Stephan Bodens Kolumne: Bootsbauprojekt zusammen mit dem Sohn.

Epoxi statt Peppa Wutz

Seit zwei Wochen steht bei uns ein neues Bootsbauprojekt, diesmal bewusst abseits des eigentlichen, „echten“ Boots. Die Temperaturen lassen derzeit keine sinnvolle Arbeit an Gisela zu, das Modell ist also nicht aus einer Laune heraus entstanden, sondern als konsequente Winterarbeit für meinen Sohn und mich. Finger ohne Lackreste sind keine Finger, wie jeder Bootsbesitzer weiß. Mein Sohn weiß das nun auch. 

„Blacky“ noch ohne Propeller und RC Technik. © Stephan Boden

 

Segler müssen jetzt tapfer sein, denn bei diesem Modellprojekt handelt sich um einen alten, niederländischen Grachtenschlepper, vollständig in 3D-Druck gefertigt. Das Projekt ist ein gemeinsames mit meinem fünfjährigen Sohn. Wir haben im Vorfeld besprochen, welche Art Boot wir bauen wollen. Puh – ich konnte ihm die „Costa Concordia“ zum Glück ausreden. Für einen Fünfjährigen ist so ein Projekt sicherlich sehr früh, ich halte das aber für wichtig. Nicht, um ihn möglichst früh an Technik heranzuführen, sondern weil es in meinen Augen auch pädagogisch sinnvoll ist, Dinge selbst herzustellen, statt sie fertig zu bestellen. Bei Amazon bestellen kann jeder. Epoxi anrühren nicht. 

 

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Eine Antwort zu „Stephan Bodens Kolumne: Bootsbauprojekt zusammen mit dem Sohn.“

  1. Sven 14Footer

    sagt:

    Lieber Stephan, das ist doch ein sehr, sehr klasse Projekt. Ich habe meine Tochter (13) gerade dabei unterstützt Ihr eigenes Snowboard aus Holz mit Epoxi zu bauen. Wir haben uns mega gefreut, als sie das erste Mal den Deich runter rutschte und es besser funktionierte als erwartet. Diese Freude kann man auch nirgends kaufen. 🙂
    Euch wünsche ich sehr viel Spaß bei der ersten Probefahrt nach dem Tauwetter!

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