Kieler Woche Abschluss: Hunger holt 19. Sieg in knappem Finale

Viel Wind, viel Action

Jens Uwe Tonne hebt mit seinem F18 ab. Die Kats hatten teilweise schwer zu kämpfen. © www.segel-bilder.de/Kieler Woche

Hochspannung zum Abschluss der Kieler Woche 2011. In einem dramatischen Finale holte sich Wolfgang Hunger (Strande) im 505er mit seinem Vorschoter Julien Kleiner (Kiel) den 19. Sieg auf seinem Heimatrevier.

Grund zum Feiern gab es auch für die Organisatoren. In ihrem 129. Jahr präsentierte sich die Kieler Woche mit besten Winden und so jung wie nie zuvor. Mit dem Kieler Woche TV powered by Audi, einem intensiven Web-Auftritt auf Twitter, YouTube und Facebook mit schließlich fast 10.000 Freunden wurde Segeln in bisher nicht dagewesener Form medial aufbereitet.

„Wir sind wirklich sehr glücklich mit dieser Kieler Woche, die ein tolles Finale geboten hat. Ein Wermutstropfen ist das Finale des Sailing World Cups in den olympischen Klassen, zu dem nur wenige Top-Segler gekommen sind. Wir müssen uns überlegen, wie wir im kommenden Jahr damit umgehen“, sagte der oberste Wettfahrt-Leiter Jobst Richter, der sich aber über den Rekord-Sieg von Wolfgang Hunger freute.

29er Crew nimmt ein Vollbad bei der Luvtonnenrundung. © www.segel-bilder.de/Kieler Woche

Der indes hart erarbeitet, denn die weltbeste 505er-Steuerfrau Meike Schomäker (Kiel) lieferte mit Holger Jess (Eckernförde) im Vorschiff dem Weltmeister-Duo über alle vier Tage einen harten Kampf. Ein Tagessieg am Sonntagmorgen ließ sie punktgleich ins Finale gehen. Das letzte Rennen musste entscheiden, und da spielte der siebenmalige Weltmeister Hunger seine ganze Routine aus.

„Schon am Start konnten wir sie abstreifen und auf die bevorteilte linke Seite fahren“, berichtete Hunger. Ein dritter Platz reichte ihm, da Schomäker/Jess mit Platz sieben zufrieden sein mussten. „Es war ein unglaublich aufregendes Rennen. Wir wussten, dass die sieben Punkte Vorsprung vor dem heutigen Tag nicht viel waren. Und nach der ersten Wettfahrt des Tages kam alles auf das letzte Rennen an.

Aber wir haben solche Situationen ja schon bei Welt- und Europameisterschaften erlebt. Wolfgang kann damit gut umgehen und hat das sehr gut gemeistert“, sagte Julien Kleiner. Schomäker/Jess wahrten Gesamtplatz zwei vor den dicht aufkommenden Dänen Jan Saugmann/Morten Ramsbäk.

Die Sach Brüder beherrschen die F18 Klasse nach Belieben und siegen mit 20 Punkten Vorsprung. © Marina Könitzer

Ohne zum Abschluss auf das Wasser gegangen zu sein, holte sich Iver Ahlmann (Kiel) bei den Musto Perfomance Skiff den Sieg. Er schrieb damit Kieler-Woche-Geschichte, denn die Klasse war das erste Mal bei der größten Segelveranstaltung der Welt am Start.

Wegen der schwierigen Windverhältnisse zum Abschluss waren die Segler am letzten Tag indes geschlossen an Land geblieben. „Wir wollten den guten Eindruck nach drei tollen Segeltagen nicht zerstören“, sagte Ahlmann und fügte an: „Es war sehr schönes Segeln hier und die Leistungsdichte in der Spitze war sehr hoch.“

Ihren fünften Kieler-Woche-Sieg im Formula-18-Kat feierten die Brüder Helge und Christian Sach (Zarnekau), die außer zwei „Patzern“ am dritten Tag, als sie nur zwei zweite Plätze einfuhren, achtmal in den zehn Rennen als Erste die Ziellinie kreuzten.

