Visionen: Superyacht mit Zeppelin-Tender – Flushdecker als „Mutterschiff“

Das Luftschiff

Superyacht, Zeppelin, Vision

Einfach mal das Luftschiff mit auf große Fahrt nehmen © Lucian Art

Nur für Leute, die sich für die See- und Luftfahrt gleichermaßen interessieren. Gewagtes Konzept eines monegassischen Designers. 

Kunst ist bekanntlich dass, was man draus macht. Und oft genug kann man diesen Sinnspruch auch auf den Begriff „Design“ anwenden. Gerade im Yacht- und Bootsbau sind wir so schon vielen mehr oder weniger spannenden Projekten begegnet, die sich durch äußerst gewagte Formgebung und mutige technische Visionen auszeichneten. Und als gemeinsamen Nenner ein flottes Versinken in die Vergessenheit aufweisen. 

Superyacht, Zeppelin, Vision

Die etwas andere Rückansicht einer Superyacht © Lucian Art

Andrerseits gab es auch schon Konzeptvisionen, über deren allzu futuristische Ausführungen sich die Szene aufregte, die aber deutlich mehr als nur ein Körnchen Machbarkeit enthielten – wie sich Jahre später herausstellte. So sei nur an Entwürfe um die Jahrtausendwende erinnert, auf denen riesige Katamarane auf dünnen „Stäbchen“ knapp über der Wasseroberfläche flogen… 

Mondäner Lebensstil

Ob diese Vision einer Yacht und ihres etwas protzig wirkenden Tenders ebenfalls eine gewisse Zukunft haben wird, wollen wir also dahin stellen. Eines kann man dem Vordenker, Künstler und Designer George Lucian jedoch bescheinigen: Er hat Fantasie. Und davon nicht zu wenig… 

Die Idee zu dieser 140-Meter-Stahlyacht und ihrem mit Helium gefüllten, fliegenden Aufsatz sei aus der Faszination für die Luftschiffe geboren worden, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts über den Atlantik flogen, schreibt Lucian in den sozialen Medien. Diese Schiffe der Lüfte seien mit ihrem gediegenen Luxus und stylischen Ambiente das Nonplusultra an mondänem Lebensstil gewesen. 

Superyacht, Zeppelin, Vision

Von oben schauen, ob’s hinterm Horizont wirklich weiter geht © Lucian Art

Was das buchstäbliche „Zeppelin-Mutterschiff“ anbelangt, bringt der Designer seine Vorliebe für Flushdecks zum Ausdruck: Platz, so weit das Auge reicht. Schließlich braucht man sich keine Sorgen um einen Sonnenbrand zu machen, da der Lufttender – einmal angedockt – reichlich Schatten spendet. 

Ausleben zweier Leidenschaften

Verständlicherweise wendet sich George Lucian, der sein Atelier in Monte Carlo betreibt, mit seinem Entwurf in erster Linie an eine Klientel, die vom Fliegen und von der Seefahrt gleichermaßen begeistert ist. Und für das Ausleben beider Leidenschaften das nötige Kleingeld besitzt. 

Auf der Yacht sollen neben den fürstlich untergebrachten Eignern bis zu 12 Gäste Platz haben; eine Vierzig-Personen-Crew muss ebenfalls unterkommen.
Für alle, die von Drohnen-Filmchen etwas übersättigt sind und sich lieber selbst „ein Bild von oben“ machen. 

Wann ein erster Prototyp gebaut wird, ist allerdings noch nicht bekannt. 

George Lucian Art Facebook

Superyacht, Zeppelin, Vision

Auch ohne Luftschiff ziemlich futuristisch © Lucian Art

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Michael Kunst

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2 Kommentare zu „Visionen: Superyacht mit Zeppelin-Tender – Flushdecker als „Mutterschiff““

  1. avatar S. Keptiger sagt:

    Und der Heli bringt dann die vergessene Flasche Schampus nach oben? Muss von da dann schön anzusehen sein, wie die Brecher von hinten das Heck hochlaufen und an den Flanken ablaufen. Hoffentlich macht der weggespülte Tender keine Kratzer in die eingelassenen Scheiben …

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  2. avatar Alexander sagt:

    Ohne Luftschiff sieht es eher wie ein U-Boot aus…

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