Die Segelwelt trauert um Charlie Dalin. Der Sieger der Vendée Globe 2024/25 ist in der Nacht zum Donnerstag im Alter von 42 Jahren an den Folgen seiner Krebserkrankung gestorben. Das bestätigte seine Familie am 11. Juni. Dalin starb im Krankenhaus von Quimper in der Bretagne.

Mit seinem Tod verliert der Segelsport eine seiner prägenden Persönlichkeiten. Erst vor knapp anderthalb Jahren hatte der Franzose Segelgeschichte geschrieben. Am 14. Januar 2025 gewann er die zehnte Auflage der Vendée Globe in der Rekordzeit von 64 Tagen, 19 Stunden, 22 Minuten und 49 Sekunden.
Die Organisation der Vendée Globe reagierte mit großer Betroffenheit auf die Nachricht. In einer Erklärung würdigte sie Dalin als Segler, dessen Leistungen und Engagement die Geschichte der Regatta dauerhaft geprägt hätten. Vendée-Globe-Präsident Alain Lebœuf erklärte: „Charlie hinterlässt durch sein Talent und seinen Kampfgeist unauslöschliche Spuren in der Geschichte der Vendée Globe – auf dem Ozean ebenso wie im Kampf gegen die Prüfung, der er sich stellen musste.“ Hinter dem Champion werde er vor allem den Menschen in Erinnerung behalten, „der allen Respekt einflößte, die ihm begegneten“. Seine Gedanken seien bei Dalins Ehefrau, seinem Sohn und der gesamten Familie.

Der Rekordsieg von Les Sables d’Olonne wird heute noch außergewöhnlicher bewertet als damals. Kurz nach seinem Triumph gab er bekannt, unter welch dramatischen Umständen dieser Erfolg zustande gekommen war.

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