Ein weiteres Katamaran-Projekt zur Kieler Woche mussten die Brüder allerdings verschieben. Ihr 32-Fuß-Kat, der auf der Langstrecke zum Kieler-Woche-Auftakt gesegelt werden sollte, war noch nicht rechtzeitig fertig geworden, zudem war Christian gerade erst Vater geworden und wollte noch bei der Familie bleiben.

Iver Ahlmann streckt sich im Musto Performance Skiff zum Sieg beim ersten Auftritt der jungen Klasse. © www.segel-bilder.de/Kieler Woche

In den beiden anderen Katamaran-Klassen auf der Außenförde gab es durch Hobie-16-Seriensieger Detlef Mohr (Reinbek), der zuletzt vor zwei Jahren triumphierte, einen weiteren deutschen Erfolg. Dagegen sorgten im A-Cat Jack Benson vor Andrew Landenberger für einen australischen Doppelerfolg.

Im Contender musste der Bremer Christoph Homeier zum Abschluss zwar einen Streicher hinnehmen, setzte sich insgesamt aber doch durch und gilt nun nach seinem dritten Platz bei der WM 2010 als einer der Favoriten auf den WM-Titel in diesem Jahr.

Ihre frische Erfolgsserie setzte in der Platu25 die Hamburger Crew der „Falcone“ fort. Das Team hat sich erst ganz frisch gebildet, war bei der WM schon auf Platz drei gefahren und trotzte jetzt selbst einer personellen Umstellung am Ruder. Sven-Erik Horsch war für Cornelius Heeschen eingesprungen und fuhr zum Kieler-Woche-Sieg.

Das allerdings nur sehr knapp, denn die erfahrene „Flexi“-Crew, bei der der ehemalige Olympia-Segler Florian Spalteholz (Hamburg) die Pinne in der Hand hat, war am Ende punktgleich. Im Feld der 19 Crews hatte sich über die gesamte Serie ein dominierendes Quartett mit Horsch und Spalteholz sowie den folgenden Daniel Hauck (Berlin) und Ingo Lochmann (Berlin) heraus kristallisiert.

Eindeutig war das Ergebnis bei den Drachen. Die Crew von Thomas Müller (Hamburg) startete zwar mit einem zehnten Platz in die Serie, holte dann aber sieben Tagessiege und stand damit nach fünf Jahren wieder ganz oben auf dem Siegertreppchen bei der Kieler Woche.

Bei der Kieler-Woche-Premiere der 29erXX demonstrierten die US-Amerikaner Paris und Hans Henken eindrucksvoll ihre Stärke. Dahinter platzierte sich die deutsche Nachwuchs-Hoffnung Jule Görge (Kiel), die wegen des verletzungsbedingten Ausfalls ihrer Schwester Lotta ihren Trainer Patrick Böhmer ins Vorschiff genommen hatte.

Auch im kleineren Schwesterschiff 29er waren Gäste aus Übersee an der Spitze. Die Australier Josh Franklin und Lewis Brake waren vor allem im stärkeren Wind nicht zu schlagen. Beste Deutsche waren auf Rang sechs die jugendlichen Paul Kohlhoff/Carolina Werner (Kiel), die den DSV auch bei den ISAF Youth Worlds im Juli in dieser Klasse vertreten werden.

Australische Sieger gab es auch im 420er. Angus Galloway/Alexander Gough setzten sich überlegen gegen Malte Winkel/Lucas Thielemann (Schwerin) durch.

Als unschlagbar erwiesen sich die Ungarn Szabolcs Majthenyi/Andras Domokos im Flying  Dutchman. Nach zehn Rennen hatten sie zehn Siege auf dem Konto und konnten ihr Boot bereits vor der Abschlusswettfahrt in den Hafen segeln.

