Helgahard-Cup: Nach dem Helga-Cup lädt der NRV 2017 mixed-Crews auf die Alster

Mann und Frau gemeinsam

Helga-Cup Gründer Sven Jürgensen und der Norddeutsche Regatta Verein präsentieren das nächste Segel-Event: Den Helgahard-Cup für Mixed-Crews.

Helgahard

Mixed Team auf Laser-Bahia. Das nächste NRV-Event nach dem Helga-Cup. © NRV

Während die Segelwelt nach einem neuen einfach zu handelnden „Mixed Offshore Keelboat“ sucht, hat Jürgensen das Erfolgskonzept Helga-Cup für Mixed transkribiert: zuschauerfreundliches Segeln auf gestellten, eher easy zu handelnden Booten mit dem Schwerpunkt auf Taktik und Crewleistung, motiviert, fair und sportlich. Das Ergebnis ist der Helgahard-Cup – einer Wortkreuzung aus Helga und Eberhard.

Beim Helgahard-Cup werden vom 30.8. bis 1. 9. 2019 nicht nur Frauen, sondern 48 Mixed -Teams auf der Außenalster in den Ring gehen. Gesegelt wird wie beim Helga Cup im bewährten Kurzformat „jeder gegen jeden“, diesmal in 2 Flotten zu je acht Booten auf gestellten Laser Bahias, einer modernen und einfach zu segelnden Jolle für 2 Personen mit Rollfock und Groß. Flottenpartner ist die Firma Ziegelmayer mit ihrer Laser Deutschland-Vertretung.

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Die Alster aus der Drohnen-Perspektive. © NRV

Einige namhafte Segler haben schon im Vorfeld ihr Interesse betont und wollen auf jeden Fall teilnehmen. Dazu zählen unter anderen Constanze Stolz, Frank Schönfeld, Silke Basedow, Andreas Willim, Tobias Schadewaldt, Marcus Baur und Florian Haufe. Die Meldeplattform für den Helgahard-Cup wird am 12. Januar um 12 Uhr auf manage2sail.com geöffnet und nach den ersten 48 Meldungen wieder geschlossen. 

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Der NRV in Hamburg. © NRV

„Wir haben mit dem Helga Cup, als größte Frauenregatta der Welt, einen Nerv getroffen und freuen uns sehr auf die Neuauflage 2019 als Top 10 Event der Stadt Hamburg. Mit dem Helgahard-Cup starten wir nun ein neues Projekt, das ein ähnliches Potential hat. Die ersten Gespräche mit interessierten Seglern sind  auf sehr positive Resonanz gestoßen. Mal schaun, ob Mixed auch so ankommt!“, erklärt Clubmanager Klaus Lahme die Initiative für den neuen Cup.

„So eine Art ‚Quote für Mixed‘ und wer weiß – vielleicht werden wir ja noch eine erste Olympiaqualifikation dafür hier austragen?“, kommentiert NRV Segelfotograf Sven Jürgensen grinsend den Helgahard-Cup.

Quelle: NRV

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18 Kommentare zu „Helgahard-Cup: Nach dem Helga-Cup lädt der NRV 2017 mixed-Crews auf die Alster“

  1. avatar Johannes Bahnsen sagt:

    Schade. Da hätte ich großes Interesse.
    Aber auf eine J70 lassen sich ~115kg noch verstecken. Auf einem Laser Bahia hätte ich da wohl ein ernsthaftes Handicap 🙂

    Aber wieder eine coole Aktion von den Kollegen vom Verein gegenüber. Chapeau!

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 5 Daumen runter 10

    • avatar Johannes Bahnsen sagt:

      Ich würd ja schon gern wissen, warum mein Beitrag hier von einigen negativ gesehen wird.
      Erklärt`s mir jemand? 🙂

      Generell finde ich die Idee mit dem Mixed-Cup auf Bahias ja super, nur halt leider nicht für mich dickes Kind.

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      • avatar Jörg sagt:

        Bestimmt weil Du den NRV gelobt hast.

        Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 7 Daumen runter 1

        • avatar Johannes Bahnsen sagt:

          Asche auf mein Haupt *duck*.
          Den Helgacup fand ich wirklich sehr gelungen. Kann man dann auch mal wertschätzen 🙂

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      • avatar Geronimo sagt:

        Laser Bahia Spezifikation:

        Crew: 1-5 Personen
        Erfahrungsanspruch: Anfänger-Fortgeschrittene
        Idealgewicht: 150-255 kg

        Vermutlich wurde dein Beitrag negativ beurteilt, da Deine 115 kg geradezu perfekt auf den Bahia zugeschnitten sind.

