Seekrankheit: Ein mehr oder weniger kontrollierter Selbstversuch mit Vitamin C

Pütz, du Bordschlampe!

Die Jungs und ihre Bordschlampe © draja

Unterstütze SegelReporter

Zur Zeit kann es beim Kauf unserer Produkte zu Problemen kommen. Bitte versuchen Sie es später wieder. Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung!

 

Lieber Leser,

der SegelReporter Club wurde aufgesetzt, um neue Projekte zu finanzieren. Wir haben noch viele Ideen und großen sportlichen Ehrgeiz, den Großen die Stirn zu bieten.

Ab 1,25 € pro Woche bist Du bei einer
12-monatigen SR Club-Mitgliedschaft dabei.

  • Täglich alle Highlights des Segelsports, deren Erklärung und Einordnung mit einem Klick von einer deutschen Webseite
  • Ohne Beschränkungen alle SegelReporter Artikel lesen
  • Lesefreundlicheres, einspaltiges Artikel-Layout
  • Lesbar auf allen digitalen Medien

Die SegelReporter

» Fragen und Antworten zum SegelReporter Club

avatar

Michael Kunst

Näheres zu miku findest Du hier

19 Kommentare zu „Seekrankheit: Ein mehr oder weniger kontrollierter Selbstversuch mit Vitamin C“

  1. avatar Phil sagt:

    …”lautstarkes Würgen mit anschließendem schwallartigem Abkotzen; akzentuiertes Brüllen vor und nach dem Vomitus in kauernder Haltung”

    Herrlich, anschaulicher kann man das nicht beschreiben 😀

  2. avatar Martin sagt:

    grandiose schreibe !

  3. avatar Friedrich sagt:

    Kunst!

  4. avatar Piet sagt:

    Ein sehr Lustiger Bericht!
    Daumen Hoch!

  5. avatar Erdmann sagt:

    Man riecht es beinahe beim Lesen

  6. avatar ActionAndi sagt:

    Hab Tränen gelacht. Herrlich.

    • avatar Hans sagt:

      Genau so!!! Vor den zweiten Lesen hab ich die Taschentücher geholt. Ging trotzdem in die Pütz. Ich glaub hier werde ich mit Ad-Blocker und ohne Shoppinginteressen Mitglied. Einfach, ehrlich super.

  7. avatar Uwe Liehr sagt:

    Großartig! Ich glaub’, es würgt schon…..

  8. avatar o nass is sagt:

    Was auch ungemein hilft (meiner Erfahrung nach): Der ‘Kampf ums Überleben’. Ich bin meine Neigung zur Seekrankheit (Vaterns Cockpit als Kid ständig vollgekotzt) durch intensives Kleinbootfahren (Jolle & besonders Katamaran) los geworden. Da hatte ich gar keine Zeit, seekrank zu werden, egal was für ein Seegang war. Das war dann später wieder auf Dickboote übertragbar: Nie mehr ein Problem gehabt. Ob das nun einen ursächlichen Zusammenhang hat…wer weiß.

  9. avatar Uwe Kramer sagt:

    „Pütz, Du alte Bordschlampe, Du lässt aber auch jeden ran!“
    wirklich grandios !

  10. avatar jorgo sagt:

    Klasse Bericht!
    Ich habe übrigens mit der genannten Diät ebenfalls ganz gute Erfahrungen gemacht aber es wirkt natürlich keine Wunder …. mildert nur merklich.
    Eine weitere Erfahrung:
    Vor dem Losfahren zur möglicherweise längeren Überfahrt wenn möglich nicht unbedingt den ruhigsten Liegeplatz wählen. Ein etwas unruhiger Ankerplatz hilft bei der Eingewöhnung!

    Die Strecke von Portugal zu den Kanaren direkt nach einem Sturm habe ich auch als äußerst eindrucksvoll in
    Erinnerung. Wir hatten alte Dünung aus Nordwest und Ost …. zusammen sah das manchmal so aus wie die ägyptischen Pyramiden …. echt eindrucksvoll bei 35-38 Knoten Nordwind.

  11. avatar Klaus sagt:

    Im Wellenbad der Marine in Neustadt saßen wir in der Rettungsinsel und allen war blümerant zumute. Bis einer Seemannslieder anstimmte und wir alle falsch, aber laut mitsangen. Da war die Flauheit im Magen plötzlich weg.
    Laut Lehrgangsleitung waren wir seit Jahren der erste Lehrgang, der nicht gekotzt hatte.

  12. avatar Hase sagt:

    Hört keiner gerne, aber Amphetamine helfen auch sehr gut. Wenn jemand das ausprobieren will, ist Methylphenidat aka Ritalin Mittel der Wahl. Es ist normal ungefährlich und leicht verfügbar und hilft schon in geringen Dosen. Als ADSler werd ich per Rezept damit versorgt, Reise/Flug- oder Seekrankheit ist seit dem kein Thema mehr. Wer also bei den eigenen Kindern was davon “verwenden” kann, solte es mal ausprobieren, ab 5mg setzt die Hilfe ein, Kinder und auch ich nehmen wesentlich höhere Dosen, 20mg und mehr, die 5er hab ich zum schlafen 😉
    Vorsichtig wäre ich mit Koks oder Speed, denn die beeinträchtigen die Urteilsfähigkeit sehr stark und sind somit auf See gefährlich, wurde den Soldaten im WKII. aber auch gegeben. Möchte ich trotzdem von abraten.

  13. avatar Christoph sagt:

    Ein toller Beitrag, sehr plastisch geschrieben. Ich muss noch mehr herausfinden, wann mit Vitamin C gestartet werden muss, als Vorlaufzeit. Der Zusammenhang zur Ernährung und zum Trinken ist auch sehr wichtig. Ich selbst bin glücklicherweise relativ resistent, außer wenn ich zuviel gebechert habe! Dezenter als die Gruppenpütz finde ich aber die Kotztüten aus dem Flieger – sammeln und bei Bedarf verteilen. Denn es ist wie mit dem Gähnen – wenn einer kotzt ist das ansteckend. Reling ist gefährlich! Gruß, Christoph

  14. avatar Arne sagt:

    250mg sind zuwenig !!

    Vitamin C muß in hoher Dosis (Jarisch und BW haben mit 500mg geprobt) und “massiv” zur Verfügung stehen, d.h. am besten über die Mundschleimhaut, also lutschen!

    Man findet diese Präparate wenn man in einem Apothekenportal einfach mal
    Vitamin C 1000
    in die Suchfunktion eingibt.

    Mir hilft eine halbe Tablette etwa 5h lang, brauche also bei einem normalen Törn am anfang 2 pro Tag. Bei einem Biscaya-Törnm sollte man allerdings ein 100er-Pack für die Crew dabei haben 😉

Schreibe einen Kommentar zu Uwe Kramer Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.