Knarrblog: Sommertörn in Dänemark

Szenenwechsel. Sonnenuntergang statt Hardcore-Racing

Sonnenuntergang vor der Mini-Insel Lyo. Oft kitschig aber hübsch zum Törnbeginn

Die Segelszene sucht gerne das Trennende voneinander. Es gibt Yacht-Skipper, Jollenseglern, Katsegler, Skiffsegler, Schnellsegler, Törnsegler, Clubsegler, Thekensegler, Langfahrtsegler und und und … Alle lästern gerne über die anderen. Der Seesegler über den Binnensegler, der Eigner über den Charterer, der Kielzugvogelsegler über den Congersegler. Vieles davon ist lustig gemeint als Frozzelei. Aber viel zu viele meinen es ernst.

Die ersten Meilen von Svendborg nach Lyo

Das ist Blödsinn. Denn unter Seglern gibt es viel mehr Verbindendes als Trennendes. Warum ich das erzähle? Nach einer Woche HardcoreRacing am Gardasee bin ich direkt durchgestartet nach Dänemark um zwei Wochen lang eine Dynamic 35 mit der Familie zu bewegen. Von wegen Regatta- und Fahrtensegler. Wir alle sind  geeint in der Liebe zum Segeln.

Aber es gibt noch eine andere Klammer. Die Abneigung gegen Motrorbratzen!

Bordalltag kehrt ein. Fingernägel schneiden, Buch lesen.

Wer schön spät in einen Hafen kommt, trifft manchmal Freunde, die ihre Grillreste zusammentragen, um eine erschöpfte Familiencrew abzuspeisen

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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