Route du Rhum Transatlantik: Boris Herrmann kündigt unerwartet Teilnahme mit neuem IMOCA an

Strategie-Änderung

Eigentlich wollte Boris Herrmann in dieser IMOCA-Saison nicht alleine segeln. Nach dem Stapellauf der neuen Malizia 4 am 6. Juli sollte das Crewsegeln mit The Ocean Race im Fokus stehen. Nun nimmt er aber doch überraschend am Saisonhöhepunkt der Klasse teil, der Route du Rhum.

Boris Herrmann während der Bauphase seines neuen IMOCA.
© Flore Hartout | Team Malizia

Boris Herrmann hat als 26. IMOCA-Skipper seine Teilnahme an der 13. Route du Rhum angekündigt. Die seit 1978 alle vier Jahre ausgetragene Transatlantik-Regatta startet am 1. November und gilt nach der Vendée Globe als wichtigste Offshore-Einhandregatta überhaupt. Sie führt von Saint-Malo zum 3.540 Seemeilen entfernten Pointe-à-Pitre im französischen Überseegebiet Guadeloupe.

Malizia
Die neue IMOCA-Rennyacht des Teams Malizia, die am 6. Juli 2026 in Lorient vom Stapel laufen soll (Foto vom Mai 2026). © Flore Hartout | Team Malizia

Vor vier Jahren war Herrmann noch mit seinem am 19. Juli 2022 gewasserten Malizia-Neubau am Start. Deshalb wunderten sich insbesondere die Franzosen, dass er am diesjährigen Saisonhöhepunkt nicht teilnehmen wollte. Die ursprüngliche Saisonplanung sah einen Start nicht vor. Er wollte mit dem Team um Cole Brauer, Justine Mettraux und Julien Villion am 1. September bei The Ocean Race Atlantic von New York nach Lorient segeln und dann am 17. Januar 2027 in Alicante zur ersten Etappe von The Ocean Race nach Auckland aufbrechen. 

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