Mini-Transat: Melwin Fink bleibt in Führung – kontroverse Diskussionen – 2.ter Orca-Angriff

Melwin Superstar?!

Er hat gewagt und (erstmal) gewonnen: Nach einer tollen seglerischen Performance glitscht Melwin Fink mit 160 Seemeilen Vorsprung auf das „Gros“ der Flotte gen La Palma. SR-Kommentatoren Tessloff und miku sind unterschiedlicher Meinung. 

Melwin Fink segelt auf und davon – finden das wirklich alle so toll? © Champy MacLean

Wer auch nur einen Hauch von Affinität zum Hochseeregattasegeln verspürt, konnte sich am vergangenen Wochenende nun wirklich nicht über Langeweile beklagen. Denn was die Mini-Transat während der letzten Tage an Spannung bot, hatte und hat Vendée Globe-Niveau. Nicht zuletzt, weil auch bei der Mini-Transat ein Deutscher derzeit eine Hauptrolle spielt. 

Der gewisse, aber maßgebliche Unterschied zwischen Vendée Globe und Mini-Transat ist jedoch: Bei der Einhand-Nonstop-Weltumseglung wird von jedem Boot über jedes noch so lächerlich lästige Befinden, über jegliche Hoch- und Tiefstimmung, über strategische Entscheidungen, über Bruch und Glück live von Bord berichtet – bei der Mini Transat erfährt man von alledem: nichts! Denn die Kommunikation der Protagonisten auf See mit dem Festland ist untersagt. In Extrem-Situationen erfährt man etwas über die Begleitboote, die hinter der Flotte die Unglücksraben einsammeln oder Letzten vor sich herscheuchen. Ansonsten ist man auf Informationen seitens der Regattaleitung und auf Spekulationen sowie eigene Analysen nach dem Studium des Trackers angewiesen. Entsprechend hatte das Konjunktiv in nahezu allen Berichten und Informationen über und von der Mini-Transat Hochkonjunktur.

Kollektive Entscheidung nach Empfehlung

Kurze Zusammenfassung der Ereignisse im Zeitraffer: Drei Tiefs zogen auf die Flotte zu, die sich rund um das spanische Kap Finisterre tummelte. Es waren Böen bis 50 kn vorhergesagt, eine miserable See baute sich bereits auf, es sah „haarig“ aus und war es auch. Die Regattaleitung sprach – nach eigenen, später getroffenen Aussagen – die Empfehlung aus, die nächstmöglichen Schutzhäfen anzulaufen. Das machten dann auch alle, bis auf drei Segler: Die Serienboot-Ministen Melwin Fink, Christian Kargl und der Prototyp-Minist Piers Copham segelten weiter. Kargl lief später einige Stunden lang einen portugiesischen Schutzhafen an, Fink verzichtete ganz auf einen Zwischenstopp und segelte denkbar knapp aber eben erfolgreich am gröbsten Wetter vorbei munter weiter gen Süden. 

Der erst 19-Jährige Melwin Fink sorgt für Furore © melwin fink

Vor den unterschiedlichen Schutzhäfen bauten sich die Wogen auf, in den Häfen wogten derweil die Emotionen. Trotz eines Kommunikationsverbotes (Regattaregeln) auch in den Schutzhäfen, drangen reichlich Posts, Tweets, Mails und Telefonate Richtung Festland. Von fremden Telefonen, wohlgemerkt. Denn die Smartphones müssen die Regattateilnehmer vor dem Rennen abgeben. Ein Teil der Flotte „schäumte“, weil sich die auf See Verbliebenen einer offenbar kollektiven Verabredung, die die Segler untereinander per Funk verabredet hatten, widersetzt hatte. Andere ärgerten sich, dass sie nicht ähnlich wie die Weitersegler gehandelt hatten.

In der Hafeneinfahrt den Rock geknutscht. Aus für den (unverletzten) Ältesten in der Flotte, Georges Kick © mini-transat

Dritte wiederum griffen offenbar – auch hier leider nur der Konjunktiv – die Regattaleitung an, die mit einer Regatta-Unterbrechung (für alle, also auch die weit voraus segelnden Prototypen rund um Bouroullec) für klare Situationen hätte sorgen können. 

