America’s Cup San Diego: Team Energy mit Yann Guichard vor Barker und Spithill

Alinghi Steuermann vorne

Diese drei Teams haben bereits jetzt das Halbfinale der Match Racing Championship erreicht. Die verbliebenen sechs Crew werden am Donnerstag im Qualifying in Match Races ermitteln, welches Team das letzte freie Halbfinal-Ticket löst.

Green Comm mit dem besten Start im letzten Rennen. Spithill hat sich Barker vorgenommen, luvt ihn beim Start zu scharf hoch, bekommt einen Penalty und ist zu früh. Barker ist im Recht aber gestoppt. Es gibt keine Wiedergutmachung. ©2011 ACEA/Gilles Martin-Raget

„Das war ein perfekter Tag für uns“, freute sich Guichard. „Ich bin rundum glücklich. Das Team hat eine tolle Leistung gezeigt. Von Tag zu Tag fühle ich mich vertrauter mit dem Boot, für das ich mittlerweile ein Gespür entwickelt habe. Heute sind wir gut gestartet und waren recht schnell unterwegs. Die kleinen Teams, zu denen wir zählen, machen jeden Tag Fortschritte.“

Der Mittwoch war von idealen Segelbedingungen gekennzeichnet: Bei Wind zwischen neun und 13 Knoten erreichten die Katamarane in ruhiger See in der San Diego Bay Geschwindigkeiten bis zu 20 Knoten. Es war ein warmer und sonniger Novembertag, so dass sich früh eine Seebrise bilden und bis in den Nachmittag anhalten konnte.

Im Anschluss an die Fleet Races begeisterten die Teams die zahlreichen Zuschauer oben auf Broadway Pier mit den AC 500 Speed Trials, die nur wenige Meter vom Ufer entfernt ausgetragen wurden. Das Emirates Team New Zealand setzte gleich im ersten Versuch auf der 500-Meter-Strecke eine Bestzeit, die bis zum Ende Bestand haben sollte. Die beiden ORACLE Racing Crews, Spithill und Coutts, kamen auf die Plätze zwei und drei. Artemis Racing sicherte sich in den Fleet Races und den Speed Trials jeweils den vierten Rang.

„Das war ein anstrengender Tag, aber wir haben gut gekämpft, denn wir hätten leicht einen Rückschlag erleiden können“, sagte Artemis Racing Skipper Terry Hutchinson. „Es geht darum, Konstanz in seine Leistungen bringen und sein Programm abzuarbeiten.“


Endstand Vorrunde – San Diego Match Racing Championship (nach drei Fleet Races)

Ren-nen 1 Ren- nen 2 Ren- nen 3 Total
Rang Team Pkte.
1. Energy Team 3 5 1 24
2. Emirates Team New Zealand 2 3 5 23
3. ORACLE Racing – Spithill 5 4 2 22
4. Artemis Racing 7 1 4 21
5. Team Korea 4 2 8 19
6. ORACLE Racing – Coutts 1 8 6 18
7. Green Comm Racing 8 9 3 14
8. ALEPH 9 6 7 12
9. China Team 6 7 9 12

Ergebnis – AC 500 Speed Trials

Emirates Team New Zealand – 21,22 Knoten (39,30 km/h)
ORACLE Racing Spithill – 21,10 (39,08)
ORACLE Racing Coutts – 19,86 (36,78)
Artemis Racing – 19,65 (36,39)
Energy Team – 19,36 (35,85)
Team Korea – 19,18 (35,52)
China Team – 18,54 (34,34)
ALEPH – 18,33 (33,95)
Green Comm Racing – 17,91 (33,17)

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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12 Kommentare zu „America’s Cup San Diego: Team Energy mit Yann Guichard vor Barker und Spithill“

  1. avatar Holger sagt:

    Geile Bilder, cool enge Starts … dann hoffen wir doch heute mal auf mehr Wind und noch mehr Action und vielleicht mal nen Überschlag oder Crash …
    Hoffentlich bekommt Nils Kaben mit dem ZDF Team was spannendes in den Sack für die Sportreportage dann am Sonntagnachmittag im ZDF

