Farrallon-Katastrophe im April: Warum fünf Segler sterben mussten.

Die Todeswellen

Die Low Speed Chase kurz nach dem Start beim Farrallon Full Crew Race, April 2012 © privat

Unterstütze SegelReporter

Mitglied in 5 Minuten werden und ab dann SR im Magazin-View lesen

Lieber Leser,

der SegelReporter Club wurde aufgesetzt, um neue Projekte zu finanzieren. Wir haben noch viele Ideen und großen sportlichen Ehrgeiz, den Großen die Stirn zu bieten.

Mit knapp 1,- € pro Woche bist Du bei einer
12-monatigen SR Club-Mitgliedschaft dabei.

  • Täglich alle Highlights des Segelsports, deren Erklärung und Einordnung mit einem Klick von einer deutschen Webseite
  • Ohne Beschränkungen alle SegelReporter Artikel lesen
  • Lesefreundlicheres, einspaltiges Artikel-Layout
  • Lesbar auf allen digitalen Medien

Die SegelReporter

» Fragen und Antworten zum SegelReporter Club

avatar

Michael Kunst

Näheres zu miku findest Du hier

8 Kommentare zu „Farrallon-Katastrophe im April: Warum fünf Segler sterben mussten.“

  1. avatar T.K. sagt:

    Eigentlich ist die Geschichte zu traurig um sie noch zu kommentieren. Dennoch: Wenn man sich im Originalbericht die Wetterbedingungen anschaut, kann einem schon vom Lesen grausen wie hoch der Schwell (weniger der Wind) lt Vorhersagen an diesem Tag gehen konnte:

    Es war für diesen Tag ein NW-Schwell von 15 Fuss vorhergesagt, die maximal erwartete Wellenhöhe für diesen Tag wurde mit 30 Fuss verhergesagt. 2 bis 3 Wellen pro Stunde wurden mit 25 Fuss vorhergesagt. Nur mal die 25 Fuss angenommen (immerhin alle 20 min!) entspricht das einer Wellenhöhe von 7,50Metern!!!!!

    Unfassbar finde ich, dass quasi ALLE Teilnehmer auf dem Plot oben (Foto)
    in haarstreubender Lebensgefahr waren! Ich kann es kaum lauben, bei einer so hoch vorhergesagten Welle soooo nah (besser über) einer Untiefe und dazu noch in Legerwall zu segeln. Die anderen haben alle echt Schwein gehabt!

    • avatar Ketzer sagt:

      Ich sehe auf der Karte um die Insel herum nur ~20 m Tiefe max. Da wären 7,5 m hohe Wellen schon recht radikal, egal wo man segelt. Erscheint mir daher etwas unschlüssig, dass diese Wellen dort auftauchen sollten, aber weniger reicht ja auch schon, wie man sieht. Die waren alle knapp dran…

      • avatar o.h. sagt:

        Nun, nach Adlard Coles Heavy Weather Sailing reichen brechende Wellen von 30% der Rumpflänge um eine Yacht zum kentern zu bringen. Bei 38 Fuss sind das brechende Wellen von 3,86m. Er schreibt, dass man das nur verhindern kann, indem man brechende Wellen vermeidet. Muss also nicht mal 7,50m sein, wenns von der Breitseite kommt…

    • avatar Manfred sagt:

      Danke für den guten und lehrreichen Kommentar.
      Mehr wollte ich Angesichts des traurigen Ereignisses auch nicht sagen.

  2. avatar o.h. sagt:

    Also wenn ich mir die Karte ansehe, muss ich gestehen, dass ich da nicht unbedingt Brecher erwartet hätte. Allerdings ist die Dünung schon ein ordentliches Brot. Der Fehler hätte mir auch passieren können, gerade wenn man versucht aufzuholen.

    • avatar Wilfried sagt:

      das ist vor San Francisco und nicht die Ostsee. Lange Dünung und Anstieg der Wassertiefe von 17 auf 4 m. Wo, wenn nicht da, sollte man Brecher erwarten? Bei der Ostsee hättest wohl recht gehabt.

      • avatar o.h. sagt:

        Nun, bisher hatte ich das Vergnügen Pazifik noch nicht. Und ein anderes Boot hat die gleiche Stelle ja völlig ohne Probleme passiert.

  3. avatar Stumpf sagt:

    Eigentlich wollte ich noch was zu langer Dünung und steil ansteigendem Meeresboden im Pazifik schreiben, aber…

Schreibe einen Kommentar zu o.h. Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

vierzehn − 6 =