschheit läuft *bestückt mit Scheuklappen* daran vorbei.
      Es tut mir unendlich leid um dieses arme Tier.

      Mit ihren ganzen Bürokraten Shitt und fachmännischen Gehabe, wollen sie sich nur ihre beschmutzten Westen reinwaschen.

      Auf Timmys Kosten
      Stelle mir jeden Tag die einzige Frage an Ende eines Tages ( zum aktuellen Stand des Weltgeschehens) wie so manche HOHEN HERREN noch mit ruhigen Gewissens schlafen gehen können 🤔🫡🤔 ….
      Ein wahres Armutszeugnis für DUMMLAND ..

      Dass er jetzt tatsächlich mittlerweile zu schwach geworden ist, liegt leider an den GRÜNDEN der vergeudeten Zeit.

      Was jetzt noch hilft, sind Gebete, viel Hoffnung und zuguterletzt ein WUNDER 🙏🏼🙏🏼🙏🏼

      #timmyganzfestimherzen
      #hopefortimmy
      #prayfortimmy

      in Gedanken 🙏🏼🙏🏼🙏🏼

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    4. Gabriele Treibley

      sagt:

      Nach dem hier in den Kommentaren sich viele Experten tummeln habe ich nur eins zu sagen.
      Lasst den Wal in Frieden sterben und dies hätte man vor einer Woche schon erkennen können das der Wal nicht mehr kann.

  13. Dr. Carolin Fischer

    sagt:

    Der Artikel überzeugt mich. Ruhig und neutral geschrieben.

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