Deutsch-japanisches Segelteam: DMG MORI Sailing stellt seglerischen Nachwuchs vor

Ein neuer Rennstall

Werkzeugmaschinen-Hersteller DMG MORI weitet seine Aktivitäten um Vendée-Globe-Teilnehmer Kojiro Shiraishi mit dem Einstieg in die Mini-Klasse aus. Zwei Teams beginnen auf eigens gebauten Prototypen mit dem Training.

Bewerber am 13. und 14. November 2021 in Lorient © Thomas Deregnieaux / QAPTUR / DMG MORI

Die DMG MORI Sailing Academy mit Sitz im französischen Lorient hat ihre Trainees für die Mini-Saison 2022-23 vorgestellt. Mit der 2021 gegründeten DMG MORI Sailing Academy will das DMG MORI Sailing Team junge Seglerinnen und Segler beim Einstieg in das Offshore-Segeln begleiten.

Zugleich baut das Team des deutsch-japanischen Unternehmens so den eigenen Nachwuchs auf. Langfristiges Ziel sei es, “eine Segelkultur in Asien zu schaffen und den Sport weltweit bekannter zu machen”, sagt Dr.-Ing. Masahiko Mori, Präsident und CEO DMG MORI Co. Ltd.

Segler aus Japan und Frankreich

Für das Programm wurden zwei junge Segler aus Japan ausgewählt, die bereits für das Team arbeiten: Federico Sampei (Skipper-Trainee), der unter anderem beim 35. America’s Cup Crewtests beim japanischen Softbank-Team absolvierte und Hajime Kokumai (Co-Skipper-Trainee), der eine zweijährige Olympia-Kampagne im Finn Dinghy für Tokio unternahm.

Kojiro Shiraishi mit Holzschwert an Bord. © Kojiro Shiraishi / DMG Mori Global One

Darüber hinaus waren für die Saison 2022-23 Plätze für je ein Skipper-Trainee und ein Co-Skipper-Trainee offen. Gesucht wurden Bewerber mit akademischem Hintergrund. Passend zur Branche war ein Ingenieurstudium hilfreich. Es gingen mehr als 200 Bewerbungen ein, aus denen 20 Segler für ein Onlineinterview ausgewählt wurden. Die aussichtsreichsten Kandidaten nahmen im November an einem Bewerberwochenende in Lorient teil.

Laure Galley und Alexandre Demange © Thomas Deregnieaux / QAPTUR / DMG MORI

Ziel war es, die Trainee-Anwärter besser kennenzulernen und nicht nur ihre fachliche Eignung, sondern auch ihre Chemie mit dem Team zu beurteilen. Neben persönlichen Gesprächen und diversen Workshops mit dem Segelteam stellten die Bewerbenden auch ihr seglerisches Können auf dem Wasser unter Beweis.

Die Entscheidung fiel schließlich zugunsten der Französin Laure Galley (Skipper-Trainee) und Landsmann Alexandre Demange (Co-Skipper). Galley hat sich als Bootsbauingenieurin mit Inshore- und Offshore-Erfahrung qualifiziert. Demange gewann schon französische Meistertitel im 420er und segelt seit zwei Jahren 470er auf internationalem Niveau – mit je einem 4. und 5 Platz bei Junioren-Weltmeisterschaften.

Mitarbeit an Mini-Prototypen

Die Trainees können auf zwei brandneuen Mini-Prototypen, die derzeit vom Team gebaut werden, trainieren und an Regatten teilnehmen. Beim Design

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