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    • avatar Heini sagt:

      Sportreportage am Sonntag?
      Du willst doch wieder nur Werbung für Deinen Steuermann machen!
      😉

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      • avatar Holger sagt:

        brauch ich nicht – Meike macht selber Superjob auf dem Wasser, an Land, im Interview
        und heute morgen schon im ZDF FRühstücksfernsehen aber das wird um 6.50 und 7.50 Uhr wohl keiner gesehen haben aus San Diego

        Sonntagnachmittag im ZDF dann auch mit 505 Bildern dazu
        und dann nächste Woche Donnerstag beim AUDI Sailing Talk im AUDI Zentrum Kiel

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  2. avatar PlanB sagt:

    Plymouth Day 7 in der Zusammenfassung ist echt spannend geworden. Besonders die Downwinder bringen echtes Potenzial in die Berichterstattung. Anfangs skeptisch, finde ich es jetzt schade das kein deutsches Team am Start ist.

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  3. avatar AC90 sagt:

    Wie bitte? Einen Überschlag oder Crash, quasi als so ne Art Betthupferl? Was habt ihr eigentlich für ne verdrehte Ansicht vom America`s Cup? Gibt es in der Extrem 40 Serie nicht genug Carbonsalat? Ich bitte euch, die Zukunft des Regattasports kann doch nicht darin liegen sich Unfälle herbiezuwünschen.

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    • avatar Hannes sagt:

      Spannender ist es für Zuschauer….Da kann keiner was sagen. Gerade im fernsehen/Streaming kommt die Atmosphäre des Segelns oft nicht wirksam rüber. Da ist so ein Stecker schon Medienwirksam. Heutzutage ist Americas cup auch nicht mehr DAS SPEKTAKEl, welches es mal war… Wir erleben durch neue Technik und One design sicherlich schon eine Steigerung zum 33rd ac (schlechter als = kann es ja auch nicht werden), aber den 32nd acc kann man so schnell nicht toppen. Heute fahren die Boote mit viel höheren Geschwindigkeiten und Abständen inerhalb der tollen “bandery”, die zumindest verhindert, dass die Splits derartig groß sind, dass es ganz langweillig wird. Die schnellen Manöver und die cover und attack Grundlagen des matchraces können mit Multihulls garnicht mehr ausgespielt werden. Die Kisten stehen doch komplett nach einer Wende/Halse! Erst Designt Coutts eine Rc44, die geradezu perfekt in sachen Größe/Budget wäre, und dann entscheidet er sich mit oracle für ac45. Es gibt doch schon Extreme sailing series…Da brauch man keinen Abklatsch machen und Americas cup drauf schreiben!

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    • avatar PlanB sagt:

      Hallo? Hier geht es nicht um irgendwelche Unfälle. Beim genauen betrachten werden die Möglichkeiten die diese schnell segelnden Boote bieten richtig interessant. Frag mal nach warum bei den Fiven nur noch Up and Downs und Downwinder gesegelt werden und kein Reach mehr.
      Beim AC nun Positionsverschiebungen innerhalb weniger Sekunden. Mehrfach!
      Entscheidungen müssen vom Taktiker innerhalb von Sekundenbruchteilen getroffen werden. Und wenns falsch ist können wir es direkt erkennen. Ist doch richtig spannend. Und mittlerweile können diese Jungs auch wirklich gut diese Kisten handlen. Und wie wichtig das Bootshandling ist sieht man perfekt an den Gates, da werden plötzlich 20-30 Meter gewonnen weil der Gennaker auf die Sekunde passend steht…alles gut in Szene gesetzt. Und die Fünf Jungs auf den Carbonbrummern müssen wie ein Uhrwerk funktionieren, nicht nur Kraft, sondern taktisches Geschick ist gefragt. Schau mal genau hin wie die Lenkjungd ihre Pinnenausleger festhalten, teilweise leicht und locker zwischen den Fingern…kein Rad drehen…Fingerspitzengefühl…Und was ich besonders gut finde! Die überholen einfach, ohne grosses taktisches Geplänkel von dem wir Fleetracer sowieso nichts verstehen. Mehr Segeln, weniger Blocken!
      Ahoi

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  4. avatar Marc sagt:

    Ich hab es gestern abend bis ca. 0:30 Uhr noch am Laptop im Bett geguckt. Zum Leidwesen meiner Frau, waren die Fleetraces doch recht spannend bei 10-12kn Wind. Der Speedtrial war dann aber eher langweilig.

