Class 40: Jörg Riechers 2019 als Werksfahrer für Cape Racing – „ich kann es kaum erwarten!“

Bleibt er auf Erfolgskurs?

Jörg Riechers, Class 40,

Erst Erfolge im Mini, dann in die Class 40 – Jörg Riechers bleibt am Ball © riechers

Wiederholt sich die Geschichte? Nach seinem hervorragenden 2. Rang bei der Mini Transat 2017, will Jörg Riechers nun erneut in der Class 40 angreifen.  Wie einst mit “mare”.

Nach seiner Trennung vom Offshore Team Germany, informierte Jörg Riechers gestern Abend auf Facebook seine Fangemeinde, dass er die Saison 2019 wieder auf Class 40 segeln wird. 

Die französisch/britisch dominierte Class 40, in der Riechers auf „mare“ bereits beeindruckende Erfolge feiern konnte, zählt zu den international am stärksten wachsenden Offshore-Klassen. So stellten sie bei der letzten Route du Rhum 53 Boote auf der Startlinie. 

Jörg Riechers, Class 40,

Das Modell des Cape Racing-Renners für Jörg Riechers © Cape

Jörg Riechers wird als Werksfahrer für Cape Racing Yachts unterwegs sein. Seine Class 40 Baunummer 157 wurde von Owen Clarke Design entworfen. Bereits während der letzten Monate engagierte sich Riechers bei der Design-Optimierung an diesem Boot. Nun könne er es kaum erwarten, gegen die besten französischen Designs anzutreten, schreibt Riechers. 

Sein erstes Rennen auf der „157“ wird das Normandy Channel Race sein (19.5.19), das vor Caen startet, wo Riechers bereits seit einigen Jahren mit seiner Frau lebt. Riechers verspricht zudem, dass er „weiterhin an seinem Vendée Globe Projekt 2020 arbeiten“ wird. 

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Michael Kunst

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7 Kommentare zu „Class 40: Jörg Riechers 2019 als Werksfahrer für Cape Racing – „ich kann es kaum erwarten!““

  1. avatar Manfred sagt:

    Das sind doch tolle, seriöse Neuigkeiten.
    Viel Glück Jörg.

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    • avatar Geronimo sagt:

      Ankündigungen gab es ja schon viele, Absagen aber ebenfalls.

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      • avatar Geronimo sagt:

        Bei Cape Racing Yachts handelt es sich nach deren Aussage um einen “SMALL BOAT YARD”
        dessen 1. Projekt eine Class 40 ist:

        “Our first project, a Class 40 designed by Owen Clarke Design, fits in neatly with the goals stated above.”

        https://www.caperacingyachts.co.za/

        Ob Cape Racing Yachts sich am Markt durchsetzen kann, ist also noch völlig offen.

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  2. avatar breizh sagt:

    Werksfahrer was es alles so gibt. Wahrscheinlich aber korrekter Werkssegler.
    Endlich wird mit dieser Entscheidung dann auch die Class 40 Klasse auf SR wieder eine größere Rolle spielen. Ich freue mich schon. Jörg hier erst viel Glück. Interessant wird es sein, wie er denn trotzdem seine VG-Kampagne am Leben erhalten wird. Ich hatte mich schon auf ein Duell der beiden Deutschen bei der nächsten VG gefreut. Aber vielleicht wird das ja noch was. Es wäre Jörg aber auch dem deutschen Segelsport zu wünschen.

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  3. avatar kim sagt:

    Es ist nachvollziehbar dass SR deutschen Segler eine positive Presse gibt, aber ein bisschen Objektivität sollte schon bleiben.

    Man kann bei Jörg Riechers kaum noch von Erfolgskurs sprechen: Das Mini Transat 2017 und die Mini Meisterschaft 2018 waren klar auf Sieg angesagt, und die Chancen für eine VG2020 Teilnahme sind mit der Trennung von OTG praktisch auf Null.
    Wenn sie denn überhaupt einmal realistisch waren.

    Wo soll die Kohle herkommen? Jörg ist für Sponsoren nicht vermittelbar. Mit fast 50 Jahren muss man dann die Kappe auch mal richtig rum aufsetzen.

    Die “Werksfahrer” Geschichte dürfte auch nicht viel bringen, denn die Cape Racing Boote verkaufen sich ja nicht gerade wie warme Semmeln.
    Trotzdem viel Glück!

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 4 Daumen runter 13

    • avatar Thibauld sagt:

      Ein interessanter Kommentar von Kim, der eindrucksvoll zeigt warum Deutschland im Segeln so weit hinterher hinkt. Kaum gibt es erfolgreiche Segler werden sie runtergemacht.
      Jetzt mal Fakten:
      Es gibt in Deutschland nur zwei erstzunehmende Hochsee Segel – Boris Herrmann und Jörg Riechers, alle anderen sind Träumer. Sowohl Boris als Jörg haben sich nach Frankreich aufgemacht, warum wohl? Weil Deutschland so hervorragende Rahmenbedingungen bietet.
      Bei Jörg von mangelnden Erfolg zu sprechen ist gewagt. Bestes deutsches Ergebnis aller Zeiten beim Mini Transat – erster Deutscher der eine Transatlantik Regatta gewonnen hat und sowohl die Mini 6.50 als auch die Class 40 zeitweise dominiert hat.
      Ob er an Sponsoren vermittelbar ist? Keine Ahnung – mir ist wäre als Sponsor ein Kämpfer und Haudegen wie Jörg lieber als ein Segel Ken (der Freund von Barbie)
      Und OTG – ohne Jörg sind die doch nichts mehr, von Stanjek hat man ewig nichts mehr gehört und ob der Hochsee kann bleibt abzuwarten.
      Ich drücke Jörg jedenfalls beide Daumen und freue mich auf ein Duell unser deutschen Hochsee Helden beim Vendee Globe!

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  4. Hallo Kim,

    Einen schrägeren Kommentar habe ich lange nicht gelesen. Jörg ist sicher – neben Boris – der beste Hochseesegler den wir haben. Dass er sich nicht so gut vermarkten kann wie Boris oder Isabelle oder Alex – ist auf der Bahn geschenkt und es tut mir auch echt leid, dass er nun schon wieder an eine Mauer gestoßen ist.

    Ich hätte ihm gegönnt, dass es mit OTG klappt aber … offensichtlich haben die dort andere Ziele. Ob sie die umsetzen können, weiß ich nicht. Für Jörg ist der “Werksfahrer-Status” auf einem der beiden aktuellen Class40-Designs (die beide nicht in Pogo-40 oder Akilaria-I-Stückzahlen verkauft werden) jedenfalls ein echter Gewinn und ich wünsche ihm, dass dies Früchte trägt – “egal wie rum die Kappe auf dem Kopf sitzt”

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