IMOCA-Szene: Neue starke Konkurrenz für Boris Herrmann – aus Italien

Mit Ruyant als „Inkubator“

Der Italiener Ambrogio Beccaria kauft einen der schnellsten IMOCA auf dem Markt und steigt damit in die erste Liga auf, um bei der Vendée Globe 2028 zu starten. Der Class40-Dominator holt sich Thomas Ruyant als Co-Skipper an Bord und startet mit ihm in Kiel beim TORE.

Thomas Ruyant (l.) und Ambrogio Beccaria
Thomas Ruyant (l.) und Ambrogio Beccaria © Anne Beauge

Ambrogio Beccaria (33) stand in den vergangenen Jahren an der Spitze der italienischen Aufsteiger-Gruppe, von der die Franzosen in der Class40 mächtig geärgert wurden. Er hatte schon mit seinem überlegenen Sieg als erster Italiener beim Mini Transat 2019 außerordentliche Fähigkeiten beim Einhand-Offshore-Segeln nachgewiesen und war dann ohne großes Zögern mit einem italienischen Neubau in die Class40 eingestiegen. 

„Alla Grande Pirelli“, das dominierende Boot des Italieners Ambrogio Beccaria beim Normandy Channel Race 2023. © Jean-Marie LIOT Images #CICINCR2023

Den klassischen Offshore-Profi-Karrierepfad über die Onedesign-Klasse Figaro sparte er sich, weil ihn nach eigenen Angaben als Schiffbauingenieur insbesondere die Technik interessierte. Während des Studiums hatte er den zweifache Tornado-Olympiateilnehmer Edoardo Bianchi kennengelernt, der im November 2021 seine Werft Sangiorgio Marine in Genua gründete und mit Beccaria den Bau einer ersten Class40 realisierte.

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