America’s Cup: TV-Replay vom dramatischen Playoff-Tag

Spannung in Bermuda

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Die spannende Live-Sendung vom 6.6. bei Servus TV am dramatischen Starkwind-Tag der America’s Cup Playoffs Bermuda. Alle Teams segeln am Limit und das Team New Zealand überschreitet es schließlich.

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Carsten Kemmling

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11 Kommentare zu „America’s Cup: TV-Replay vom dramatischen Playoff-Tag“

  1. avatar Yachtie sagt:

    Nicht nur am 6.6 hat sich gezeigt, dass die Foiler mit dem Wingsegel noch nicht ausgereift sind.

    Zufälle und winzige segeluntypische Detais entscheiden über Sieg und Niederlage.

    Rennentscheident ist nicht die seglerische Leistung sondern die Kontrolle der Foils, d.h die Beherrschung einer derzeit noch unausgereiften Technik.

    Aus der Sicht des Seglers ist dies unbefriedigend.

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    • avatar Holgerson sagt:

      Also ich finde diese Rennen aus Sicht eines Seglers äußerst befriedigend und gerade diese Bedingungen zeigen, dass sich die auf diesen Booten besten Segler auch durchsetzen werden.

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      • avatar Yachtie sagt:

        Das Gegenteil ist richtig.

        Der weltbeste Segler Ainslie, der mit zwei Bonuspunkten aus der America’s-Cup-Weltserie – wo mit gleichartigen Booten gesegelt wurde – in die Qualifaktion startete, steht kurz vor dem Ausscheiden, weil es an Bord seiner Rita technische Probleme gab.

        Wenn die Rümpfe ins Wasser platschen und das Boot abbremsen, weil die Technik versagt oder auch die Winghydraulik, ist selbst ein Ben Ainslie machtlos.

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        • avatar Marc sagt:

          Naja ein Peter Burling oder Dean Barker ist ja nun auch nicht gerade ein Segelanfänger 🙂
          Und was haben alle geschmunzelt über die Kiwis und ihre Grinder würden genau so viel Power generieren wie die “Fahrrad” Fahrer. Hat man vorgestern ja gesehen, als Artemis mangels Hydraulikdruck nicht abfallen konnte. Oder NZL nach dem Lee Faß mal eben 8 kn schneller und höher am Wind an BAR vorbei zog. Ben Ainslie hat selber gesagt er ist noch nie in so starkem Wind gesegelt. Das Windfenster war vorher bekannt. Wenn dein Zitat “weltbester Segler” sein Boots halt nicht so gut beherrscht wie jemand anders, dann verliert er halt. Bootshandling ist halt eine Grundlage, da ist NZL z.B. sehr weit vorne. Bei Taktik usw. wird Ainslie sicherlich mehr Erfahrung/Vorteile haben gegenüber Burling.

          Als Zuschauer auf jeden Fall spannend. Besonders Soft Bank – Artemis sind fast auf Augenhöhe. NZL vs BAR drücke ich den Kiwis die Daumen. Burling wird es mangels Match Race Erfahrung im Finale und später gegen Spithill schwer haben. Das wird auch nochmal spannend.

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  2. avatar Holgerson sagt:

    Niemand weiß, wie viele goldene Peter Burling im Schrank hat, wenn er so alt ist wie Herr Ainslie und natürlich spielt die Technik hier eine große (wahrscheinlich größere) Rolle als der Segler – für mich war das gestern trotzdem auch seglerisch ein Genuss..

    Aus dem Bauch heraus sehe ich bei diesen Bedingungen / Geschwindigkeiten einen amtierenden 49er-Olympiasieger trotzdem im Vorteil gegenüber einer Jollen-Legende 😉

    Grüße

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  3. avatar Südlicht sagt:

    mich würde ja mal interessieren was für ein Boot Yachtie segelt und ob er schon mal um die 15-20 Knoten gesegelt ist, nur dann kann man sich annähernd eine Vorstellung davon machen, was gestern bei 43 Knoten Speed los gewesen sein muss. Hast Du schon mal einen Stecker auf einem 18ft Skiff, 49er, 14 Footer oder Nacra 17 gefahren?

    Dann wüsstest Du, dass es sehr viel mit Boathandling zu tun hat.
    Ich bin bei einer 49er Euro einmal einen Lauf vor Chris Nicholson gelandet, da lief bei uns alles perfekt, bei ihm viel schief, deswegen ist er trotzdem der weit bessere Segler als ich.

    Aber immer wieder herrlich Diene unqualifizierten Bemerkungen zu lesen, das erheitert den Alltag schon sehr, weiter so…

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    • avatar Yachtie sagt:

      Boathandling ? Es geht – wie ich schrieb – um die Kontrolle der Foils.

      Diesbezüglich werden offenbar bessere (technisch ausgereiftere) und schlechtere Systeme an Bord der AC50 verwendet.

      Es gewinnt nicht die bessere Crew sondern das Boot mit der besseren Technik hinsichtlich der Foilanstellung.

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      • avatar C.H. sagt:

        Was soll denn der ganze Mist seit Tagen…
        Sag mir doch einfach mal, wann es beim AC nicht um Vorteile beim Material ging. Das ist bei jeder Klasse außerhalb des One Design so. Du kannst den besten Segler der Welt in einen Opti setzen und er wird nicht gegen einen Debütanten auf einem sehr viel schnelleren Boot gewinnen können. Dass es hier nicht mehr um Vorteile bei der Rumpfform o.ä. geht, sondern sich die technische Entwicklung auf die Foils verlagert hat, liegt in der Natur der Sache. Aus diesem Grund konnte man bei Rumpf, zT auch beim Wing im AC auf One Design setzen. Darauf kommt es kaum mehr an, die Musik spielt bei den Foils.
        Bei technischen Sportarten, wie auch dem Segeln auf Foils, spielt das Material nun einmal eine Rolle und es gewinnt nicht zwingend der beste Segler.

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        • avatar Kwasi sagt:

          Der Kommentar auf Sky ist leider ziemlich bescheiden. Jochen Schümann hat überhaupt keine Ahnung von den aktuellen Booten und auch in Regelfragen liegt er ständig falsch. Sogar bei Wiederholungen von Wettfahrten erzählt er von Penalties wenn gar keine gegeben wurden.
          Interessant wird es lediglich wenn er von seinen eigenen Erfolgen erzählt. Aber da er ja immer wieder gerne sagt dass das Segeln mit 20 Mann viel mehr das “wahre” Segeln ist, stellt sich doch die Frage ob er überhaupt die richtige Wahl ist, wenn er es nicht wirklich ernst nimmt?

          Auf ServusTV ist es noch unerträglicher…

          Gibt es irgendwo die Möglichkeit den englischen O-Ton auszuwählen?
          Entweder den englischen Kommentar oder ganz ohne, einfach nur Bordfunk und on-boat Interviews?

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      • avatar Stefan sagt:

        Das war und ist brim AC aber immer so. Der AC war von Beginn an ein Technologiewettstreit in dem es neben der seglerischen Leistung auch Darm geht, wer das bessere Schiff baut.

        Heute, wo scheinbar jeder jeden schlagen kann ist es viel spannender, als in früheren ACs, bei denen oft schon nach der ersten Startkreuz im ersten Rennen klar war, wer die Serie gewinnen wird, weil er das schnellere Schiff hat.

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