Außerhalb deutscher Reichweite war der Sieg auch bei den H-Booten. Hier fuhr sich die dänische Crew von Steffen Stegger mit dem Gesamterfolg schon einmal für die Weltmeisterschaft warm, die in diesem Jahr in der Lübecker Bucht vom Neustädter Segel-Verein ausgerichtet wird.

Auch die Folkeboote segeln in diesem Jahr in Deutschland (zur Travemünder Woche) um den globalen Titel. Der Strander Walther Furthmann ist dafür gut gerüstet. Lange führte er das Kieler-Woche-Feld an, musste aber am Ende den Dänen um John Wulff den Vortritt lassen.

Mit einem starken dritten Tag schob sich in der J24 noch die Schwedin Anna Gunnarson an allen deutschen Crews vorbei und landete mit nur einem Punkt Vorsprung vor Stefan Karsunke (Berlin) den Kieler-Woche-Sieg.

Einen deutsch-australischen Sieg gab es bei den OK-Jollen. Greg Wilcox segelte für Downunder zum Sieg, lebt und arbeitet aber seit Jahren in Berlin. Der Titel in der Europe ging nach Frankreich. Sylvain Botonier setzte sich hier durch.

Endergebnisse des internationalen Teils:

505er nach elf Wettfahrten: 1. Dr.Wolfgang Hunger / Julien Kleiner (Strande) 1,4,3,1,1,2,(10),3,1,8,3, Punkte 27; 2. Meike Schomäker / Holger Jess (Kiel) 2,2,1,(15),2,5,1,6,4,1,7,31; 3. Jan Saugmann / Morten Ramsbæk (DEN) 4,(19),5,2,3,1,2,1,8,5,1,32; 4. Christian Kellner / Martin Schöler (Hechendorf) 3,13,2,5,(13),3,6,4,5,6,5,52; 5. Jens Findel / Johannes Tellen (Kiel) 7,6,8,4,6,4,24,2,2,4,(25),67; 6. Tom Gosch / Rolf Meyer (Westerrönfeld) 8,3,10,3,7,9,(18),5,3,12,9,69.

Flying Dutchman nach elf Wettfahrten: 1. Szabolcs Majthenyi / András Domokos (HUN) 1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,(23), Punkte 10; 2. Hans Genthe / Johannes Stricker (Hamburg) 3,4,3,(11),2,2,8,2,3,4,1,32; 3. Kilian König / Johannes Brack (Waldeck-Scheid) 6,6,2,2,4,3,6,(7),2,2,6,39; 4. Olaf Ballerstein / Wellensiek Jobst (Hamburg) (23),3,4,3,5,4,5,3,4,5,3,39; 5. Kai Schäfers / Andreas Happich (Hamm) 2,2,7,7,3,23,2,4,(23),3,2,55; 6. Hans-Albert König / Tom Greten (Waldeck) 4,9,11,4,6,5,3,8,6,(12),7,63;

Hobie 16 nach neun Wettfahrten: 1. Detlef Mohr / Karen Wichardt (Reinfeld) 3,1,1,1,2,(6),1,1,1, Punkte 11; 2. Jens Goritz / Uta Voigt (Wyk/Föhr) 2,2,7,2,1,2,(23),9,2,27; 3. Knud Jansen / Merle Siebrecht (Kiel) 4,5,4,4,3,5,(8),2,5,32; 4. Daniel Bjørnholt / Nicolaj Bjørnholt (DEN) 5,3,8,3,4,(14),2,5,4,34; 5. Georg Backes / Ulla Becker (Kiel) 1,7,5,(23),5,13,5,4,3,43; 6. Ingo Delius / Sabine Wenig (Bielefeld) 8,6,3,5,7,1,6,7,(9),43;

