Mini-Transat: Sauberer Start ohne Aschenregen zur 2. Etappe – Lina Rixgens nicht dabei

Top-Start – ohne Lina

Als wären die Schäden an ihrem italienischen WeVo-Mini während der ersten Etappe nicht schon genug gewesen, entdeckte Lina Rixgens kurz vor dem Start Schäden am Kiel. Aufgabe! 

Während 86 Ministen hoffnungsfroh unter Gennaker über die Startlinie zur mindestens 2.500 Seemeilen langen zweiten Etappe dieser Mini-Transat 2021 segelten, ging an Land für die Deutsche Lina Rixgens das Abenteuer bereits zu Ende. Nach einer von unsäglichen Nachbesserungen an ihrem Boot geprägten Vorbereitungssaison, nach einer ätzenden 1. Etappe mit Schäden an beiden Rudern, Autopiloten und Windgeber stellte Rixgens nun schwere Schäden am Kiel ihres Wevo-Minis fest. Sie schreibt auf ihrer Facebook-Seite: 

Probleme mit dem Kiel – Aufgabe! © rixgens

„Leider wird es keinen Start auf der 2. Etappe für Lina und Whomper geben. Die letzten Tage waren ruhig – Überprüfung des Bootes, Vorbereitung der Navigation und Einbau des verstärkten Rudersystems, das auf der ersten Etappe beschädigt wurde. Gestern, nur 24 Stunden vor dem Start der großen Transatlantiküberquerung, stellten wir bei der letzten Inspektion fest, dass sich der Bulb/die Bombe auf dem Kiel bewegte.

Trotz (oder wegen?) einer von Havarien und Problemen geprägten 1. Etappe konnte sich Lina Rixgens bei der Ankunft in La Palma noch richtig freuen © rixgens

An Land nahmen wir weitere Inspektionen vor. Wir konnten die Ursache des Problems feststellen, aber nach einer nächtlichen Reparatur mussten wir heute Morgen leider feststellen, dass wir die Birne nicht zu 100 % reparieren konnten. Gut genug für einen Taes-Trip, aber nicht für eine 3.000-Seemeilen-Regatta ohne Möglichkeit zum Anhalten.“

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Michael Kunst

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