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        • avatar Johannes Bahnsen sagt:

          Als 1-Mann-Jolle würde das sicherlich passen.^^
          Mal im Ernst. Das Idealgewicht der Herstellerangabe ist sicher nicht auf optimale Regatta-Performance ausgelegt. Insbesondere bei grad mal 13,75m² Tuch upwind und schon 155kg Bootsgewicht…
          Finn oder die übertakelte X1 – da passt mein Gewicht. Aber ansonsten kannste das bei den meisten Jollen effektiv vergessen.
          Aber ich lass mich gern vom Gegenteil überzeugen. Mal schauen, ob ich ein Mädel finde, was sich mit mir aufs Wasser traut…

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        • avatar Johannes Bahnsen sagt:

          Du kannst ja mal mit 5 Personen und 255kg ne Regatta segeln. Mal sehen, wie sich das Performance-mässig darstellt…

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          • avatar Geronimo sagt:

            Johannes, rechne mal zu Deinen 115kg noch 50kg einer sportlichen Dame hinzu, dann wäre das eine durchaus konkurrenzfähige Konstellation, zumal es ja nicht um Wettfahrten auf Olympia-Niveau sondern um Spassregatten auf Club-Niveau geht.
            .

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  2. avatar Geronimo sagt:

    Der Laser Bahia ist ideal, da er Chancengleichheit bietet.

    Offenbar hat die Kritik ( in den SR-Kommentaren ) an der MdM 2017, die die J/70 Bundesliga-Segler bevorteilte, nachhaltig gewirkt.

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    • avatar Andreas Borrink sagt:

      Jede Klasse “bevorteilt” zwangsläufig diejenigen Segler, die sie das ganze Jahr über segeln! Und die Auswahl an zur Verfügung stehenden, identischen (und coolen) Booten ist nicht wirklich groß!

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      • avatar Geronimo sagt:

        Den Laser Bahia hat bisher kein Spitzensegler gesegelt. Es gibt keine Meisterschaften etc.

        Daher ist das Boot für alle Teilnehmer am Helgagard-Cup neu und es besteht Chancengleicheit.

        Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 7 Daumen runter 2

  3. avatar Geronimo sagt:

    Ein Laser Bahia kostet mit Gennaker nur ca. 8000 EUR.

    Laut Yardstickzahl (111) ist er schneller als ein Laser Standard (114) und verspricht daher viel Segelspass.

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    • avatar Johannes Bahnsen sagt:

      Ein Drachen hat unter 110 und ist jetzt auch nicht unbedingt für Action bekannt… 🙂

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      • avatar Geronimo sagt:

        Wenn ich mich recht an die SR-Reportagen über die Drachen-Alster-Regatten erinnere gab es da jede Menge Action. Zumindest wenn Carsten an Bord war 🙂

        Und wenn ein Laser-Bahia unseren Olympioniken Philipp Buhl im Standard-Laser abhängt, kling das doch auch ganz gut 🙂

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        • avatar Andreas Borrink sagt:

          Was hackt Ihr bloss alle immer auf den Drachenseglern rum? Ich kann nur (aus eigener Erfahrung) sagen, dass das sportlich Niveau da nicht zu verachten ist. Setzt Euch doch mal in so ein Boot und wundert Euch……und zeigt mir eine andere Klasse, in der regelmässig jeden Donnerstag 30 bis 50 Boote zur Trainingswettfahrt antreten!

          Sicher, das Kompetenzgefälle im Drachen ist (wie in anderen Klassen auch!) hoch in Richtung letztes Viertel. Das mag wohl auch an der aussergewöhnlich guten Verfügbarkeit gebrauchter Drachen liegen (Einstiegspreis unter 10 T€ – MIT Trailer!) und an dem Imagegewinn, den der Besitz eines solchen Bootes verspricht.

          Aber ganz vorn, da sind wie immer die richtig guten Segler zu finden. Und die haben alle auch eine Vergangenheit in anderen Klassen und wollen erstmal geschlagen sein!

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  4. avatar Andreas Borrink sagt:

    Für den Laser Bahia spricht einiges: geringes Schadenpotential (PE und billig…ääh preiswert), geringer Anspruch an die Crew (hier auch noch OHNE Gennaker), in großen Mengen verfügbar (Dank Ziegelmayer), geringe “Heimvorteile” (vielleicht für Segelschüler!?). Gerade das recht hohe Gewicht des Bootes relativiert den Gewichtsnachteil schwerer Crews – oder, Johannes?! Einhand mixed wird ja eher schwierig…..

    Das alles sind starke Argumente und da sollte man mit den unbestrittenen Downsides (nicht besonders sexy, überschaubare Performance) einfach leben.

    Ich finde jedenfalls, Helgahard ist ein sehr interessantes, neues Format! Und neue Formate braucht der Segelsport; die Bundesliga allein ist für eine langfristige Sicherung der nötigen “Breite” völlig ungeeignet. Von Olympia gar nicht zu reden.

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  5. avatar Johannes Bahnsen sagt:

    Jaja, ich versuche es ja mal 😬

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