Formular 18 nach zehn Wettfahrten: 1. Helge Sach / Christian Sach (Zarnekau) 1,1,1,1,1,2,1,(2),1,1, Punkte 10; 2. Andreas John / Sven Lindstädt (Hamburg) 2,3,4,2,(7),4,3,5,4,3,30; 3. Jörg Gosche / Hannes Pegel (Bremen) 5,2,5,5,(5),1,4,4,3,2,31; 4. Eckart Kaphengst / Sönke Kühl (Kiel) 3,(24),3,9,2,11,2,3,5,6,44; 5. Jens Uwe Tonne / Maximilian Said (Aldenhoven) 8,4,(8),4,3,6,7,1,6,7,46; 6. Hans Ulrik Grünert / Eirik Gravdal (NOR) 4,6,6,3,6,9,5,7,7,(24),53;

A-Cat nach zehn Wettfahrten: 1. Benson Jack (AUS) 1,1,3,1,2,(10),2,1,1,3, Punkte 15; 2. Andrew Landenberger(AUS) 2,3,2,2,1,3,1,2,2,(15),18; 3. Roeland Wentholt (NED) 3,2,1,3,(37),7,4,3,3,11,37; 4. Jacek Noetzel (POL) 5,9,(10),4,5,2,9,7,8,7,56; 5. Thilo Keller (Berlin) 6,7,(37),5,3,11,5,8,7,14,66; 6. Guido Schulte (Wismar) 8,8,9,6,4,14,8,6,(37),12,75;

Europe nach zehn Wettfahrten: 1. Sylvain Notonier (FRA) 3,3,1,1,1,1,6,2,3,(15), Punkte 21; 2. David Kölby (SWE) 1,1,2,2,3,2,(21),5,1,16,33; 3. Anna Livbjerg (DEN) 1,4,2,(42),2,3,8,7,9,1,37; 4. Mathias Livbjerg (DEN) 3,3,8,2,5,4,1,1,(44),11,38; 5. John Diedrichs (SWE) 2,2,1,4,1,2,22,3,2,(42),39; 6. Carl Hagberg (SWE) 6,6,4,3,4,4,15,6,4,(37),52

OK-Jolle nach zehn Wettfahrten: 1. Greg Wilcox (NZL) 2,3,2,2,5,1,1,(8),1,3, Punkte 20; 2. Nick Craig (GBR) 1,2,4,1,1,3,2,1,8,(10),23; 3. Johannsen Rene (DEN) 3,6,1,5,2,6,(9),6,4,7,40; 4. Oliver Gronholz (Bad Segeberg) 8,1,5,4,4,5,4,(34),3,8,42; 5. Gunter Arndt (Solrød Strand (DK)) 4,5,3,3,(34),2,17,2,7,2,45; 6. Pawlowski Antoni (POL) 9,(14),6,12,3,4,7,3,6,1,51

Contender nach zehn Wettfahrten: 1.Christoph Homeier (Bremen) 1,3,5,3,4,1,3,2,1,(18), Punkte 23; 2. Sören Dulong Andreasen (DEN) (54),1,1,8,5,3,6,1,2,5,32; 3. Bjarke B. Johnsen (DEN) 5,(54),4,4,2,20,1,5,4,1,46; 4. Jan von der Bank (Eutin) 3,(12),7,5,6,7,9,3,10,2,52; 5. Ben McGrane (GBR) (54),8,11,6,3,4,2,6,6,7,53; 6. Andrea Bonezzi (ITA) 10,2,2,2,1,5,(33),4,12,17,55

Folkeboot nach zehn Wettfahrten: 1. John Wulff / Bent Nielsen / Benny Christensen (DEN) 7,3,(13),6,2,2,4,5,3,2, Punkte 34; 2. Walther Furthmann / Paul Girolstein / Hans Christian Mrowka (Kiel) 1,1,6,7,5,7,6,1,(13),3,37; 3. Ulf Kipcke / Gero Martens / Dieter Kipcke (Neumünster) (12),11,2,3,4,6,1,6,1,8,42; 4. Heines Nielsen / Helmuth Schwarz / Ole Mathiesen (Kolding) 2,7,15,4,7,(16),7,2,2,1,47; 5. Sönke Durst / Andreas Jensen / Karsten Butze Bredt (Mönkeberg) 4,13,1,13,3,1,5,9,(14),4,53; 6. Carl-Otto Hedegaard / Peter Secher / Kristian Hansen (DEN) 6,8,5,2,15,3,(17),3,4,12,58;

