“Stravaganza” Video: Der innovative Neigekieler in Szene gesetzt

Fliegende Bombe

Nach dem Sieg bei der Gorla am Gardasee ist der ungewöhnliche Neigekieler “Stravaganza”, der seine Kielbombe nach Luv aus dem Wasser schwenken kann, einer der großen Favoriten für den Sieg bei der Centomiglia am Wochenende. Das Video zeigt die Faszination der neuen Technik mit der fliegenden Bombe.

Manchmal muss dem "Stravaganza" Kiel offenbar gut zugeredet werden, damit er nicht abfällt.

Manchmal muss dem “Stravaganza” Kiel offenbar gut zugeredet werden, damit er nicht abfällt.

Der Kiel schwenkt beim Bugwechsel unter dem Rumpf durch auf die neue Luvseite, während am Wind ein zusätzliches Schwert gegen die Abdrift wirkt. In dieser Manöver-Phase ist das Boot anfällig für größere Querkräfte. Eine Halse bei starkem Wind, könnte ein Problem werden, wenn Druck in den Segeln aufgebaut wird, bevor der Kiel weit genug in Luv als Stabilisator helfen kann.

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Carsten Kemmling

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4 Kommentare zu „“Stravaganza” Video: Der innovative Neigekieler in Szene gesetzt“

  1. avatar andreas borrink sagt:

    Schnitte, Schnitte, Schnitte – keine Sequenz länger als drei Sekunden. Was soll das? So ein tolles Boot, man würde es gern auch mal richtig segeln sehen…..

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    • avatar SR-Fan sagt:

      Das macht man heute so, weil sonst die (jugendlichen) Zuschauer die Konzentration verlieren. Eigentlich müssten da jetzt noch Werbepausen rein – aber das haben sie wohl vergessen 😉

      VG

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    • avatar Alexander sagt:

      Ich hab die “Schnitte” vorgestern live gesehen. Zwar nur kurz, da viel zu schnell (war mit Contender unterwegs), aber sehr beeindruckend.
      Es ist auch faszinierend wie schnell die den Kiel verändern können. Manöver gehen da wie geschmiert von der Hand. Und der Abstand zum zweiten war schockierend.

      Ob’s schön ist, ist Geschmacksache. Effektiv ist es allemal.

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  2. avatar Stefan sagt:

    Die Kiste dokumentiert doch eigentlich nur mit maximalem Aufwand, daß dem Einrumpfprinzip gewisse Grenzen gesetzt sind und jenseits davon mehr Geschwindigkeit einfacher, billiger und hübscher mit mehr Rümpfen zu realisieren ist. Und wenn diese Albernheit längst vergessen ist, wird immer noch jeder eine J-Class oder einen Zwölfer am Liebsten trockenlecken wollen.

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