Wieder zurück auf dem Atlantik

Mittlerweile sind (fast) alle wieder auf dem Atlantik unterwegs und glitschen unter sehr guten Bedingungen die spanische und portugiesische Küste entlang. Den Start hatte man improvisiert nach einer Art „Gentleman-Agreement“ in der Reihenfolge organisiert, wie die Segler kurz vor ihrer verabredeten Unterbrechung positioniert waren.  Melwin Fink führt nach wie vor mit 90 sm Vorsprung auf Christian Kargl und einem Vorsprung von 166 sm auf die Drittplatzierte Julie Simon (10h-Tacker heute). Ganz nebenbei setzte Georges Kick, der Älteste der Flotte, beim nächtlichen Anlaufen einer äußerst diffizilen Schutzhafen-Einfahrt noch seinen Boot auf einen Felsen (er selbst kam unbeschadet davon).

Beim Prototyp-Foiler von Jay Thomson knabberte ein orca – nach voherigem Ramming – das Steuerbord-Ruder-T-Foil an. © coconut sail team

Prototyp-Foil-Segler Jay Thomson wurde ebenfalls von einem Orca angegriffen (zweite Attacke in dieser Regatta), und verlor dabei ein Ruder. Und über Lennart Burke wurde bekannt, dass er offenbar (ja, ja, Konjunktiv) „nur“ den Bugkorb beschädigt hatte. 

Zurück zu Melwin Fink. Der macht mit seinem Coup mittlerweile allerorten Furore. Er wird als herausragendes Segeltalent gelobt, ihm wird für einen erst 19-Jährigen reichlich Mut attestiert und eine tolle navigatorische Leistung zugestanden. Aber auch unsolidarisches Verhalten, schwacher Teamgeist und schlechte Seemannschaft im Sinne von zu hoher Risikobereitschaft vorgeworfen. Und zwar in Deutschen wie Französischen Boulevard- und Fach-Medien, Social Media etc. Natürlich bekommt er davon nichts mit, aber er dürfte jetzt schon ahnen, dass seine Performace in die Annalen der Mini-Transat-Historie eingehen wird.

Wie gespalten die Meinungen zu Melwins Parforce-Ritt und seine Konsequenzen sind, zeigt sich in den ausnahmsweise mal geteilten Meinungen der SR-Mini-Transat-Kommentatoren Oliver Tessloff und Mini-Fan miku, Autor dieser Zeilen: 

Unklare Ansage der Regattaleitung

Oliver Tessloff: Für mich liegt der Fehler eindeutig bei der Regattaleitung. Die wollten, wahrscheinlich um den sowieso schon unterhalb der bedrohlichen Wetterzonen segelnden vier führenden Prototypen-Seglern das Rennen nicht „kaputt zu machen“, keinen allgemeinen Abbruch aussprechen. Damit haben sie die Serienwertung dieser ersten Mini-Transat-Etappe erheblich verzerrt, vielleicht sogar schon die gesamte Mini-Transat in der Serienwertung entschieden. Die Situation ist vergleichbar mit einem Formel1-Rennen, bei dem ja auch nicht gesagt wird: Zu starker Regen, wer möchte, kann die Boxen anfahren. Sondern klar das Rennen für alle unterbrochen. Derzeit segelt Melwin mit einem Vorsprung von mehr als 24 Stunden – die müssen erst mal eingeholt werden in einem Regattafeld, das sowieso schon extrem homogen und leistungsdicht segelt.