Platu 25 nach zehn Wettfahrten: 1. Sven-Erik Horsch / Frank Wegener / Thorben Nowak / Ole von Studnitz / Ann Cathrein Jacobsen (Hamburg) 2,1,3,1,1,2,1,1,5,(9), Punkte 17; 2. Florian Spalteholz / Böttcher Jan / Baur Solveig / Thomas Kruse / Sven Kruse / Lukas Gerig (Hamburg) 1,2,(5),3,2,1,2,3,2,1,17; 3. Daniel Nauck / Frank Barownick / Oliver Freiheit / Reinhard Hübner / Steve Bärtle (Kiel) 3,3,1,2,4,3,3,(9),1,3,23; 4. Ingo Lochmann / Simon Brügger / Markus Siegrist / Matthias Krüger / Jens Steinborn (Berlin) 5,4,4,(6),3,4,4,2,4,2,32; 5. Suzanne Willim / Cornelia Dreier / Anke Lukosch / Christina Baerwald / Katharina Happel / Charlotte Jaekel (Goltoft) (9),5,2,8,5,5,8,6,8,4,51;

J24 nach zehn Wettfahrten: 1. Anna Gunnarsson /Klaus Walkusch / Marianne Schoke / Dan Fredskov / Max Hölzer (SWE) 2,7,7,12,3,3,6,1,3,(16), Punkte 44; 2. Stefan Karsunke / Marc-Daniel Mählmann / Ole Hilsken / Jonathan Huth / Tim Habekost / (Hamburg) 3,12,3,3,4,4,7,5,(14),4,45; 3. Manfred König / Tina Lülfing / Nils Glockow / Michael Peters / Dr.Olaf Schmidt (Hamburg) (36),2,12,2,7,1,1,4,2,15,46; 4. Mauricio Santa Cruz / Maxim Wengert / Eduardo Florencio / Sergio Bittencourt / Otto Assis (BRA) (36),6,1,7,2,6,2,15,7,1,47; 5. Kai Mares /Justus Kellner / Tobias Peters / Tobias Feuerherdt / Jan-Marc Ulrich (Dänischenhagen) (36),3,6,1,1,5,11,9,1,11,48; 6. Per-Håkan Persson /Baltzar Weinhagen / Jonathan Hedberg / Monica Persson / Poul Hölzer (SWE) 4,4,9,5,12,2,4,(36),4,7,51;

29er nach elf Wettfahrten: 1. Josh Franklin / Lewis Brake (AUS) 3,5,1,1,1,4,2,5,7,(28),6, Punkte: 35; 2. Stephensen Lübeck Mads Emil / Marie Thusgaard Olsen (DEN) 4,1,5,3,1,3,2,4,9,(16),8,40; 3. Carles Robles / Florian Trittel (ESP) 3,4,3,9,7,1,4,(42),5,2,7,45; 4. Ida Marie Baad Nielsen / Wiegand Kristensen Soeren (DEN) 2,3,6,5,4,14,3,1,2,8,(26),48; 5. Sara Piasecka / Marek Kalinowski (POL) 1,3,6,7,9,7,4,3,(10),9,2,51; 6. Paul Kohlhoff / Carolina Werner (Altenholz) 9,11,7,3,5,3,8,7,(42),3,5,61

29erXX nach dreizehn Wettfahrten: 1. Paris Henken / Hans Henken (USA) 1,1,1,1,1,1,2,1,1,1,(2),1,1, Punkte13; 2. Jule Görge / Partrick Böhmer (Kiel) 3,4,5,3,2,2,1,2,3,3,1,5,(5),34; 3. Rebecca Lutz / Carolin Poullain (Schilksee) 4,2,3,2,3,3,4,3,4,(6),5,3,2,38; 4. Juliane Wolf / Elena Christine Stoffers (Hamburg) 2,3,2,5,5,6,(6),4,2,2,3,2,3,39; 5. Kurtbay Sinem / Dahlborg Hanna (Frederiksberg) 5,5,4,4,4,4,3,5,(5),4,4,4,4,50;

