Jules Verne Trophy

And off she goes

Skipper Franck Cammas voll konzentriert am Steuer seiner "Groupama 3" © www.cammas-groupama.com

„Groupama 3“ zieht bei seinem Versuch, „Orange II“ die Jules Verne Trophy abzuluchsen, weiter auf und davon. Am heutigen Donnerstag Morgen behauptet der Tri einen Vorsprung von über 333 Seemeilen gegenüber dem Rekordhalter.

Gestern Abend um 18 Uhr kreuzte die Crew um Skipper Franck Cammas den Kurs, den Bruno Peyron während seiner Rekordfahrt 2005 mit „Orange II“ vorgegeben hatte. Nun segelt „Groupama 3“ erstmals seit langer Zeit südlich dieser Route, was eine kürzere Strecke um den Erdball bedeutet.

Kurz nach dem Kreuzen des Rekordkurses passierte die Cammas-Crew Auckland Island im Süden. Von den hier lebenden See-Elefanten und anderen Tieren abgesehen, ist auf diesem Eiland nichts los. Es sei denn, wie bei der letzten Vendée Globe geschehen, ein Segler wie Marc Guillemot geht mit seinem Open 60 „Safran“ hier vor Anker, um seine Mastschiene reparieren zu können. (Ist das dann eigentlich ein Highlight für die auf dem Fels dösenden Tiere, oder ein Störfaktor?!)

Derzeit segelt „Groupama 3“ auf 51° 22.98 Süd/168° 55.20 Ost mit gut 30 Knoten Bootsgeschwindigkeit und Kurs 108 Grad weiter nach Süden. Der Wind kommt aus westlichen und südwestlichen Richtungen und bläst mit bis zu 30 Knoten Stärke. Die Kreuzseen, welche Mann und Boot gestern auf die Probe gestellt hatten, sind schon wieder Vergangenheit. Der Tri kann also auch in den nächsten Tagen weiter mit Höchstgeschwindigkeiten durch den Südpazifik rauschen, und wird seinen Vorsprung gegenüber dem Rekordhalter „Orange II“ – wenn nichts an Bord zu Bruch geht – sicher weiter ausbauen.

"Groupama 3" nun mit deutlichem Vorsprung vor "Orange II" (2005). Die Wetterbedingungen für die nächsten Tage sehen sehr gut aus. © Groupama; www.cammas-groupama.com

Mathias Müller
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