Ist nicht mehr in Führung, aber schön in Szene gesetzt. Der Prototyp Team Works vom Begleitboot aus © mini-transat

Auch die meteorologische Einschätzung von Melwin, wie sie in den Sozialen Medien derzeit regelrecht gefeiert wird, finde ich persönlich nicht gerade überragend. Denn man darf nicht vergessen, dass die Segler an Bord ihrer Minis ja kein Windy-tv haben, das auf die Seemeile genau den Verlauf eines Tiefs angibt. Die müssen dort ihre Wetterkarte mit spärlichsten Infos seitens der Regattaleitung selbst malen. Letztendlich war es ganz einfach Glück, dass Melwin sich gerade so unter dem Gröbsten der Tiefs wegducken konnte. Ich persönlich würde mich über einen solchen Sieg jedenfalls nicht freuen. Mir wäre ein 16.Rang – so wie Melwin zuletzt vor der „Empfehlung“ der Regattaleitung positioniert war – lieber, als ein nicht sportlich erkämpfter Sieg bei dieser ersten Etappe. 

Die wichtigsten Eigenschaften eines Ministen erfüllt! 

miku: Im ersten Punkt bin ich „d’accord“ mit Oliver. Die Regattaleitung hätte eindeutig reagieren müssen und nicht irgendwelche schwammigen Aussagen in einer derart prekären Situation treffen dürfen. Schon wieder Konjunktiv, ich weiß. Ich bin allerdings der Meinung, dass Melwins Entscheidung, trotz einer drohenden schwierigen Wetterlage weiter zu segeln, einen gewissen Respekt verdient. Auch seemännisch. Denn schon mit den erwähnten spärlichen Angaben über Mittelwelle muss er sich bewusst gewesen sein, dass da Heftiges auf ihn zukommt. Wenn er sich trotzdem für ein Abwettern des Sturms entscheidet, hat das m.E. nichts mit Naivität, sondern mit der Einschätzung zu tun, dass sein Boot dem standhalten wird und er selbst auch.

Dass er dann knapp vorbei geschrammt ist, hat mit Glück zu tun. Aber dieser Faktor ist bekanntlich allesentscheidend in der Hochseesegelei. Ganz persönlich: Melwin hat meine Sympathien mit seiner Entscheidung, weiter zu segeln. Solidarität mit den anderen hin oder her – zudem ist noch nicht mal klar, wie weit Melwin an der angeblich kollektiven Entscheidung der Ministen auf See, den Schutzhafen anzulaufen, beteiligt war. Ich finde, Melwin hat – im Gegenteil – eine elementare Voraussetzung für die Teilnahme bei einer Mini-Transat bestens erfüllt: Eigene Entscheidungen treffen, selbständig agieren und Kreativität zeigen. Ich würde mich jedenfalls für Melwin freuen, wenn er diese erste Etappe als Sieger beenden würde. Allen Konjunktiven zum Trotz!

Übrigens, einen cleveren Kompromiss hat meines Erachtens der Österreicher Christian Kargl gefunden. Er segelte nicht gleich “Hals über Kopf” in einen Schutzhafen, sondern suchte sich denselben weiter südlich aus und startete von dort gleich wieder als Erster unter den Schutzsuchenden. Lohn: Rang 2.! 

Morgenstimmung kurz nach dem Auslaufen einiger Minis nach der Schutzsuche vom Begleitboot aus fotografiert © mini-transat

Natürlich sind sich Tessloff und miku auch in anderen Punkten noch einig. Wie zum Beispiel das Gedöns, das derzeit in französischen und deutschen Medien um Melwin Fink gemacht wird. Der „Stern“ sieht ihn schon auf „Herrmanns Segel-Kurs“, die Veranstalter bezeichnen Melwins Leistung als „Hold-up“  (was auch immer das bedeuten soll). Achtung, Konjunktiv: Oliver Tessloff würde sagen: Abgerechnet wird zum Schluss. 

