SailGP-Crash: Die letzten Sekunden der Kollision – Neue Perspektiven

Wie knapp es wirklich war

Der gefährliche Crash beim SailGP in Sydney ist immer noch in aller Munde. Ein Video zeigt den Zusammenstoß noch einmal aus mehreren Perspektiven.

So knapp war es wirklich zwischen Ainslies Rumpf und einem der Grinder. © SailGP

Ben Ainslie erklärte noch einmal, dass er das japanische Boot, das auf seine Lee-vor-Luv-Vorfahrt gepocht hatte, viel zu spät gesehen hat. Er sei mit dem Zweikampf gegen das US-Team beschäftigt gewesen, der von hinten attackierte. Im Video ist zu hören, dass es so knapp war, dass Spithill den Protest-Knopf drückte.

Als Ainslie gegenüber JPN in letzter Sekunde mit einem Luvmanöver auswich, war der Flight-Controller nicht vorbereitet und die Tragfläche zu sehr angestellt. Durch den Auftrieb geriet der Leerumpf zu weit aus dem Wasser, verlor den Grip und der Katamaran rutschte seitlich auf den Gegner. Das Schwert den Bug der Japaner ab.

Bei der Wiederholung des Zusammenstoßes in Zeitlupe ist zu erkennen, dass Ainslie das Steuerrad erst 2 Sekunden vor dem Zusammenstoß drehte. Dann positionierte er es aber schnellstens wieder in der Mittelstellung, um zu verhindern, dass der hintere Teil des Rumpfes den beiden gegnerischen Grindern im vorderen Cockpit noch näherkam. Trotzdem war es sehr knapp.

Aber der vorletzte SailGP der zweiten Saison war mehr als nur das Drama um die Kollision, die das britische Team um die Chance bringt, in der Gesamtwertung ganz oben zu stehen. Auch sportlich gab es zahlreiche spannende und actionreiche Momente, die von der Zusammenfassung gut wiedergegeben werden:

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