Vor dem Prozess gegen Kevin Escoffier am 30. März tauchen in La Base/Lorient erste Botschaften auf, zugleich wächst eine gewisse Mobilisierung. Der Fall, der die Offshore-Szene seit Jahren beschäftigt, ist damit in der Segelstadt so präsent wie lange nicht.

In Lorient beginnt langsam, aber sicher bei strahlendem Sonnenschein und kernigen Winden die Segelsaison. Mittlerweile liegen vier Ultim-Trimarane einsatzbereit im Hafen, die Figaro-Segler trainieren vor der Küste, und auch die ersten Trainingsgruppen mit Minis sind auf dem Wasser unterwegs.
Abends trifft sich die Szene wie gewohnt zum Apéro, zum Fachsimpeln über neue Boote, Foils, Riggs und all die kleinen und großen Fragen, die Hochseesegler und ihre Teams umtreiben. Das wichtigste Thema dieser Tage ist allerdings ein anderes. Nicht der neue Ultim-Trimaran von Edmond de Rothschild, nicht die Ankündigung von Banque Populaire, wieder ganz groß in die Ultim-Welt einzusteigen, und auch nicht das französische America’s-Cup-Projekt. In Lorient kreisen die Gespräche vor allem um den 30. März. Dann beginnt der Prozess gegen Kevin Escoffier vor dem Strafgericht in Lorient – und schon jetzt wirft dieser Termin spürbar seine Schatten voraus.

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