Big Pictures: Die geheimnisvollen Tragflächen vom Oracle Team USA

Foil-Formen

Der 35. America’s Cup wurde insbesondere durch die Formgebung der Foils entschieden. Das Oracle Team USA zeigt nun einen Teil seines Arsenals.

Oracle Foils

Die verschiedenen Winkel und Größen der Tragflächen. © Mariners’ Museum

Jeanne Willoz-Egnor, der Kurator des Mariners’ Museum in Newport News/Virginia, war ganz aus dem Häuschen, als er die jüngsten Exponate für seine Ausstellungsräume erhielt. Dabei handelte es sich um sechs Tragflächen aus dem Arsenal des ehemaligen America’s Cup Verteidigers Orale Team USA.

Oracle Foils

Die verschiedenen Foil-Formen für den AC45S von Oracle. © Mariners’ Museum

Die Foils sind nicht ganz auf dem aktuellen Stand, da sie zu dem AC45s Testboot gehörten, aber es ist erkennbar, wie sehr die Designer alle möglichen Varianten der Formgebung getestet haben.

 

Die Schwerter werden als Exponate für das Museum vorbereitet. Und sie mögen als Indiz dafür dienen, dass Larry Ellison schon mit dem America’s Cup abgeschlossen hat. Aber man weiß ja nie. Im übrigen gehört seit März auch schon der siegreiche Oracle-AC72 “USA 17” zu den Ausstellungsstücken.

AC72 “USA 17 im Mariner’s Museum. © Mariners’ Museum

Oracle Foils

Das Arsenal von Oracle. © Mariners’ Museum

Oracle Foils

Bei einem Foil kann die innerste Struktur besichtigt werden. © Mariners’ Museum

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Ein Kommentar „Big Pictures: Die geheimnisvollen Tragflächen vom Oracle Team USA“

  1. avatar mantis sagt:

    Sehr schöne und aufschlussreiche Bilder, die wenn sie etwas zeigen dann, dass auch die, die angeblich alles berechnen, alles simulieren können und dadurch alles im Griff haben, unfähig sind alle Probleme zu lösen. Sie sind so sieht es aus, letztendlich auf die klassische Methode, auf Versuch und Irrtum, angewiesen und dabei dann dem Zufall unterlegen, weil ihre Auswahl aus den fast unzähligen erzeugten Varianten, doch nur angeblich ihrer, wie sie glauben, unbezweifelbaren logischen Anwendung physikalischer Gesetze folgt. Mit anderen Worten der Datenwust, den die künstliche Intelligenz angeblich schneller besser und erfolgreich verarbeiten kann, als die menschliche, führte, wie man sieht, nur zur schnelleren Produktion einer größeren Anzahl solcher den Sieg nicht garantierender Flügel. Die menschliche Intelligenz scheitert dann, wie immer in solchen Fällen, an der Überheblichkeit.
    Man sollte dafür Verständnis haben, dass „Experten“ nicht bescheiden auftreten können, denn sonst werden sie nicht eingekauft und hätten uns nicht diese Erkenntnis beschert.
    Wenn es ihnen aber nicht mal gelingt, trotz aller Geldverschwendung unter diesen angeblich optimalen Bedingungen, wenigstens dieses wichtige Teil des Gerätes zu optimieren, ist nur die alte Weisheit sicher belegt, dass man mit viel Geld zwar teure Experten und alle Dinge, die sie angeblich für die Lösung des Problems benötigen, einkaufen kann, aber am Ende, trotzdem mit leeren Händen dasteht.

    Das ist doch wirklich ein beruhigendes, ein sehr schönes Ergebnis.

    Einen schönen Tach auch noch

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