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Michael Kunst

Näheres zu miku findest Du hier

17 Kommentare zu „Mini-Transat: Melwin Fink bleibt in Führung – kontroverse Diskussionen – 2.ter Orca-Angriff“

  1. avatar Jochen sagt:

    Moin, danke für die fundierten Kommentare. Verlgleicht die darstellungen mit den Veröffentlichungen bei “Yacht”. Wartet, bis Melvin Fink seine Sicht darstellen kann. Dann ist die Zeit, richtige Konsequenzen zu diskutieren.
    Allein das für diesen Zusammenhang undiskutierte Bild des Aufgelaufenen Georges Kick zeigt doch, dass nächtliches Einlaufen ohne Maschine in einen unbekannten Hafen nicht so risikolos ist, wie es eine Rennunterbrechung suggeriert. Es handelt sich um den einzigen bekannten und gefährlichen Zwischenfall in dieser Phase des Rennens.
    Eine saubere Aufarbeitung zum Thema “Seemannschaft” wäre für alle hilfreich.
    Nochmals danke für die Berichterstattung.

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  2. avatar Rolf Winterhalter sagt:

    Ich wäre wahrscheinlich auch weiter gesegelt weil ich die “kollektive Verabredung” am Funk auf, vermutlich, Französisch nicht verstanden hätte. ##🤣

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  3. avatar Xyz sagt:

    Melvin Superstar!!

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  4. avatar excom0 sagt:

    Gut, dasz er von der ganzen Diskussion nichts mitbekommt und sich aufs schnelle Segeln konzentrieren kann.

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  5. avatar Spi 3000 sagt:

    Im Fussball wäre es so vergleichbar: Mannschaft A spielt wegen eines verletzten Spielers den Ball ins Seitenaus. Nach der Behandlung macht Mannschaft B einen Einwurf, allerdings nicht, wie es sich sportlich fair gehört, zu Mannschaft A, sondern wirft den Ball zum eigenen Stürmer, der das Tor macht.
    Kann und darf man machen, ist aber asozial.

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    • avatar Johannes Bahnsen sagt:

      Der Vergleich ist absurd. Keiner der anderen Teilnehmer hatte zum Zeitpunkt der Entscheidung, weiter zu fahren oder nicht, einen Nachteil. Alle standen vor der gleichen Situation.

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    • avatar PL_lszech sagt:

      Der Vergleich ist Quatsch!
      Besser wäre, wenn es bei einem 24Stunden Rennen auf dem Nürburgring regnet und die Rennleitung sagt, man SOLLE lieber in die Box fahren!!! DA wird das Rennen vollständig unterbrochen!

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    • avatar PL_jangadamail sagt:

      Oh Mann…oder als wenn ein Rennwagen wegen falscher Reifen in die Boxengasse fährt und der Gegner hinterher fährt und wartet, bis die Reifen gewechselt sind….um sich nachher von der Klöppelgruppe als Gutmensch feiern zu lassen. Hier ist Sport und Wettkampf, und keiner hat gegen eine Regel verstoßen…außer der vielleicht, der sich 12 Stunden im Hôtel ausgeschlafen hat.

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  6. avatar Friedo sagt:

    Seemänisch hat er aus meiner Sicht den sichersten Weg gesegelt. Schön Sicherheitsabstand zur Küste gehalten. Die Rennleitung sollte sich für diesen Mist verantworten. Moralisch ist es eine Hochsee-Regatta, Böen von 8 Windstärken sollte man schon abkönnen. Ich bin an der Stelle mal bei 9 bis 10 Windstärken gesegelt, im Winter. Ich hatte über die Biskaya einen sehr westlichen Kurs gewählt. Im Hafen von Lissabon trafen wir einen Biskaya Abkürzer, ein nagelneues 16 m Schiff war komplett delaminiert.

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  7. avatar Jörg sagt:

    Ich sage nur “Couragierte Entscheidung und gute Seemannschaft eines jungen Deutschen dupiert selbstverliebte Franzosen” … sorry, ich kann das mimimi nicht verstehen.

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  8. avatar Captain Ahab sagt:

    Dieser verdammte Hund hat Nerven aus Stahl. Respekt. Wuensche ihm den Sieg.

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  9. avatar Axel sagt:

    Double Fuck the Seemannschaft!
    Ich kann diesen Begriff nicht mehr hören
    Wenn er durchkommt ist es gute Seemannschaft und wenn er in seinem 6.50m Mini abkackt dann nicht oder was?
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    • avatar Marc sagt:

      Dann hätte man gesagt verantwortungslos und leichtsinnig, wie kann er nur trotz Warnung der WFL draußen bleiben.

