Vendée Globe: Jean-Pierre Dick ankert – Golding mit Wassereinbruch

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Carsten Kemmling

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5 Kommentare zu „Vendée Globe: Jean-Pierre Dick ankert – Golding mit Wassereinbruch“

  1. avatar Markus sagt:

    JP Dick hat nun mit Hilfe seines Motors im Hafen von San Cibrao geankert. Kann ein Vendee globe Teilnehmer einen Hafen anfahren. ( Meiner Meinung nach ist das ein kuenstliches Hilftsmittel)
    Muesste er nicht disqualifiziert werden?

    Als Landratte wuerde mich mal die Meinung kompetenter Segler interessieren.

    • avatar Uwe sagt:

      “A competitor can put into port, mooring or anchoring by his/her own means but cannot receive any outside assistance, except for medical assistance strictly limited to the terms of the article 3.3 below.”
      (Notice of race)

      ” On today’s Vendée Globe LIVE JP confirmed that he had used his engine momentarily to help get Virbac-Paprec 3 on to the buoy. The rules do not allow the engine to be used whilst racing except in the case of danger. If the engine is used, the seals are broken, the skipper must report to the Jury who then make a decision based on the circumstances, mainly taking into account whether any gain has been made.

      “The was some wind while I was manoeuvring but I could enter the port under sail. I used the engine for a quick moment to get close to the buoy and moor.”

      http://www.vendeeglobe.org/en/news/article/11871/downtime-for-jean-pierre.html

  2. “The was some wind while I was manoeuvring but I could enter the port under sail. I used the engine for a quick moment to get close to the buoy and moor.”

    Tja, zweifelhaft, ob die Jury das als Gefahrenmoment sieht (ich eigentlich nicht), er hätte z.B. auch seinen Anker benutzen können statt der Muring. Aber man war ja auch nicht dabei.
    Wäre natürlich schade, wenn er deshalb rausfliegt, nach seinem Husarenstück mit/ohne Kiel soweit gekommen zu sein, und immer noch in Reichweite von Platz 4.

    Bzgl. Hafen: Das sieht mir mehr wie ein ‘Naturhafen’ aus, eine enge, geschützte Bucht. Das sollte also weniger das Problem sein.

    • avatar Backe sagt:

      Ich habe ja schon von vielen merkwürdigen Juryentscheidungen gehört, aber …
      Könnte eine Jury wirklich so blöd sein, den eigentlichen Helden dieser Vendee auf einer derartigen Grundlage zu disqualifizieren?
      Spätestens dann sollten sich die Veranstalter am Kopf kratzen und sich fragen, welchen Schädling sie sich mit dieser Truppe in den Pelz gesetzt haben – verkörpert doch JPD wie kaum ein anderer den Nimbus dieser Regatta, der überlebensgroße Seehelden hervorbringt, die durchzuhalten und nie aufgeben.

    • avatar Schärenkreuzer sagt:

      …mainly taking into account whether any gain has been made.

      Von ‘gain’ / rennrelevantem Vorteil kann bei seinem -wie auch immer gearteten- Motoreinsatz ja keine Rede sein, denn er parkt ja sicherheitshalber, wenn, dann hätten die Verfolger also ‘gain’. Insofern lässt es das Reglement scheinbar durchaus zu, JPD regulär das Rennen nach Hause fahren zu lassen.

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