Musto Skiff nach zehn Wettfahrten: 1. Ahlmann Iver (Büdelsdorf) 1,2,2,2,1,3,2,4,(6),4, Punkte 21; 2. Roger Oswald (SUI) 2,1,3,(8),5,1,6,3,1,2,24; 3. Julian Ramm (Kiel) 5,3,1,(11),4,4,1,2,8,1,29; 4. Florian Kemper (Flensburg) 10,4,7,4,(26),2,9,1,2,3,42; 5. Paul Paul Dijkstra (NED) 6,8,4,1,2,7,8,(8),3,5,44; 6. Martin Mayrhofer (AUT) 7,9,5,3,3,5,5,5,(9),7,49;

Drachen nach zehn Wettfahrten: 1. Thomas Müller / Michael Lipp / Vincent Hoesch (Zug) (10),1,1,1,1,1,1,5,2,1, Punkte14; 2. Tim Ladehof / Arne Brügge / Tim Jesse (Hamburg) 1,5,5,5,3,7,(9),2,5,4,37; 3. Christian Scheinecker / Gebhart Wallinger / Dominik Würfl (AUT) 9,4,2,3,2,3,3,10,6,(11),42; 4. Dirk Dr Oldenburg / Jan Mares  / Uwe Mares (Hergiswil) 3,2,17,2,4,2,(17),3,4,9,46; 5. Morgen Benjamin / Lars Pfeiffer / Niel Hentschel (Hamburg) 2,3,3,4,6,13,(14),4,12,5,52; 6. Florian Bauer / Christoph Buddenbrook / Gregor Berz (Utting/Ammersee) 5,9,6,7,7,10,(13),1,3,10,58;

H-Boot nach zehn Wettfahrten: 1. Steffen Stegger / Carsten Pedersen / Lars Christansen (DEN) 4,1,1,3,1,(24),2,4,2,8, Punkte 26; 2. Michael Collberg / Klas Andersson / Per Ahlby (SWE) 3,(24),13,1,4,4,1,1,4,1,32; 3. Mads P.G. Korsgaard / Anders Rydlöv / Uffe Dreiser (DEN) 7,4,2,6,3,5,3,(7),5,2,37; 4. Hans Peulen / Daniel Jonkmanns / Michel Peulen (NED) 9,2,4,7,8,(24),5,3,1,4,43; 5. Anders Anders Bertelsen / Mathias Lindh / Jes Vestergaard (DEN) 2,(24),3,10,2,1,6,5,3,12,44; 6. Helmut Claussen / Kai Spranger / Marc Müller (Fahrdorf) 6,3,5,8,7,2,13,8,7,(16),59;

420er (11 Wettfahrten): 1. Galloway Angus / Alexander Gough (AUS) 3,1,4,1,4,1,2,9,(20),4,3, Punkte 32; 2. Malte Winkel / Lucas Thielemann (Zapel-Hof) 11,8,1,3,2,2,(21),5,4,8,12,56; 3. Kavas Alexandros / Kavas Georg (GRE) 1,1,7,3,18,9,3,16,1,(27),8,67; 4. Russel Kan / Jeremiah Yeo (SIN) 5,3,6,5,9,11,19,3,16,(45),1,78; 5. Tim Fischer / Sebastian Ziegler (Mötzingen) 4,4,3,4,3,4,4,(51),14,16,22,78; 6. Yannick  Hafner / Fabian Schöberl (Hagnau) 18,1,1,6,2,6,8,(33),15,18,5,80;

 

avatar

Ralf Abratis

... ist unser Mann aus der "Segelhauptstadt" Kiel. Mehr zu ihm findest Du hier.
Spenden
http://nouveda.com

15 Kommentare zu „Kieler Woche Abschluss: Hunger holt 19. Sieg in knappem Finale“

  1. avatar Gast sagt:

    Stefan Karsunke (J24) und Greg Wilcox (OK) sind beide im BSC (Hamburg).