      Also noch mal gut gegangen. Ob Glück oder Können wird man von ihm erfahren wenn das Rennen um ist. So wie es aussieht war es aber mit Kargl abgesprochen

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  10. avatar Lars sagt:

    4050 Seemeilen, 1 Segler*in, 1 Boot, keine Unterstützung von außen.
    Eine kollektive Entscheidung über Funk???
    Sehr fragwürdig, oder ist das keine Unterstützung von außen?
    Der Fehler (wenn überhaupt) liegt bei der Regattaleitung.
    Jeder Segler einer Regatta lernt schon sehr früh die Verantwortung für sein Handeln selbst zu tragen. Dabei sollte es auch in Zukunft bleiben.
    Daumen Hoch für Melwin.
    Sein Boot liegt immerhin nicht auf einem Felsen.

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  11. avatar Klaus sagt:

    Da ein VHF-Gerät vorhanden ist, dürfen ja wohl auch lokale Wetterberichte gehört werden, oder? Diese sind zwar weniger anschaulich als Gribfiles oder Windy-App, aber im Zweifelsfall würde ich dem lokalen portugisische Wetterbericht mehr Gewicht geben. Und wenn der nicht mehr als 30kn Wind vorhersagt, würde ich mir das Anlaufen der bei Altantikdünung häufig sehr gefährlichen Häfeneinfahrten zehnmal überlegen. Auch oder gerade bei anderslautenden kollektiven Absprachen.

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  12. avatar o-nass-is sagt:

    Der Junge hat alles richtig gemacht (und Glück gehabt). Nichtsdestotrotz werden gerade die französischen Segler stinkig auf ihn sein. Ich sehe auch nicht unbedingt einen Fehler bei der Regattaleitung. Das Einlaufen war eine Empfehlung, mehr nicht. Wenn sich da welche abgesprochen haben sollten, tja…

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  13. avatar Mathias "Windpfeifer" sagt:

    “Sucht Schutz” ist als Sicherheitsmeldung (Securete) zu verstehen, diesbezügliche Entscheidungen fällt allein der Bootsführer in Verantwortung für Schiff und Besatzung. Gruppenzwang oder Ansagen der Wettfahrtleitung sind dazu letztlich nachrangig. Die Südflucht war wie die Hafenflucht eine Option. Beides hat funktioniert, wer es sicher geschafft hat, hat gute Seemannschaft geleistet.

    Melwin hat die Sicherheitslage nach der ihm zur Verfügung stehenden Informationen entschieden, und seine Entscheidung (den klaren Kursen des Trackers nach zu urteilen) souverän durchgeführt. Das verdient unseren Respekt. Es wird auch keiner die Entscheidung der vier Protos angezweifelt, den Südkurs fortzusetzen.

    Für eine faire Wertung zu sorgen, ist allein Sache der Regattaleitung. Die kollektive Hafenflucht hat auch ihre Verlierer und Gewinner, sie ist nicht fair. Es hätte einer klaren Regel bedurft, etwa eine Bezugnahme auf die Position zum Zeitpunkt der Sicherheitsmeldung. Da gab es offensichtlich Defizite. Ebenso halte ich die Kommunikationsbeschränkungen in einer solchen Sicherheitslage für nicht gut. Diese müssten für eine solche Situation aufgehoben werden.

    Melwin hat es verdient, die Etappe ohne Missgunst heimzusegeln und (so hoffe ich) auch zu gewinnen. Das entspricht auch dem Vorgehen der Protos.

    Wenn der Mini-Sportsgeist beschworen werden soll (das würde ich sehr befürworten) sollen die vier Protos und Melwin (vielleicht auch Christian Kargl) zum Start der 2. Etappe eine “Ehrernrunde” drehen und ihren Zeitgewinn angemessen wieder abgeben. Freiwillig.

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