Miami World Cup: Wo stehen die Deutschen im vorolympischen Jahr? – Schock für Heil

Standortbestimmung

Die deutschen Segler sind mit großen Erwartungen in den Miami World Cup gestartet. Insbesondere bei den 49ern sind die Deutschen mit fünf Booten in der Weltspitze eine Macht. Sie kamen gut aus den Startblöcken.

Zwei deutsche Boote segeln bei den 470er Frauen ganz vorne. © Pedro Martinez / Sailing Energy

Der erste Tag beim Sailing World Cup in Miami hat bei komplizierten, drehenden und leichtem Wind für Höhen und Tiefen für das Nationalteam gesorgt. Besonders Fabienne Oster und Anastasiya Winkel kamen bestens aus den Startlöchern und bestätigten mit zwei vierten ihre starke Form von den lokalen Vorregatten. Sie liegen auf Rang zwei. Aber auch Loewe/ Markfort sind als Sechste im 28-Boote-Feld gut in die Serie gestartet.

Die deutschen 49er sind die stärksten der Welt. © Pedro Martinez / Sailing Energy

Das gilt ebenso für Phillip Kasüske, der im einzigen Rennen des Tages als vierter von 27 Booten seine Leichtwind-Stärke bestätigte.

Auch Tim Fischer/Fabian Graf können schon andeuten, dass WM-Bronze 2018 keine Eintagsfliege war. Sie liegen nach drei Kurzrennen von denen schon eines gestrichen wird auf Rang vier. Mit 42 Booten ist das Feld bestens besetzt. Dabei bedeutet es eine Umstellung für die Spezialisten, dass in einer großen Flotte gesegelt wird. Dadurch kommen hohe Punktzahlen zustande, die noch für viel Bewegung im Feld sorgen werden.

Top-Platzierung für Philipp Kasüske im ersten Rennen© Pedro Martinez / Sailing Energy

Die Olympia-Bronze-Gewinner Erik Heil und Thomas Plößel mussten schon einen Schock verkraften. Als sie sich im ersten Rennen kreuzend der Luvtonne näherten, halsten die Kanadier direkt nach der Tonnenrundung und kollidierten mit den Deutschen. Eine Beschädigung am Boot führte zur Jury-Entscheidung, dass der 30. Platz in eine Durschnittspunktzahl aller Rennen bis zum Donnerstag umgewandelt wird. Damit können sie wie die fünf Teamgefährten weiterhin vorne angreifen. Alle Boote liegen unter den Top 15.

Auch bei den 49er FX Frauen erscheinen die deutschen Farben weit vorne. Im einzigen Rennen segelten Victoria Jurczok und Anika Lorenz auf Rang drei. Ihre Gegnerinnen um die Olympiafahrkarte Tina Lutz und Susann Beucke sind nicht am Start.

Philipp Buhl mit einem Frühstart. © Pedro Martinez / Sailing Energy

Spannend ist die Situation bei den deutschen Nacra17. Johannes Polgar und Carolina Werner haben akribisch gearbeitet, um in dieser Saison vielleicht doch die favorisierten Paul Kohlhoff/Alica Stuhlemmer im Kampf um den Olympiaplatz zu besiegen. In Miami steuerte Altmeister Polgar nach drei Rennen auf einen starken 7. Platz, Kohlhoff erwischte einen gebrauchten Tag und ist vorerst 23. im 27-Boote Feld.

Auch Philipp Buhl startete mit gemischten Gefühlen in den World Cup Rang sechs im ersten Rennen folgte eine Frühstart. Insgesamt 26 von den 101 Segler wurden disqualifiziert

Ab 16.30 Uhr deutscher Zeit geht es weiter. 

Ergebnisse
Live Tracking
Zeitplan

Vorschau auf Miami:

Spenden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsfrage (SPAM-Schutz): *