    Like or Dislike: Daumen hoch 1 Daumen runter 1

  2. avatar Jens sagt:

    Ist Greg Wilcox nicht Neuseeländer? Unten bei den Ergebnissn habt Ihr’s richig stehen.

    Like or Dislike: Daumen hoch 0 Daumen runter 1

  3. avatar Christian sagt:

    Die mediale Aufbereitung der KiWo (insbesondere LiveTV) war diesmal echt spitze. Bei uns in Clubhaus versammelten sich an diesem Wochenende immer wieder die Segler um die Laptops (obwohl es sogar Wind hatte) und schauten sich die Rennen an. Die Kommentierung durch Marcus Baur war außergewöhnlich kompetent. Die Einstellungen waren nicht hektisch, man konnte die Entwicklung eines Rennns verfolgen und über den hin und wieder eingeblendeten Tracker wusste man mehr als die Segler auf der Bahn.

    Alles war viel besser als man es sonst von Segeln im TV gewohnt ist.

    Formel 1 im TV ist im direkten Vergleich totenlangweilig 😉

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 5 Daumen runter 0

    • avatar Marc sagt:

      Dort wird ja auch nur im Kreis gefahren und immer an der gleichen Stelle die Kurve gerundet.

      Gut beim segeln wird(bei up and down) auch nur im Kreis gefahren, aber die Geraden sind nicht statisch vorgegeben, jeder darf sich seinen Weg suchen 😉

      Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 4 Daumen runter 0

    • avatar MOx sagt:

      Bilder vom Heli und Schlauchboot, 3d-live Graphiken, gute Kommentare von Baur als auch Kröger. Tolle Bedingungen und viele Wettfarhten. Hier wurde eine neue Seite der Segeldarstellung aufgeschlagen. Es fehlten nur noch Live-Bilder und Kommentare direkt von/in den Booten und alles ist vorhanden.
      Man sollte überlegen die Wettfahrten noch kürzer zu machen. Die 30 Minuten Laser-Medallrace waren das mediale Highlight.
      Schade nur das die Kieler Woche 2. Liga war in diesem Jahr.

      Like or Dislike: Daumen hoch 2 Daumen runter 0

  4. avatar E80 sagt:

    Die Europes spielen bei den Berichten natürlich wieder die letzte Geige…sehr traurig!

    Und das Finale der 5o5er war ja sooo “dramatisch”, echt spektakuläres Altherrensegeln. 🙁
    Bitte stellt andere Bootsklassen in den Vordergrund. Bootsklassen mit Potential, wie 29er/29erxx oder MustoSkiff und es wär schön wenn die Europe wieder mehr Beachtung erhält.

    Bei den Olympischen Rennen war das Laserrennen wirklich sensationell, bei den 49er hat es auch wirklich Spass gemacht zuzuschauen, aber wenn ich sehe dass bei den Internationalen Klassen jeden Tag 5o5er gezeigt wird, dann könnte ich austicken.
    Dennoch fand ich die Berichterstattung des Kieler Woche TV exzellent, wie auch hier bei SR.

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 6 Daumen runter 18

    • avatar Peter sagt:

      …und was hätte man von den Europes berichten sollen? Den dramatischen Kampf von Janika Puls und Fabian Kirchhoff um Platz 11? Die spektakulären Bilder wie mit sagenhaften 4 kn aufgekreuzt wird um danach übergeigt Vorwind runter zu gurken mit 8kn?

      Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 13 Daumen runter 3

      • avatar E80 sagt:

        Ich finde es schon nicht unspektakulär, wie die frischen Athleten der Europes bei gutem Wind “Vollgas” geben. Bei dem 5o5er sind es halt ältere Athleten. Als Gegenthese kann ich auch stellen, warum über die “hässlichen” Laser jederzeit ausführlich berichtet wird. Ist ein Laser spektakulärer? Nein! Er ist olympisch!
        Auch ohne einem Grotelüschen und Buhl (die ich btw. sehr sympatisch finde)würde hier berichtet werden.
        Weißt du Peter, die Europe hat keine Zukunft, das weiß jeder, aber eine Gleichberechtigung mit den anderen Klassen ist selbstverständlich. Dieser Bericht stellt das leider so nicht da, indem es ganz am Ende den Namen des Siegers nennt.

        Like or Dislike: Daumen hoch 3 Daumen runter 4

  5. avatar Holger sagt:

    Nun freut euch mal alle das Dank der Connection der “älteren Sportler” der 505er Klasse
    so etwas wie das ganze Trackingsystem und Livestream usw. in der Kooperatioon mit SAP
    zur Kieler Woche gekommen ist und neue Maßstäbe gesetzt hat, auch wenn wir das schon seit
    2009 bei unseren WM´s und EM einsetzen
    Übrigens war die Steuerfrau auf Platz 2 im 505er erst 25 Jahre jung und könnte auch in Olympiaklassen sehr ernsthaft mitspielen somit findet im 505
    wahrlich kein reiner Altherrensport statt wie übrigens der Segelreporter C.K. persönlich live
    mit Leihboot von mir zu Pfingsten in Kiel miterleben durfte und in tollen Bericht gepackt hat.

    Die 505 Klasse freut sich schon auf die WM 2014 im August in Kiel und ein Feld von 150-170 Booten
    ist absolut realistisch und da sincl. vieler neuer junger Einsteiger

    Ahoi war ne schöne und wahrlich spannende KiWo

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 16 Daumen runter 0

    • avatar E80 sagt:

      Ich freu mich immer, dass es Fortschritte für den medialen Bereich im Segelsport gibt, egal bei welcher Klasse.
      Trotzdem, wenn ich jedes Jahr beim Pfingstbusch mit den 505er auf einer Bahn bin, dann fahren immer nur alte Skipper an mir vorbei. Sicher irre ich mich, aber dass eine junge Frau so weit vorne landet hat wohl seine Gründe, nicht wahr? 😉

      Ich sehe im 505er keine Zukunft mehr für die Medien, dennoch werde ich versuchen die WM’s der 505er hautnah zu verfolgen…

      Like or Dislike: Daumen hoch 1 Daumen runter 3

      • avatar Peter sagt:

        Hallo E80,

        Du kannst doch den alten Herren mal vorweg fahren und verifizieren, dass es kein Zufall ist, dass junge Mädchen vorne weg fahren! Jedes Jahr vergibt die KV ein Boot an Neueinsteiger und eine ehemalige Deutsche Meisterin aus der Europe wird sicher gerne berücksichtigt. Da lässt sich die WM noch hautnaher verfolgen, nämlich von mittendrin.
        Die alten Herren werden auch nicht mauern, wenn es um die Einstellungen am Boot geht und acuh Sparringspartner sind sicher zu finden.
        Also probiere es aus, dann klappt´s auch mit den Medien;-)

        Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 5 Daumen runter 0

        • avatar E80 sagt:

          Hi Peter,

          hehe die ehem. Deutsche Meisterin ist leider nur meine Schwester 🙂 , aber ich probiere immer gerne neues aus und bin überzeugt, dass es ein wundervolles Boot ist. Aber ich denke, du verstehst mich, wenn ich sage: Die Zeit fehlt…
          Ich werde sowieso immer der wundervollen Europe treu bleiben.

          Like or Dislike: Daumen hoch 2 Daumen runter 1

  6. Pingback: Was wohl die anderen Sabine Wenig so treiben ? | Sabine´s Myblog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsfrage (SPAM-Schutz): *