America’s Cup Revolution: Fleet Races sollen verlorene Fans zurückbringen

AC contra SailGP

Mit Fleet Races, einer Hoffnungsrunde und einem deutlich strafferen Zeitplan erhält der Louis Vuitton Cup 2027 in Neapel das größte Format-Update seit Jahrzehnten. Erstmals gehen alle AC75 gleichzeitig an den Start. Gelingt eine Einigung mit SailGP? Segler von mindestens neun Teams treten auch beim America’s Cup an.

Luna Rossa (beim Nosedive am 15. Juli vor Cagliari). © Ivo Rovira

 

Der Louis Vuitton Cup wird 2027 völlig anders aussehen als bei den vergangenen America’s-Cup-Ausgaben. Aus den jetzt veröffentlichten Wettkampfbestimmungen geht hervor, dass die Challenger-Serie nicht ausschließlich aus Match Races bestehen wird. Stattdessen treten die Cup-Yachten am 22. und 23. Mai 2027 erstmals in der 176-jährigen Geschichte des America’s Cup bei insgesamt sechs Fleet Races gegeneinander an, die auch für die Ermittlung des finalen America’s-Cup-Herausforderers eine Rolle spielen sollen.

Dabei segelt Titelverteidiger Emirates Team New Zealand zwar sämtliche Rennen mit, seine Ergebnisse werden für die Challenger-Wertung jedoch herausgerechnet.

Taihoro, AC75
Team New Zealand in neuer Konfiguration beim Training vor Auckland. © ETNZ

Nach dem Fleet-Racing-Wochenende beginnt am 26. Mai die eigentliche Match-Racing-Phase. Da sieben Teams am Start sind – Neuseeland segelt erneut außer Konkurrenz mit –, kann nicht jeder gleichzeitig gegeneinander antreten. In jeder Runde finden deshalb drei Match Races statt, während ein Team pausiert.

Kommt es zum Krach mit SailGP?

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