Extreme Sailing Series Singapur: Paul Campbell James siegt überlegen mit Luna Rossa

Neuer Sieger, gleicher Steuermann

Pressemitteilung: Das italienische Luna-Rossa-Team hat am Sonntag den letzten Act der Saison mit einer überzeugenden Leistung für sich entschieden und damit auch die Gesamtwertung der Extreme Sailing Serie 2011 gewonnen.

Luna Rossa macht schon beim Showsegeln in Singapur eine gute Figur. © Lloyd Images

Max Sirena, Paul Campbell-Jones, Alister Richardson und Manuel Modena, die die gesamte Extreme-40-Saison gemeinsam bestritten, machten in den 35 Rennen von Singapur praktisch alles richtig. Vor dem Final-Tag hatten sie einen noch nie dagewesenen 56-Punkte-Vorsprung auf ihre Erzrivalen um den Gesamtsieg, das französische Team Groupe Edmond de Rothschild, herausgefahren.

Und da Luna Rossa auch am letzten Tag mit seinen zehn Rennen eine starke Leistung zeigte, konnte Pierre Pennecs Mannschaft wenig ausrichten. Luna Rossa gewann schließliche Act 9 mit 45 Punkten Vorsprung vor The Wave, Muscat.

„Ich bin wirklich glücklich! Endlich geschafft!“, sagte Sirena. „Wir haben die Saison erfolgreich abgeschlossen. Ich habe das nicht unbedingt erwartet, denn im vorigen Event sind wir nicht gut gesegelt. Ich weiß nicht, was wir hier anders gemacht haben, aber wir sind gut gesegelt und haben bei den Starts immer die richtige Seite erwischt.

Der Brite Paul Campbell James ist besonders motiviert, seit er mit Prada auch eine America's Cup Zukunft hat.© Lloyd Images

Was Taktik und Teamwork angeht, haben wir immer 100 Prozent geleistet. Das ist großartig und ich bin wirklich stolz auf die Jungs. Diese Leistung eröffnet uns großartige Perspektiven für die Zukunft, und wir sind wirklich, wirklich glücklich.“

Zwar hatte es vor dem letzten Act in diesem Jahr sechs unterschiedliche Sieger gegeben, doch hatten nur noch die Franzosen und Italiener Chancen auf den Gesamtsieg. Groupe Edmond de Rothschild hatte Act 1 in Muskat, Oman gewonnen. Max Sirena’s Team glänzte dann bei Act 2 im chinesischen Qingdao.

Und obwohl Pennecs Männer bei Act 7 in Nizza einen „Heimsieg“ einfahren konnten, ging Luna Rossa mit einem Vorsprung von einem einzigen Punkt in die letzte Runde. Nach elf Monaten, neun Austragungsorten und 301 Rennen durfte Luna Rossa schließlich die Extreme-Sailing-Series-Trophäe in die Höhe stemmen.

Paul Campbell James (l.) gewann 2011 am Steuer von The Wave, Muscat. Luna Rossa macht ihm diesmal ein besseres Angebot. © Lloyd Images

„Wir sind völlig aus dem Häuschen“, bekannte der Brite Paul Campbell-James, der als erster Steuermann die Extreme Sailing Series zweimal gewinnen konnte. „Unser Ziel in dieser Woche war es, Gitana in Schach zu halten. Heute morgen hatten wir 56 Punkte Vorsprung, mittags waren es schon 59. Ich habe dann ein wenig im Kopf gerechnet und mir war klar, dass wir einfach nur alle Rennen zu Ende fahren müssten, um sie zu schlagen. Wir durften nur keine blöden Fehler machen.“

 

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