Der IMOCA-Mitfavorit lag auf Rang zwei, als ihn seine Gesundheit zum Abbruch zwang. Für Jérémie Beyou (50) endet damit nicht nur die Route du Rhum, sondern auch sein zehnjähriges Engagement mit Charal. Für sein letztes Rennen hatte er das Boot noch einmal radikal umbauen lassen.
Es sollte der große Schlusspunkt einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit werden. Doch statt nach dem grandiosen Café-L’Or-Sieg 2025 auch um den Titel bei der Route du Rhum zu kämpfen, muss Jérémie Beyou den Atlantik vorzeitig verlassen. Der Franzose erklärte am Dienstagabend seine Aufgabe, obwohl er zu diesem Zeitpunkt auf Rang zwei der IMOCA-Flotte lag.
Seine Charal schien gerade erst richtig in Fahrt zu kommen. Auf dem langen Vorwindschlag mit Wind von Steuerbord hatte der Franzose unter anderem Boris Herrmann, der bei der wichtigen Halse nach Westen noch kaum 15 Meilen zurückgelegen hatte, gut 30 Meilen abgenommen und war auf Platz zwei vorgerückt.
Er lag fast auf gleicher Höhe, nur knapp fünf Meilen hinter dem führenden Corentin Horeau, als dieser den Wind hinter der Front erwischte …



Es ist eine brutale psychische Erfahrung für jeden Segler, wenn sich der frische Wind in unmittelbarer Nähe befindet, man ihn aber nicht erreicht. Für Jérémie Beyou war dieser Moment besonders bitter.





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