    Auf jeden Fall, egal was behauptet und gemeckert wird, in Sachen Übertragungstechnik setzt dieser AC neue Maßstäbe in der Segelwelt. Man kann reibungslos umschalten im Livestream auf die On-Board Variante usw. Die LEDs am Heck und die “Yard” Linien und Begrenzungen auf dem Wasser machen das ganze sehr ansehnlich. Natürlich sieht es noch spektakulärer aus mit beinahe Kenterungen, unterschneidenden Rümpfen beim Abfallen an der Luvtonne usw.

    Da waren die Bleitransporter doch eher langweilig und bei wenig Wind wurde überhaupt nicht gesegelt.

    PS: Super ist auch die WL. Erstes Rennen fast genau 40 Minuten, die Rennen danach auch sehr gut getroffen mit 20-23 Minuten(20 waren geplant). Und alles planmäßig, nur so kann man ins TV finde ich. Stellt euch nur mal vor, am Samstag wäre nicht um 15:30 Uhr Anstoß. Da wäre die ARD/Sky auch nicht lange dabei.

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  5. avatar Wilfried sagt:

    gestern die Match-races waren aus meiner Sicht langweilig. So habe ich wenigstens ein bisschen Schlaf gekriegt. Die Vorstartphase ist viel zu kurz um irgendetwas zu machen und bei den gestrigen Bedingungen passiert nachher auf dem Kurs auch nichts mehr.

    Ich glaube wir Segler müssen uns damit abfinden, dass es eben Events gibt die für das Laienpublikum attraktiv sind aber mit den Feinheiten unseres Sports nichts mehr zu tun haben. Insofern Action für AC 45 (nicht AC 70) und Extreme 40 ist gut. Aus meiner Sicht muss dann für das Massenpublikum allerdings Matchrace komplett aussen vor bleiben weil wirklich nur die Unfälle dabei echte Aktion für Laien bieten.

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  6. avatar Chenninge sagt:

    …gehts eigentlich nur mit so, oder gibts hier noch Andere, die sich Videos vom AC 2007 angucken und immernoch für die taktischen Kämpfe jubeln?

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  7. avatar joker sagt:

    Die fleetraces sind ja noch einigermaßen spannend, aber die match races sind wie schon gesagt nach einem Split und spätestens nach 2 Bahnmarken langweillig, da die teams so große Abstände haben, dass es langweillig wird. Klar medientechnisch ist der Ac schon deutlich gesteigert worden keine Frage… Aber Taktik geht vollkommen verlohren im Gegensatz zu 2007 (zumindest im Matchrace). Fleetrace keine Frage, funktioniert auch mit Cats wie schon ESS bewiesen hat. Aber matchrace auf cats? sehr fragwürdig. Und bei einem Punkt müssen mir hier ALLE Segler hier rechtgeben: Die Signale sind ja wohl oberpanne! Wir sind doch hier nicht bei der Formel eins, wo tolle karrierte Fahnen von gutaussehenden Damen geschwenkt werden…. Beim 32nd Ac wie auch schon chenninge sagte, hat man noch taktische Meisterleistungen gesehn, was Matchrace angeht…..Wenn man die matchrace regeln kennt 😉 Aber wenn das beim Ac so weiter geht, kann ja bald jeder vollfeudel das mitmachen, wenn er das geld hat, was die regeln angeht…Da geht doch die ganze komplexität des Segelsports verlohren!

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    • avatar Wilfried sagt:

      na ja nicht die Ganze, aber auf jeden Fall das Wasserschach

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