BVI-Insel-Hopping: Karibik-Traumurlaub mit dem Hobie 16

Hobie Hotels unter Palmen

Etappenstopp am karibischen Traumstand. © Stickl Sportcamp

So muss ein Urlaub für den sportlich aktiven Segler aussehen. Mit dem Hobie Cat zwischen Palmen-Inseln pendeln. Im Iglu-Zelt auf dem Trampolin schlafen. Essen und duschen auf dem Tender. Sympathisch bodenständig und doch exklusiv.

Gut 3000 Euro kostet der Spaß für zwölf Tage auf den British Virgin Islands in der Karibik. Der zweimalige Surf-Weltmeister Heinz Stickl organisiert seit einigen Jahren zwei Touren im Frühjahr, wenn es an seinem Sportcamp am Gardasee zu kalt ist. Der erste Tripp ist abgeschlossen. Die Bilder machen Lust auf die Saison.

Rost der Winterpause abschütteln

Ein Teilnehmer teilt seine Eindrücke: “Bei traumhaften Bedingungen segeln wir ca. 2 Stunden und versuchen den Rost der langen Winterpause abzuschütteln. Nicht allen gelingt das sofort und es gibt die ersten Kenterungen.

Wir parken die Hobies in der Trellis Bay am Strand, bauen unsere Zelte auf, und gehen an Bord der Lagoon, unserem 38 Fuß Mutterschiff. Kurz duschen und dann sind wir ready zum Dinner bei Loose Mongoose. Um 22.00 verabschieden sich alle die auf der Lagoon schlafen und gehen mit dem Dinghy raus zum Ankerplatz. Alle, die am Strand auf ihren Hobies im Zelt übernachten, treffen sich noch auf einen Absacker bei Jeremy im Trellis Café.

Am nächsten Tag geht es raus aus der Trellis Bay,dann nach Backbord Richtung Guana Island. Windstärke 4-5, etwas böig, aber ein toller Hobie Tag. Nordöstlicher Wind, freies Wasser und eine schöne Welle. Für einige eine neue Erfahrung, aber sie schlagen sich sehr gut. Nach nur einer Kenterungen treffen wir 2 Stunden später auf Sandy Cay ein. Ein Super Anblick. Schöner weißer Strand und Palmen auf diesem Eiland.

Begeisternder Flair, erstklassige Stimmung

Wieder duschen an Bord der Lagoon, einige testen noch die SUP boards und paddeln durch die Bucht, am Abend steht die weltberühmte Bar FOXYS auf dem Programm. Eine einmalige Location. Der Flair ist begeisternd, das Abendessen erstklassig. Super Stimmung. Die Hobie Crew schwingt das Tanzbein.

Der nächste Tag hat es in sich. Heinz bereitet uns in einem einstündigen Beach-Training auf den Segeltag mit 15 Seemeilen gegen einen sehr starken Wind vor. Trapeztechnik, sichere Wenden, wir wollen möglichst ohne Kenterungen zusammen in der Gruppe segeln. Kein Risiko. Eng beieinander bleiben. Gegen Mittag schießen wir mit den Hobies aus der Bucht.

Die berüchtigte Enge zwischen Tortola und St. John, das Frenchmans Cay, hat es in sich. Mit kurzen Schlägen von nur 300 Metern kämpfen wir uns gegen ruppigen Böen voran. Im Drake Channel wird der Wind wieder konstanter.

Kentern und warten

Langsam gehen alle mehr an ihre Grenzen, segeln schneller und …kentern! Das bedeutet warten, neu lossegeln, wieder eine Kenterungen und wieder warten! Aber es klappt immer besser. Auf der zweiten Hälfte der Strecke kentert niemand mehr.

Die Zelte kommen an Land und wir bauen das Hobie-Hotel auf dem Trampolin erneut auf. Um sieben Uhr gibt’s Dinner bei Pirates…”

Stickl Sportcamp Gardasee

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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