Video: Mit Erik Aanderaa zu den Shetlands – Trans-Nordsee im Winter

Der letzte Wikinger?

Der Mann kann segeln, hat Mut, reichlich Respekt vor den Elementen und ein Händchen für Videos. Perfekte Mischung für einen großartigen Youtube-Kanal. 

Manche Typen und ihre Videos sprechen für sich und brauchen kaum Intro. Der Norweger Eric Aanderaa hat mit seinem YouTube-Kanal schon seit mehr als zwei Jahren eine Menge Erfolg. Das Thema: Einhandsegeln in der Nordsee, und zwar mit allem Drum und Dran. Ganz egal ob eine Maschine kaputt geht, der Einhandsegler folgerichtig alleine in den Mast muss oder eben mal schnell die Nordsee überquert überqueren will – Erik ist für ziemlich alles zuständig. Und hält jedes Thema in (typisch Skandinavien) perfektem Englisch auf Sehr sehenswerten Videos fest. 

Am 26. Januar 2019 setzte Aanderaa auf seiner Contessa 35 namens „Tessie“ Segel und startete zu einem denkwürdigen Trip Richtung Shetland Inseln. Von Haugesund an der norwegischen Westküste segelte er zum Up Helly Aa Wikingerfestival – Kultevent für alle mystisch angehauchten Nordfreaks. 

Bald schon musste er zwei Reffs ins Groß binden und eine minimal ausgerollte Fock fahren. 40 Knoten-Böen, Schneefall und ein Würfelhusten-verdächtiger Seegang von achtern machten aus dem 32-Stunden-Törn etwas, das ansonsten gerne mit „wichtige Erfahrung im Leben“ bezeichnet wird. 

Für Erik Aanderaa war es jedoch eine wunderbare Gelegenheit, sein Filmer-Talent ins rechte Licht zu rücken. Wenn nicht gerade lange Winternacht auf der Nordsee herrschte. 

Also zurücklehnen und im wahrsten Sinne des Wortes warm anziehen. Denn es wird kalt bis eisig, ungemütlich und mitreißend. Endlich mal wieder ein Segelabenteuer, bei dem Palmen, Korallenriffe und volle Ankerbuchten definitiv keine Rolle spielen.  Oder um mit Eriks Worten zu sprechen: No bullshit, just sailing!

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