Das deutsch-japanische Unternehmen DMG MORI greift mit seinem IMOCA-Segelteam in der ersten Liga an. Mit einem Verdier-Neubau verfügt es bald über Material für Spitzenplätze – bei The Ocean Race und der Vendée Globe. Nun engagiert Skipper Shiraishi (56) auch noch zwei Größen der Szene.

Nach drei gestarteten und zwei absolvierten Vendée Globes ist Kojiro Shiraishi der bekannteste und einflussreichste Hochseesegler in Japan. Inzwischen ist es ihm gelungen, mit dem Sponsor DMG MORI im Rücken – einem der weltweit führenden Hersteller von Werkzeugmaschinen mit rund 14.000 Mitarbeitern – einen größeren Rennstall in Lorient zu etablieren. Mit der 2021 gegründeten Sailing Academy zeigt er immer öfter Flagge mit jungen Seglern beim Mini-Transat – Japanern und Franzosen – aber auch in der Figaro Beneteau Klasse.
Zeitweise wurde das Team von der deutschen Offshore-Seglerin Anna-Maria Renken gemanagt. Nun will es eine neue Richtung einschlagen. Mit einer Investition in einen IMOCA-Neubau will man deutlich weiter vorne in der Klasse mitspielen als bisher. Echte sportliche Erfolge konnte Shiraishi noch nicht erreichen, auch wenn er zumindest 2020 mit einem Foiler-Neubau bei der Vendée Globe starten konnte. Für 2024/25 wurde sein Schiff dann zwar überholt, enttäuschte aber mit Platz 24 – hinter fünf Nicht-Foilern.


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