Navigation: Erste Einblicke in den neuen Yacht Navigator

Papier goes digital

Delius Klasing hat nach längerer Entwicklungszeit eine Navigations App herausgebracht, die auf den Papierkarten basiert, die der Verlag herausgibt. Ein Video gibt erste Eindrücke.

Auf meinem Blog ist das Ganze bereits seit Wochen ein Thema. Einer der Entwickler hat dort aktiv mitgemacht und Fragen und Ideen gesammelt und beantwortet.

Screenshot von unterwegs, leider zu Fuss. Gut zu erkennen die Anzeigen oben und der Richtungspfeil

Screenshot von unterwegs, leider zu Fuss. Gut zu erkennen die Anzeigen oben und der Richtungspfeil

Nun sind auch die Seekartensätze für die App verfügbar, die kostenlos für Android und Apple’s iOs erhätlich ist. ( Link zur Android Version, Link zur Apple App)

Neuen Papierkartensätzen liegen Downloadcodes bei, die zum kostenlosen runterladen der digitalen Karten berechtigen. Wer keine Papierkartensätze kauft, kann sich die Reviere als In-App-Käufe aufs Tablet holen.

 

Die Peilung reicht oft zur Navigation aus

Die Peilung/Distanzmessung reicht oft zur Navigation aus

Um Ostern herum kommt ein großes Update mit weiteren Funktionen. Unter anderem wird dann die Wegpunktnavigation möglich sein. Ich werde allerdings wie in der letzten Zeit fast immer nur mit der Peilung/Distanzmessung navigieren. Das reicht in der Regel völlig aus.

 

Raster- oder Vektorenkarten?

Detailreiche Zoomstufen

Detailreiche Zoomstufen

Übrigens las ich vor kurzem irgendwo, dass bei Rasterkarten irgendwann in der Zoomstufe Schluß ist und das ein Nachteil sei. Bei Vektorenkarten ist das kaum anders. Zwar sieht man noch immer etwas, aber ab einer bestimmten Zoomstufe kommen auch keine neuen Details mehr zum Vorschein. Ausserdem sind im Yachtnavigator die Detailkarten exakt wie auf Papier. Und das reicht dicke aus. So bleibt die Frage, ob Raster- oder Vektorenkarten eher eine Glaubensfrage. Egal ob man Navionics, iSailor, Seaman oder den Yachtnavigator benutzt – funktionieren tun sie alle.

Ich habe eben mal ein wenig von der App gefilmt, um Euch ein paar Einblicke zu geben. Ein paar Bugs gibt es noch – keine großen Sachen, aber es wird dran gearbeitet.

Bald bin ich auf dem Wasser und werde dort weiter testen und berichten. Auch ein Vergleichstest ist geplant.

 

 

 

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Digger Hamburg

Kleiner segeln – größer leben. Filmemacher und Autor Stephan Boden verbringt jeden Sommer auf dem Wasser. Früher auf seiner VA18 “Digger” jetzt auf der Bente24, die er selbst initiiert hat. “Auf See habe ich Zeit, das schärft den Blick für Details.” Zu seinem Blog geht es hier

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